Überirdisch gute Energie: Wind.
Damit die Energiewende gelingt, müssen alle mitmachen – und sich mitgenommen fühlen.
Wer steckt hinter den Stadtwerken und was treibt uns an. Entdecke unterschiedliche Perspektiven und Leidenschaften – denn wir sind Leipziger.
„Zum einen hat mich begeistert, dass die Stadtwerke ein sehr glaubwürdiges Bild von einem Aufbruch in eine neue Welt gezeichnet haben. Und zum anderen ist es ein Unternehmen, das ja quasi in Bürgerhand ist, und damit für mich auch ein guter Arbeitgeber, bei dem ich mich einbringen will.”
Philipp Wille
Seit vier Jahren hält Philipp nun schon beim Windenergieanlagenbau sprichwörtlich die Fäden fest in der Hand. Denn bis ein Windkraftpark errichtet ist und ans Netz gehen kann, gibt es jede Menge zu tun: Es braucht Gutachten, Verträge, Genehmigungen. Fristen müssen eingehalten und verschiedene Bauunternehmen koordiniert werden. „Troubleshooting ist eigentlich an der Tagesordnung“, berichtet Philipp.
Doch nicht nur Problemlöser muss er regelmäßig sein. Auch als ‚Übersetzer´ zwischen den Projektbeteiligten ist er im Einsatz: „Ich muss versuchen, es zu verstehen, und auch schauen, ob die verschiedenen Gewerke verstanden haben, was der andere will. Ich stelle kritische Fragen und moderiere, damit es nicht zu Missverständnissen kommt.“
„Ich finde, dass die Stadtwerke bei der zukunftsorientierten Energieversorgung mit gutem Beispiel vorangehen. Es werden die richtigen Weichen gestellt. Ich freue mich, nah dran zu sein und daran mitwirken zu können.”
Sandy Zipfel
Sandy ist Projektleiterin in der Netzplanung. Mit ihrem Team verantwortet sie die Energieinfrastrukturplanung, also die Planung aller Trassen, sowie das Einholen der erforderlichen Genehmigungen. Da kommt oft eine ganze Menge zusammen: von Fernwärme, Gas und Strom bis hin zu Telekommunikation. Allein ein Doppelrohrsystem für die Fernwärme kann bereits 2 Meter einnehmen – da kann es unter der Erde tatsächlich mal eng werden. „Bei uns läuft mittlerweile viel über digitale Tools, aber wenn wir erkennen, dass es irgendwo wirklich kritisch wird, treffen wir uns auch vor Ort“, berichtet Sandy.
„Hier kann ich selbst mitbestimmen, gestalten und meinen Beitrag dazu leisten, die Welt ein bisschen besser zu machen. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich etwas Sinnstiftendes tue.”
Markus Herold
Markus ist beim regionalen Energieversorger als Vertriebsmanager für die Immobilienwirtschaft tätig. Sein Ziel ist es, die Infrastruktur für die Elektromobilität weiter auszubauen und so grüne Verkehrstechnologie voranzutreiben. Dafür berät er Immobilieneigentümer und Bauträger, etwa bei der Ausrüstung von größeren Tiefgaragen und Parkplätzen mit Lademöglichkeiten für E-Autos. „Oftmals muss ich ganz viel erklären, denn das Thema ist komplex und es gibt recht unterschiedliche Wissensstände. Die Kunden verlangen da wirklich nach Beratung.“ Dass der Elektromobilitäts-Experte auch mit dem E-Auto zu Kundenterminen fährt, ist für ihn übrigens selbstverständlich: „Da bin ich ja das Gesicht der Leipziger Stadtwerke. Ich brenne für die umweltfreundliche Mobilität und will unseren Kunden zeigen, wie überzeugt ich davon bin.“
„Ich versuche die Energiebeschaffung günstiger zu machen, indem ich langfristige Markttrends erkenne, Rohstoffprognosen erstelle und analysiere, welche Chancen sich daraus für die Leipziger Stadtwerke ergeben.”
