Tipps & Tricks

Ein von hinten fotografierter Mann läuft bei untergehender Sonne einen Feldweg entlang und hält eine Kamera locker in der Hand.

Auf geht’s!  Vom akkuschonendem Handyladen bis zur Anleitung, wie du deinen inneren Schweinehund überwindest – hier findest du „Tipps & Tricks“ mit vielen Aha- und einigen Oho-Momenten.

Viel Spaß beim Stöbern und Starten!

Ziemlich bestes Miteinander

Kommunikation auf Augenhöhe löst Probleme, bevor sie entstehen. Mit diesen drei Kommunikations-Tipps zum Sofortausprobieren führst du bessere Gespräche mit Herz und Verstand.

Zwei Frauen sitzen mit ihren Kaffeetassen am Tisch und debattieren miteinander.

TIPP 1: Die ›Aber‹-Falle umgehen.

›Aber‹, ein kleines Wörtchen, das einschlägt wie eine Bombe. „Dein Vorschlag gefällt mir, aber …“ – egal, was nun folgt, das Lob verpufft. Denn ein ›Aber‹ radiert alles zuvor Gesagte aus. Was stehen bleibt, ist der Einwand „aber das geht nicht wegen XY.“ Wer also ›aber‹ sagt, schränkt ein. Und zwar nicht sich selbst, sondern andere. Wertschätzender ist es, wenn das ›Aber‹ durch ein ›Und‹ ersetzt wird: „Dein Vorschlag gefällt mir. Und hast du schon eine Idee, wie wir mit XY umgehen?“ Ein ›Und‹ verbindet. So öffnet man den Raum für eine gemeinsame Lösung, bei der beide Seiten berücksichtigt werden.

Eine Frau und ein Mann sitzen an einem Tisch und unterhalten sich.

TIPP 2: Verallgemeinerungen vergiften Gespräche.

Die Wörtchen ›nie‹ und ›immer‹ sind oft verbunden mit Vorwürfen. Sie drücken aus: So ist es und nicht anders: „Nie räumst du deinen Dreck weg!“. Damit raubt man dem Gegenüber den Platz, seine Sicht der Dinge zu schildern. Wenn Menschen sich in die Ecke gedrängt fühlen, folgt meist der Rückzug oder ein kommunikativer Gegenangriff. Egal wie, beide sind eine schlechte Basis für lösungsorientierte Gespräche. Statt mit ›nie‹ -und ›immer‹-Urteilen ins Haus zu fallen, empfiehlt sich, ärgerliche (konkrete) Situationen direkt anzusprechen. Am besten, indem man zuerst seine Beobachtung schildert: „Ich sehe, da liegt noch dein Apfelgriebsch auf dem Tisch.“, dann das eigene Bedürfnis äußert: „Mir ist wichtig, dass die Arbeitsflächen in der Küche sauber sind.“, und es mit einer Bitte verknüpft, „Kannst du den Griebsch bitte noch in den Müll werfen?“.

 

Drei Frauen stehen nah beieinander und lachen gemeinsam.

TIPP 3: Gehirngerecht sprechen

Unser Hirn denkt positiv. Das heißt: Nein-und Nicht-Aussagen verwirren es. Um bessere Gespräche zu führen, kann man sich diese Funktionsweise zunutze machen. Dazu verzichtet man ganz einfach auf Verneinungen. Anstatt im Auto zu sagen „Fahr nicht auf der linken Spur.“ gibt man die Anweisung „Halte dich bitte rechts.“ Positive Sätze kann das Gehirn schneller verarbeiten. Außerdem lenkt den Sprecher den Fokus direkt auf das gewünschte Ergebnis. Das schafft Klarheit und vermeidet Missverständnisse.

Anfangen leicht gemacht

Ab sofort wird jeder Anfang zum Abenteuer. Zu einer persönlichen Challenge, in der du nur gewinnen kannst. Denn: Anfangen ist Einstellungssache – sportlich, beruflich, künstlerisch, egal wofür du dich begeisterst. Unsere Leipziger Starter-Tipps-und-Tricks versorgen dich sofort mit Energie – damit aus deinen Ideen ziemlich beste Erfolge werden!

Ein Fernglas ist auf die untergehende Sonne am Himmel gerichtet.

Bevor du den ersten Schritt machst, stell dir die Frage: Warum laufe ich los? Wo will ich hin? Wie will ich mich fühlen, wenn ich die Ziellinie überquert habe?

Schreibe dir die Antworten auf und klebe sie an eine Stelle, an der du sie täglich siehst. Der Trigger dabei ist allerdings das Bild. Stell dir möglichst bildhaft vor, wie es sein wird, wenn du dein Ziel erreichst. Am besten als bewegtes Bild, als kleinen inneren Film. Und - noch intensiver: Verknüpfe es innerlich mit möglichst vielen sinnlichen Eindrücken: Wie wird es sich in deinen Händen anfühlen? Was wirst du riechen? Schmecken? Mach dir bewusst, WOFÜR du anfängst.

In seinem Boot paddelt ein Mann auf einem See dem Sonnenuntergang entgegen.

Du kennst dein Ziel, aber es erscheint noch unerreichbar? Jetzt helfen Etappen.

Das gilt für so ziemlich jede Art von Anfang: Du musst ein Buch durcharbeiten? Unterteile es in Lern-Kapitel. Du bewirbst dich auf einen neuen Job? Beginne mit einem aktuellen Lebenslauf. Du willst backen lernen? Such dir ein interessantes Rezept aus.

Wer sich Teilziele setzt, feiert Teilerfolge.

