Nützliche Energiespartipps auf einen Blick

Zu Hause Energie sparen? Das geht oft ganz einfach ohne viel Aufwand. Mit kleinen Veränderungen und neuen Gewohnheiten reduzierst du deinen CO2-Ausstoß spürbar – und senkst zugleich die Energiekosten für dein Zuhause. So sparst du nicht nur jede Menge Geld, sondern unterstützt ganz nebenbei auch noch die Energiewende.

Energie.Bewusst: Nützliche Energiespartipps auf einen Blick

Einfach mal nachmessen!

Elektrogeräte können echte Stromfresser sein – je nachdem, wie man sie nutzt. Schau genauer hin, denn Einsparpotenziale gibt es fast überall in deinem Haushalt. Beim Erkennen hilft ein Energiemessgerät – das kannst du bei uns im Energie- und Umweltzentrum kostenfrei ausleihen (Verfügbarkeit vorausgesetzt).

Energiespar-Tipps Küche: Einsparpotenziale bei vielen Geräten

Energiespar-Tipps Küche: Einsparpotenziale bei vielen Geräten.

Im Alltag gehören sie zu den meistbenutzten Geräten: Kühlschrank, Herd und Geschirrspüler.

Hier ein paar Tipps zur stromsparenden Nutzung.

  1. Verzichte auf das Vorheizen deines Backofens. Viele Gerichte benötigen zum Gelingen keine Vorwärme.
  2. Schalte den Ofen frühzeitig aus. So kannst du die Restwärme nutzen und doppelt sparen.
  3. Wähle einen Kochtopf, der auch zur Kochplattengröße passt. Ist der Topf zu groß, dauert das Erhitzen länger. Ist er zu klein, geht wertvolle Wärme ungenutzt verloren.
  4. Nutze beim Kochen immer einen Topfdeckel. Das spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit.
  5. Nutze beim Backofen Umluft statt Ober- und Unterhitze. Bei Umluft erreicht dein Ofen schneller die notwendige Temperatur.
  1. Schalte deine Geschirrspülmaschine nur voll beladen ein.
  2. Wähle das Eco-Programm, wenn das Geschirr normal verschmutzt ist. Das spart 25 Prozent Strom.
  3. Nutze Kurzprogramme und niedrige Temperaturen bei wenig verschmutztem Geschirr.
  1. Kauf eine Gefriertruhe anstelle eines Gefrierschranks – die Truhe verbraucht rund 12 Prozent weniger Strom.
  2. Verwende kein zu großes Gerät. Eine halbvolle Gefriertruhe benötigt fast genauso viel Energie wie eine volle.
  3. Achte schon bei der Anschaffung auf die richtige Größe des Gefriergeräts: 
    • 50 - 80 Liter Nutzinhalt pro Person bei geringer Vorratshaltung
    • 100 - 130 Liter Nutzinhalt pro Person bei ausgeprägter Vorratshaltung
  4. Achte auf den richtigen Ort für deine Kühlgeräte: Platziere sie nicht direkt neben Herd oder Heizung. Und: Ein Grad Celsius weniger Raumtemperatur spart 6 Prozent Strom bei Kühl- und 3 Prozent bei Gefriergeräten.
  5. Richtige Temperatur einstellen: Im Kühlschrank reichen 7 Grad Celsius völlig aus, damit deine Lebensmittel frisch bleiben. Im Gefrierschrank sind -18 Grad kalt genug.
  6. Lass die Tür des Kühlschranks nicht offen.
  7. Regelmäßiges Abtauen spart wertvolle Energie.
Energie.Bewusst: Der TOP E-Spartipp fürs Bad

Der TOP Energie-Spartipp fürs Bad:

Duschen statt baden – eine volle Badewanne schluckt 150 bis 170 Liter Wasser. Wenn du statt eines Vollbads fünf Minuten lang duschst, verbrauchst du nur rund 70 Liter.

Mit einem Sparduschkopf sparst du im Vergleich zu herkömmlichen Duschköpfen weitere 60 Prozent Wasser.
 

Energie-Spartipp: Umgang mit Unterhaltungselektronik

Fernsehen, Surfen, Streamen, Gaming und Musikhören: Hier zählt jede Kilowattstunde. Ein bewusster Umgang mit deinen Geräten spart dir Geld und schont unsere Umwelt.

