Unsere Wassertipps

Wasser sinnvoll nutzen.

Eine Frau räumt einen Geschirspühler ein bzw aus

Wasser ist das Elixier des Lebens und hier in Deutschland glücklicherweise ausreichend vorhanden. Dennoch ist ein bewusster Umgang mit der natürlichen Ressource wichtig – für uns als Wasserver- und entsorger genauso wie für Sie als Wassernutzer. Was Sie selbst tun können, um Wasser schonend zu nutzen, wie viel Wasser Sie täglich brauchen oder ob ein Wassersprudler eine sinnvolle Anschaffung ist, erfahren Sie auf dieser Seite.

Sinnvoller Umgang mit Wasser

In Deutschland kennen wir keine Mengenprobleme bei der Trinkwasser-Versorgung – ganz im Gegensatz zu vielen Teilen der Erde. Ausreichende Niederschläge und eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung stellen sicher, dass unsere Wasservorräte immer wieder gefüllt werden. Selbstverständlich müssen wir trotzdem verantwortungsvoll mit Wasser umgehen und es vor Verschmutzungen schützen.

Zu einem nachhaltigen Umgang mit Wasser gehört, dass wir es bewusst verwenden und nicht verschwenden. Wer die sinnvolle Wassernutzung jedoch auf Sparen reduziert, wird diesem wichtigen Thema nicht gerecht, denn Wassersparen ist kein Ersatz für konsequenten Gewässerschutz.

In einem wasserreichen Land wie Deutschland ist das Wassersparen daher nicht das vordringlichste Ziel einer nachhaltigen Wasserbewirtschaftung. Wir können das gesparte Wasser nicht auf ein Bankkonto einzahlen und dort für „schlechte Zeiten“ aufbewahren. Bei der Verwendung sollten wir unser Augenmerk vielmehr darauf richten, Wasser möglichst wenig zu belasten.

Gewässerschutz für Jedermann

So können Sie ganz einfach selbst etwas für den Schutz unserer Gewässer tun:

  1. Werfen Sie keine festen Abfälle wie Zigarettenkippen, Wattestäbchen oder Hygieneartikel ins Abwasser. Diese verstopfen die Kanalisation und müssen mit großem Aufwand wieder entfernt werden.
  2. Essensreste gehören nicht in die Toilette, sondern in die Biotonne oder auf den Kompost – auch um einen Rattenbefall zu vermeiden.
  3. Reste von Arzneimitteln, Kosmetika, Lösungs- und Holzschutzmitteln sowie von Farben und Lacken sind Gift für Wasser. Zentrale Stellen für Sondermüll nehmen diese entgegen.
  4. Hausmüll, Bauschutt und andere Abfälle haben in der Natur nichts verloren! Sie gehören in eine ordnungsgemäße Entsorgung, wo sie keinen Schaden am Grundwasser anrichten.
  5. Verwenden Sie nur wenig Putzmittel. Oft reichen einige Tropfen schon aus.
  6. Verwenden Sie Haushaltsreiniger ohne Bleich-, Lösungs- und Desinfektionsmittel.

Wassersparen hat finanzielle Grenzen

Etwa 80 bis 90 Prozent der Kosten eines Wasserversorgungsunternehmens sind mengenunabhängige Fixkosten. Dazu gehören unter anderem Aufwendungen für das Rohrleitungsnetz. Sinkt der allgemeine Wassergebrauch, so steigt der Preis, da die anfallenden festen Kosten auf eine geringere Wassermenge umgelegt werden müssen.

Obwohl eine weitere Reduzierung des häuslichen Wassergebrauchs denkbar ist, ist sie nicht in jedem Fall vorteilhaft.

So muss zum Beispiel das Trinkwassernetz immer einen gewissen Wasserdurchsatz aufweisen, da längere Standzeiten die Trinkwasserqualität beeinträchtigen. Das zwingt die Wasserversorgungsunternehmen zum Handeln: Das Leitungsnetz muss häufiger gespült werden. Zu einer tatsächlichen Trinkwassereinsparung kommt es daher nicht, denn die Kosten für die Reinigungsmaßnahmen müssen über die Trinkwasserpreise an die Kunden weitergegeben werden.

Tipp:

Sie wollen gern noch mehr erfahren? Besuchen Sie uns doch zu einer unserer Veranstaltungen. Bei den Leipzigern besonders beliebt sind die Tage der offenen Tür auf unseren Anlagen. Hier bieten wir Ihnen Wasser-Wissen aus erster Hand und dazu noch jede Menge Unterhaltung.