Michael Dathe
Der Experte für den Rohstoffmarkt ist bereits seit zwölf Jahren für die Leipziger Stadtwerke tätig und behält für sie die globalen Energiemärkte für beispielsweise Öl, Gas und Strom im Blick. „Ich bewerte Chancen und Risiken und prüfe die Rohstoffpreisentwicklung. Darauf basierend gebe ich Empfehlungen für Beschaffungsstrategien, also dafür, wann wie viel Energie zu welchem Preis eingekauft werden sollte“, erklärt Michael. „Ich vergleiche das gern mit einem Fonds-Sparplan, den viele Menschen für ihre Altersvorsorge haben. Mal kauft man mehr, mal weniger, aber in jedem Fall kontinuierlich und zu festen Terminen, denn so ist es am risikoärmsten. Damit sind wir bei den Leipziger Stadtwerken bisher immer sehr gut gefahren.
„Unsere Industriekunden haben erkannt, dass sie den Weg in Richtung CO₂-Neutralität gehen müssen. Wärmepumpen und Photovoltaik sind bei ihnen viel gefragter als noch vor ein paar Jahren. Und wir als Leipziger Stadtwerke helfen unseren Kunden mit den passenden Konzepten.”
Peter Kraemer
Peter hat Umweltmanagement studiert und lange in einem Ingenieurbüro für Gebäudetechnik gearbeitet, wo er als Team- und Projektleiter große Bauvorhaben realisiert hat. Inzwischen ist er seit fünf Jahren bei den Leipziger Stadtwerken im Bereich Geschäftskundenbetreuung tätig. „Ich leite ein Team von insgesamt 23 Personen. Das sind sowohl Ingenieurinnen und Ingenieure als auch verschiedene Unterstützungspositionen. Zu unseren Kunden gehören zum einen die Wohnungswirtschaft, also Immobilienbesitzer, Bauträger & Co., und zum anderen Unternehmen aus den Bereichen Handel und Industrie. Für sie entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen und Konzepte und machen das Projektmanagement rund um alle Energiethemen, die man in einem Gebäude so haben kann – von Heizung und Wärmepumpe über Photovoltaik- und Kälteanlagen bis hin zu Ladesäulen für die E-Mobilität.“
„Die Energiewende ist wie eine Welle, die wir gerade massiv spüren. Die Herausforderung für uns ist es, den Überblick zu behalten und zu schauen, wie wir die vielen Informationen gut strukturieren und optimal zu unseren Kunden bringen können.”
Katja Steffens
Katja arbeitet seit drei Jahren als Führungskraft im Kundenservice im Privatkundensegment. Vorher war sie in der IT tätig. „Ich wollte dann aber lieber mehr mit Menschen arbeiten, denn das empfinde ich als wirkungsvoller. Nun habe ich 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die fachlich die Spezialisten sind. Meine Aufgabe ist es, sie zu motivieren, zu entwickeln, zu fördern und für sie ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sie gut und gern arbeiten.“
Jeden Morgen kommt Katjas Team kurz zusammen, um zu schildern, vor welchen Herausforderungen sie stehen. „Ich schaue dann: Wo müssen Lösungen her? Was brauchen die Mitarbeiter an Informationen, Materialien und Argumentationen für ihr Engagement in Sachen Kundenzufriedenheit? Außerdem analysiere ich regelmäßig Kennzahlen wie zum Beispiel die Anzahl der offenen Kundenanfragen. Zuverlässigkeit und Schnelligkeit sind besonders wichtig, damit unsere Kunden zufrieden sind. Wir arbeiten täglich daran, in diesen Bereichen noch besser zu werden“, erklärt Katja.
„Mit unserem Heizkraftwerk ist uns eine echte Innovation gelungen. Wir sind das erste Gaskraftwerk weltweit, das schon vollständig bereit für den Einsatz von grünem Wasserstoff ist. Wir haben hier eine sehr moderne Energieinfrastruktur und wollen schon bald eine komplett nachhaltige Wärme- und Stromversorgung für die Leipzigerinnen und Leipziger gewährleisten.”
Stephan Kleemann
Stephan arbeitet bereits sein gesamtes Berufsleben im Bereich Bau und Betrieb von Kraftwerken. „Früher wurde da natürlich Kohle verstromt. Jetzt sind wir mit unserem Gaskraftwerk deutlich umweltfreundlicher aufgestellt“, berichtet der Kraftwerkschef. „Die Energiewende begleitet mich schon mein ganzes Leben lang, sowohl beruflich als auch privat. Bei dem Thema ist sehr viel im Umbruch und dieser stetige Wandel der Branche ist es, der sie für mich immer wieder von Neuem interessant macht. Neue Wege zu gehen, fordert mich, aber macht mir auch Spaß – man könnte sagen, das ist es, was mich antreibt.“