Neubau Sportschwimmhalle

Für unsere schwimmbegeisterte Stadt bauen wir eine neue Sportschwimmhalle. Ab 2024 können Sie darin eintauchen. Entstehen wird Leipzigs modernste Schwimmhalle am Otto-Runki-Platz in Neustadt-Neuschönefeld, an der Eisenbahnstraße zwischen Konstantin- und Neustädter Straße. Und sie bietet Chancen, Flächen, Begegnungen – eben ein Meer an Möglichkeiten.

Ein buntes Motiv für die Schwimmhalle Ost mit der Aufschrift "Ein Meer an Möglichkeiten"

Name für Leipzigs modernste Schwimmhalle gesucht

Schwimmbrett und Taucherbrille haben wir schon. Nun braucht unsere neue Schwimmhalle noch einen Namen. Und den kannst du bestimmen! Die Abstimmung endet am 28. September.

Leipzigs modernste Sportschwimmhalle

Aktuelles Baugeschehen

Im August beginnt der Rohbau der neuen Sportschwimmhalle. Los geht es mit den Tiefbauarbeiten. Bis zum Ende des Jahres soll die Erdkante erreicht sein.

Zeitgleich errichten wir auf dem Baugelände einen Kran. Dieser bleibt zum Abschluss aller Bauarbeiten stehen und wird weithin sichtbar auf unsere Baustelle hinweisen.

Verkehrseinschränkungen

Weiter Verkehrseinschränkungen sind aktuell nicht vorgesehen. 

2023 soll mit dem Hochbau begonnen werden. Hierfür werden passgenaue Fertigteile hergestellt und angeliefert. Diese werden dann millimetergenau auf der Baustelle zusammengefügt.

Meilenstein: Erster Spatenstich für neue Schwimmhalle

Die Tiefbauarbeiten für die neue Schwimmhalle haben begonnen. Und für den symbolischen ersten Spatenstich griffen Sportbäder-Geschäftsführer Martin Gräfe und Stephan Schütz, geschäftsführender Partner der verantwortlichen Architekten Gerkan, Marg und Partner (gmp) sowie Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Klima, Ordnung und Sport, und Holger Maiwald vom Leipziger Schwimmsportverband zum Spaten.

„An dieser Stelle wird in den kommenden beiden Jahren ein maßgebliches Infrastrukturprojekt für den Sport- und Freizeitbereich in Leipzig umgesetzt. Es bringt für die gesamte Stadt einen enormen zusätzlichen Freizeitwert durch Schwimmangebote, öffentliches Baden, Kurse, Vereine und Gesundheitssport. Lokal erhoffen wir uns durch die Schwimmhalle eine weitere Entwicklung und Aufwertung des Stadtteils“, sagte Jung.  Auch für Heiko Rosenthal ist das städtische Engagement sehr wichtig: „Die Entwicklung Leipzigs seit den 2010er Jahren ging mit einem Plus von rund 100.000 Einwohnern einher. Zudem spüren wir eine deutliche Diversifizierung der Nutzergruppen vom Leistungs- und Breitensport über das Schulschwimmen, den Gesundheitssport bis hin zum öffentlichen Baden. Der Schwimmhallenbau auf dem Otto-Runki-Platz wird diese Situation etwas entschärfen – kann aber bei der Entwicklung von Wasserflächen nicht der letzte Schritt sein.“

Im Sommer beginnt der Rohbau: Der Start der Erdarbeiten Mitte März und der Übergang zu den Rohbauarbeiten in diesem Sommer stellen die Meilensteine für dieses Jahr dar. Insgesamt planen die Sportbäder aktuell rund 13,2 Millionen Euro für Schwimmhalle ein. Die Stadt Leipzig fördert den Bau mit mehr als 6 Millionen Euro. Entwurf und Planung für den neuen Schwimmbadbau stammen von den Architekten gmp, die den Architekturwettbewerb im Jahr 2019 gewonnen hatten. Stellvertretend für das Architekturbüro schwang Stephan Schütz den Spaten. Neben der Planung nach Passivhausstandard und einer wirtschaftlichen, emissionsreduzierten Bauweise mit vorgefertigten Wand- und Deckenelementen, sind unter anderem Retentionsdächer mit Insektenwiesen, ein Fernwärmeanschluss zur Vermeidung innerstädtischer Emissionen sowie eine Schlammwasserwiederaufbereitung, die eine Wiederverwendung des Beckenwassers ermöglicht, vorgesehen.