Prickelnde Erfrischung

Immer mehr Menschen genießen ihr Trinkwasser nicht nur pur aus dem Wasserhahn, sondern verfeinern es für einen prickelnden Genuss mit Kohlensäure. Sie haben sich für den Kauf eines Wassersprudlers entschieden, der die Möglichkeit bietet, sprudelnde Erfrischungsgetränke selbst herzustellen.

Bequemer geht es kaum

Trinkwassersprudler funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Das Wasser kommt aus dem Hahn und die Kohlensäure aus einer Kartusche, die im Gerät steckt. Über einen Abfüllmechanismus wird das Trinkwasser mit Kohlensäure versetzt. Das ist kinderleicht und dauert nur wenige Sekunden.

Je nach Hersteller können sie mit einem Kohlensäurezylinder zwischen 25 und 100 Liter frisches, sprudelndes Trinkwasser zubereiten. Um stets ein gesundes, prickelndes Getränk im Haus zu haben, brauchen Sie lediglich regelmäßig den Zylinder für die Kohlensäure zu wechseln. Den gibt es im Tausch dort, wo Sie Ihr Gerät gekauft haben.

Still, Medium oder Spritzig?

Die Menge der zugesetzten Kohlensäure lässt sich variieren, so dass Sie selbst bestimmen können, wie stark Ihr Trinkwasser sprudelt. Trinkwassersprudler brauchen keinen Strom und sind so kompakt, dass sie auch in der kleinsten Küche Platz finden. Sie können heute in vielen Haushaltswarengeschäften, Kaufhäusern, Drogeriemärkten, Naturkostgeschäften und über den Versandhandel bezogen werden. Wenn Sie in einer Internetsuchmaschine den Begriff Wassersprudler eingeben, erhalten Sie nicht nur Bezugsadressen. Es gibt auch Links zu Warentests, in denen die Geräte der verschiedenen Hersteller verglichen werden.

Trinken macht fit!

Das richtige Trinken sollte man sich immer wieder vornehmen, ins Gedächtnis rufen, es sogar planen. Selbst leichter Wassermangel kann die Konzentration und das Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigen und die körperliche Leistungsfähigkeit herabsetzen. Deshalb sollte über den Tag verteilt regelmäßig getrunken werden – am besten Wasser pur oder gesprudelt, gemischt mit Säften oder Sirups.

Trinken einplanen!

Unser Körper benötigt 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag. Wenn es sehr warm ist sogar mehr. Allein 1,2 Liter verliert der Körper täglich über das Atmen, die Haut und durch Ausscheidungen – unter normalen Klimabedingungen. Durch Schwitzen bei Anstrengungen und höheren Temperaturen verdoppelt oder verdreifacht sich diese Menge leicht.

Unsere Trink-Tipps:

Für Büro, Arbeitsplatz und zu Hause:

  • Getränke möglichst in Sichtweite bereitstellen, um sich immer wieder ans Trinken zu erinnern.
  • In jedem Fall in den Pausen etwas trinken.
  • Zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser trinken.
  • Für Abwechslung sorgen: Wasser zum Beispiel mit Säften mischen.

Während langer Autofahrten:

  • Bei der Reiseplanung Getränke nicht vergessen.
  • Öfter mal eine Trinkpause einlegen.

Beim Sport:

  • Zum Sport immer eine Wasserflasche mitnehmen.
  • Am Tag vor intensiven Belastungen ausreichend trinken.
  • 15 bis 30 Minuten vorher ein großes Glas kühles Wasser trinken.
  • Im Sommer bei Warnsignalen des Körpers wie Frösteln, Gänsehaut, Benommenheit, Schwäche, Übelkeit oder Kopfschmerzen sofort Schatten aufsuchen und kühle Getränke zu sich nehmen.

Unterwegs:

  • Viele Städte und Kommunen, Wasserversorger und private Anbieter betreiben öffentliche Trinkwasseranlagen. Aus Brunnen auf öffentlichen Plätzen oder Wasserspendern in Kundenzentren erhalten Sie stets frisches, kühles und qualitativ hochwertiges Trinkwasser. Laden Sie sich die App und Sie wissen immer den kürzesten Weg zum nächsten Trinkwasserbrunnen.

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