Adolf Südknecht fährt Straßenbahn

Theater mal anders! Das Langzeittheaterprojekt Adolf Südknecht – die Seifenoper-Improschau, die üblicherweise im Horns Erben beheimatet ist – hat die Geschichte über eine Kneipiersfamilie im Wandel der Zeit fortgeführt und war dafür in einer historischen Straßenbahn unterwegs .

Plakatmotiv für das Stück "Adolf Südknecht fährt Straßenbahn"

Copyright Claudius Bruns 

Thematisch ging es zurück ins Jahr 1965: Leipzig feiert das 800. Jubiläum der Leipziger Messe, der sowjetische Parteichef Breschnew kommt zu Besuch, über Wolf Biermann wird erstmals ein Auftrittsverbort verhängt. Und mittendrin Gastwirt Adolf Südknecht aus dem „Horns“, der sich gemeinsam mit dem Hausmeister Friedrich Krause zur Vermählung seines Musikers Claude aufmacht. Mit der Straßenbahn und den Trauringen im Gepäck. Was sie während ihrer Fahrt erleben, wen sie treffen und ob sie am Ziel ankommen, all das wurde auf einer einmaligen historischen Fahrt erzählt.

Gern haben wir dieses einmalige Erlebnis anlässlich unseres Jubiläums „150 Jahre Straßenbahn für Leipzig“ unterstützt und dank des großen Bestandes an historischen Straßenbahnen des Historischen Straßenbahnmuseums in einer historischen Bahn möglich gemacht. 

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