Umgesetzt: Biotopbaum steht jetzt in Schönefeld

Auf unserem Baufeld für die neue Sportschwimmhalle stand bis vor Kurzem eine alte Birne. Der in die Jahre gekommene Obstbaum ist auf den ersten Blick keine Schönheit. Ein abgebrochener Kronentrieb, faule Holzteile und mehrere Baumhöhlen haben den Baum gezeichnet. Eine Höhle ist sogar rund 60 Zentimeter tief. Doch gerade diese scheinbaren Makel machen ihn wertvoll – zum Biotop für viele Lebewesen. Von Pilzen über Käfer und Wildbienen bis zu Spechten und Fledermäusen finden hier viele, oftmals bedrohte Arten ihre Nahrungs- und Lebensgrundlagen.

Um dieses natürliche Insektenhotel zu erhalten, haben wir den Baum mit großem technischen Gerät umgesetzt. Seit Anfang März hat die Birne ihren neuen Standort im Sommerbad Schönefeld – inmitten anderer Gehölze im Auenbereich der Parthe. Zwar wird der Baum dort keine Wurzeln schlagen und wieder anwachsen. Doch das ist gar nicht zwingend notwendig. Denn seine neuen Gäste suchen in erster Linie kein Obst, sondern ernähren sich vom morschen Holz, bauen darin Brutgänge und Nisthöhlen und freuen sich sogar über Holzmulm. Das ist von Pilzen zersetztes Holz. Und während zahlreiche Lebewesen einen absterbenden Baum attraktiv finden, wird er für die Verkehrssicherheit oftmals zum Problem. Darum ist er auf der ungenutzten Fläche im Sommerbad Schönefeld gut aufgehoben. Hier kann er unbeschwert altern und bietet seinen Untermietern einen prima Lebensraum.  


Ihnen gefallen Biotopbäume besonders:

  • Käfer (z. B. der seltene Eremit oder die Rosenkäfer)
  • Hornissen, die unter Naturschutz stehen
  • Wildbienen – in Europa gibt es 500 Arten
  • Spechte – Nisthöhlen bauen sie im morschen Holz, weit oben
  • Fledermäuse – sie finden kaum noch Unterschlupf in unserer Stadt
  • Und natürlich Insekten aller Art.

Interview mit den Architekten von gmp

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Impressionen

  • Außenansicht auf das 3D Model mit Fußgängern
  • Grafik des geplanten Neubaus der Sportschwimmhalle am Otto-Runki-Platz
  • Lageplan der geplanten Schwimmhalle
  • Innenansicht auf das geplante Bahnenbecken
  • Galeriebild der Baustelle Schwimmhalle Otto-Runki-Platz Juli 2022
  • Galeriebild der Baustelle Schwimmhalle Otto-Runki-Platz Juli 2022
  • Galeriebild der Baustelle Schwimmhalle Otto-Runki-Platz Juli 2022
  • Galeriebild der Baustelle Schwimmhalle Otto-Runki-Platz Juli 2022
  • Impression vom Spatenstich
  • Impression vom Spatenstich
  • Galerie-Bild zum Spatenstich
  • Galerie-Bild zum Spatenstich
  • Galerie-Bild zum Spatenstich
  • Galerie-Bild zum Spatenstich
  • Galerie-Bild zum Spatenstich
  • Galerie-Bild zum Spatenstich
  • Galerie-Bild zum Spatenstich
  • Galerie-Bild zum Spatenstich
  • Galerie-Bild zur Baumumsetzung
  • Galerie-Bild zur Baumumsetzung
  • Galerie-Bild zur Baumumsetzung
  • Galerie-Bild zur Baumumsetzung
  • Galerie-Bild zur Baumumsetzung

*Bild 1 – 4: copyright gmp Architekten

Der Neubau im Überblick

Die wichtigsten Fakten

In der neuen Sportschwimmhalle finden Leistungssportler, Freizeitschwimmer, Wassersportler und Familien ein neues Zuhause. Sie bietet Wasserflächen für verschiedene sportliche Aktivitäten, stellt zusätzliche Trainingsflächen für den Vereinssport bereit und bietet zusätzlich Raum für Begegnungen.

  • 25-Meter-Schwimmbecken mit 6 Bahnen
  • Lehrschwimmbecken mit 1,35 Meter Maximaltiefe für Kurse
  • Kinderplanschbecken
  • Athletikraum für Schwimmvereine
  • Gemeinschaftsraum für Seminare, Workshops und Weiterbildungen

Sie haben Fragen zum Neubau?

Schreiben Sie uns eine E-Mail an neubau.sportbaeder@L.de

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