Der Vorteil: Für jedes Teilziel, das du erreichst, überschüttet dich dein Gehirn zur Belohnung mit einer dicken Portion Glückshormone. Dopamin, Serotonin - all die guten körpereigenen Glücklichmacher sind der beste Kick zum Weitermachen. Denn dein Körper wird dir sagen: Davon will ich mehr. Nutze diesen Energieschub, um zum nächsten Etappenziel durchzustarten.

Eine Frau, die der Kamera den Rücken zugewnandt hat, sitzt auf dem Gipfel eines Berges und lässt ihren Blick in die Ferne schweifen.

Du hast dein Ziel fokussiert, läufst los und nach ein paar Schritten bemerkst du: Dein Schnürsenkel ist locker. Jetzt hast du die Wahl: Ärgerst du dich darüber und verpulverst deine Energie mit schlechter Laune? Oder kniest du dich kurz hin, bindest den Schuh wieder und läufst weiter?

Nimm Startschwierigkeiten gelassener.

Was helfen kann: Nicht sofort einfach weitermachen! Lass dir kurz Zeit. Schlaf eine Nacht darüber. Über Nacht sortiert dein Unterbewusstsein die Erlebnisse und Erfahrungen des Tages neu, ordnet Faktisches und Emotionen. Am nächsten Morgen siehst du oft viel klarer, was du ändern musst, um ans Ziel zu kommen. Jetzt kann’s weiter gehen! Lass deine Energie in das fließen, was dich vorwärtsbringt.

Notebook, Handy & Co – umweltfreundlich laden

Akku fast leer. Oh, wie wir diese Nachricht auf unserem Display lieben. Klingt vertraut? Dann haben wir hier was für dich. Wusstest du, dass man durch bewusstes Laden die Lebenszeit seines Akkus verlängert? Und noch besser: Bewusstes Laden wirkt sich nicht nur positiv auf den Akkuladestand aus, sondern auch auf die Umwelt. Denn je länger dein Akku lebt, desto besser wird seine Umweltbilanz. Erfahre hier, wie du dein Notebook und andere technische Freunde bewusster und damit umweltfreundlicher lädst.

In einer Frauenhand liegt ein Smartphone, das an ein Ladekabel angeschlossen wird.

Ja, auch Notebooks, Smartphones und Co haben ihre Komfortzone. Und die liegt zwischen 20 und 80 Prozent. Das heißt: Dein Akku fühlt sich am wohlsten, wenn er weder tiefentladen (0-10 Prozent) noch maximal aufgeladen (90-100 Prozent) wird. Damit der Akku dein digitales Leben möglichst lange mitmacht, achte also darauf, die Prozent-Anzeige zwischen 20 und 80 Prozent zu halten.

Im Alltag kannst du das so umsetzen: Verzichte so oft es geht darauf, deinen Akku nachzuladen, wenn er einen hohen Ladezustand (über 70 Prozent) anzeigt. Lass ihn auspowern, bis er an den 20 Prozent kratzt. Lade ihn erst dann wieder auf.

Quick-Tipp: „Gib immer 100% – außer beim Aufladen von Notebook, Handy & Co. Sei mit 80% zufrieden!“

Eine Frau liegt auf einer Kuscheldecke. Sie blickt seitlich lächelnd in die Kamera, die blonden Haare hängen ihr über das Gesicht.

Wenn du abends nach Hause kommst, hungern dein Handy & Co nach Nachschub aus der Steckdose. Sie hatten schließlich einen Fulltime-Job mit dir. Während du dich schlafen legst, hängen deine technischen Helfer dann oft bis in die Morgenstunden am Stromnetz. Aber Achtung, overload!

Wie uns Menschen auch tut deinem Handy das Fasten über Nacht ganz gut. Der Grund: Zwar schaltet dein Smartphone nach der vollständigen Ladung in den Netzbetrieb, ABER der Akkustand fällt immer wieder um wenige Prozent nach unten. Der Ladevorgang springt so immer wieder für kurze Zeit an. Diese Mini-Aufladungen können deinen Akku langfristig ziemlich ermüden.

Die Folge: Müde Akkus benötigen öfter Strom. Sie machen schneller schlapp und du rennst früher oder später von Steckdose zu Steckdose.

Quick-Tipp: „Gönn deinem Handy Nachtruhe! Lade es morgens auf, während du dich fertig für den Tag machst.“

Auf einen Smartphone ist das Entfernen der Facebook-App zu sehen.

Wenn Apps und andere Anwendungen aktiv sind, dann werden sie schnell zu gierigen Stromfressern, die deinen Akku unnötig aussaugen. Je mehr der Prozessor zu arbeiten hat, desto mehr Strom verbraucht er. Hilfreich ist deshalb, deine Apps und Anwendungen regelmäßig auszumisten. Eine Entscheidungshilfe: Über deine Smartphone-Einstellungen kannst du dir ansehen, welche Apps auf den vordersten Rängen beim Akkuverbrauchs-Rennen liegen.

Willst du deinen Akku schonen, deaktiviere einfach lieber die Hintergrundaktualisierungen von Apps, die du nur selten nutzt. Über „Einstellungen“ lässt sich die App auswählen und die Aktualisierung ausschalten.

Quick-Tipp: „Lass Dinge los, die du nicht mehr brauchst – auch auf deinem Notebook, Smartphone und Tablet.“

Speichern – ein brandheißes Thema

Wie wir mit Energie bewusster umgehen, ist das GROßE Thema des 21. Jahrhunderts. Forscher-Teams arbeiten an immer besseren Speichertechnologien. Das gilt für Mini-Akkus in Notebooks, Smartphones und Co. Aber auch für XXL-Wärmespeicher. Dich interessiert, welche Zukunfts- und Brückentechnologien wir schon jetzt einsetzen?

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