Die Betriebslabore der Leipziger

Wasserqualität bis zum letzten Tropfen geprüft – auch durch Dritte!

Neben einer zuverlässigen Wasserversorgung und -entsorgung bieten wir den Leipzigern beste Wasserqualität. Damit dies gewährleistet ist, wird unser Wasser täglich geprüft. Dafür betreiben die Leipziger Wasserwerke zwei unternehmenseigene Labore, in denen die gesetzlich vorgeschriebenen Analysen des Trink- und Abwassers durchgeführt werden.

Unsere Mitarbeiter untersuchen jedes Jahr bis zu 12.500 Proben auf rund 300 Komponenten mit bis zu 325.000 Einzelbestimmungen. Davon dienen allein über 7.000 Proben der Trinkwasseranalyse.

Darüber hinaus sind wir verpflichtet, unabhängige Kontrollbehörden einen jährlichen Untersuchungsplan vorzulegen. Dieser umfasst:

  • die tägliche Kontrolle von Trinkwasserabgaben sowie
  • wöchentliche Kontrollen von Rohwasserbeschaffenheit, Trinkwasserbehälteranlagen und Netzentnahmestellen.

Zusätzlich haben wir wichtige Informationen zum Thema Wasserqualität in unserem Flyer „Wasser auf dem Prüfstand“ zusammengestellt.

Im unserem Trinkwasserlabor arbeiten wir unter modernsten technischen und analytischen Bedingungen. Drei qualifizierte Probenehmer, drei Laborantinnen, sieben diplomierte Mitarbeiterinnen der Fachrichtungen Biologie und Chemie sorgen für die tägliche Kontrolle des Trinkwassers.

Dabei werden alle in der Trinkwasserverordnung beschriebenen Parameter unter Einhaltung der geforderten Qualitätsstandards geprüft.

Die Trinkwasseranalyse umfasst:

  • bakteriologische Untersuchungen,
  • sensorische Kenngrößen vor Ort,
  • chemisch physikalische Untersuchungen vor Ort,
  • chemisch physikalische Parameter,
  • chemische Parameter,
  • anorganische Spurenelemente und Schwermetalle,
  • organische Spurenanalytik.

Das Abwasserlabor der Leipziger Wasserwerke ist für die Betriebsanalytik verantwortlich. Alle Laborprozesse werden hier nach standardisierten Verfahren durchgeführt.

Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf

  • Umweltfreundlichkeit und
  • Auswahl modernster Analyseverfahren.

Die Abwasserwasseranalyse umfasst:

  • chemisch-physikalische Untersuchungen von eingehenden und geklärten Abwässern,
  • Überwachung der Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte in den gereinigten Abwässern,
  • chemisch-physikalische Untersuchung anfallender Klärschlämme,
  • mikroskopische Beurteilung der belebten Schlämme,
  • Überwachung der Betriebsanalytik der Kläranlagen,
  • Probenentnahme und -analyse der Abwässer bei Gewerbe- und Industriebetrieben vor der Einleitung in das Kanalnetz,
  • analytischer Ansprechpartner bei verfahrenstechnischen Problemen und Fehleinleitungen in das Kanalnetz.

Grundlage des gesundheitlichen Verbraucherschutzes im Bereich Trinkwasser ist die Trinkwasserrichtlinie der EU (Richtlinie 98/83/EG) und ihre nationale Umsetzung – die Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung – TrinkwV). Die Trinkwasserverordnung legt Anforderungen an die Beschaffenheit von Trinkwasser fest, sie enthält Grenzwerte für mikrobiologische, chemische und Indikatorparameter verbunden mit umfangreichen Verpflichtungen für Unternehmer und sonstige Inhaber von Wasserversorgungsanlagen.

Trinkwasser muss unbedenklich ein Leben lang trinkbar sein. Von seinem Genuss oder Gebrauch dürfen keinerlei Gefahren für die menschliche Gesundheit ausgehen.

Dabei umfasst der Begriff Trinkwasser alles Wasser, das zum Trinken, zum Kochen, zur Zubereitung von Speisen und Getränken oder insbesondere zu folgenden anderen häuslichen Zwecken bestimmt ist:

  • Körperpflege und -reinigung,
  • Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen
  • Reinigung von Gegenständen, die bestimmungsgemäß nicht nur vorübergehend mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen.

Trinkwasser ist auch alles Wasser, das in einem Lebensmittelbetrieb verwendet wird für die Herstellung, Behandlung, Konservierung oder zum Inverkehrbringen von Erzeugnissen, die für den menschlichen Gebrauch bestimmt sind.

Weitere Informationen zur Trinkwasserverordnung finden Sie beim DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.

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