  1. Nimm deine Geräte vom Stromnetz, wenn du sie nicht benutzt.
  2. Schließ deine Elektronik an eine Mehrfachsteckdose mit Ausschaltfunktion an. So stoppst du bei Bedarf die Stromzufuhr für mehrere Geräte gleichzeitig.
  1. Deaktiviere den Schnellstartmodus deiner elektronischen Unterhaltungsgeräte und vermeide so unnötigen Stromverbrauch.
  2. Schalte den Auto-Off-Modus ein.
  3. Reduziere die Helligkeit deines TV-Geräts, um deine Augen zu schonen und Strom zu sparen.
  4. Je größer der Bildschirm, desto höher der Stromverbrauch: Entscheide dich daher für eine geringe Bildschirmdiagonale und achte zusätzlich auf das Energielabel.
  5. Schalte deine Spielekonsolen nach Gebrauch immer komplett aus.
  1. Vermeide stromintensive Bildschirmschoner. Aktiviere lieber den Energiesparmodus.
  2. Optimiere deine Energieoptionen in den Systemeinstellungen. Auch der Bildschirm muss in der Regel nicht maximal hell sein.
  3. Versetze deinen Rechner samt Bildschirm bei kurzen Arbeitspausen immer in den Ruhezustand.
  4. Verwende bei Desktop-PCs eine Master-Slave-Steckdose. Sie sorgt dafür, dass alle zusätzlich angeschlossenen Geräte automatisch mit ausgeschaltet werden, wenn du den Rechner herunterfährst.
  5. Entferne externe USB-Geräte nach dem Betrieb.
Energie.Bewusst: Das richtige Licht macht ́s

Das richtige Licht macht‘s

Weltweit werden ca. 19 Prozent der Energie für Beleuchtung verbraucht. Um deinen eigenen Stromverbrauch niedrig zu halten, verwende stromsparende LEDs oder Energiesparlampen.

Oder lass das Licht ganz aus – gerade im Sommer kannst du durch das Öffnen von Jalousien und Vorhängen das Tageslicht nutzen, um deine Räume natürlich zu erhellen.
 

Stromsparen bei der Hausarbeit

Das bisschen Haushalt … macht sich doch nicht mit links. Und mal ehrlich: Ganz ohne Strom wäre es richtig viel Arbeit. Kein Wunder also, dass Staubsauger, Waschmaschine und Co. für uns unverzichtbar geworden sind.

Umso wichtiger ist es, dass du deine Haushaltsgeräte möglichst effizient und energiesparend einsetzt. Mit diesen Tipps geht das ganz einfach.

  1. Wasch deine Wäsche mit 40 statt 60 Grad Celsius und mit 30 statt 40 Grad Celsius – so sparst du rund 50 Prozent Stromkosten, ohne an Waschkraft zu verlieren.
  2. Ausreichend schleudern: Stell den Schleudergang deiner Waschmaschine auf mindestens 1.000 Umdrehungen pro Minute ein. Das spart Energie beim Trocknen.
  3. Textilpflegesymbole beachten und richtig sortieren: Manchmal reichen auch geringere Temperaturen für deinen nächsten Waschgang.
  4. Am meisten Geld und Energie sparst du, wenn du deine Waschmaschine nur voll beladen anschaltest.
  1. Achte beim Kauf auf den Stromverbrauch. A ist nach wie vor das effizienteste Label.
  2. Überlege, ob elektrisches Trocknen wirklich sein muss. Die gute alte Wäscheleine tut es nämlich oft auch – besonders in der schöneren Jahreszeit.
  3. Verwende Trocknerbälle, um die Wäsche noch schneller zu trocknen.
  4. Wähle das richtige Programm. Mit der Programmwahl „Eco“ kannst du in der Regel am meisten Energie sparen.
  1. Verzichte auf den Einsatz von Saugrobotern. Sie mögen zwar praktisch sein, sind aber noch größere Energiefresser als herkömmliche Sauger.
  2. Moderne Bodenstaubsauger verfügen oft über eine Saugkraftregelung. Damit passen sie ihre Leistung und somit den Stromverbrauch automatisch an die jeweiligen Bodenverhältnisse an. Du musst dich also um nichts kümmern.
  3. Bei älteren Modellen kannst du die Saugkraft manuell an den Verschmutzungsgrad und die Bodenverhältnisse anpassen. So ist die Stufe "max." in der Regel nur bei sehr stark verschmutzten Untergründen und Teppichböden erforderlich.

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