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Unterwegs in der Buchstadt Leipzig

In Leipzig wurde Wissen gedruckt, gesammelt und weitergedacht – seit Jahrhunderten prägt die Stadt die Buch- und Mediengeschichte. Diese Tour bringt dich zu zentralen Orten der Schrift-, Bibliotheks- und Druckkultur, die Leipzig zur echten Buchstadt machen. 

Tour entdecken in der interaktiven Karte

Erkunde Leipzig mit unserem interaktiven Liniennetzplan. Alle Highlights auf einen Blick: Navigiere von Spot zu Spot, entdecke spannende Infos und Insider-Tipps unserer Fahrerinnen und Fahrer. Checke deine nächste Verbindung und finde abwechslungsreiche Restaurants und Cafés entlang deiner Route.

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Spot 1: Deutsche Nationalbibliothek – Deutsches Buch- und Schriftmuseum

Die zentrale Archivbibliothek Deutschlands für alle Medienwerke in deutscher Sprache aus dem In- und Ausland, auch „Gedächtnis der Nation“ genannt, gibt es nur an zwei Orten in Deutschland: in Leipzig und in Frankfurt am Main. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum gehört zur Deutschen Nationalbibliothek (DNB) und ist das weltweit älteste Museum auf dem Gebiet der Buchkultur.

Bild 1-2: Dauerausstellung Deusches Buch- und Schriftmuseum, Bild 3-4: Drohnenbild Deutsche Nationalbibliothek, Bild 5: Lesesaal für Geisteswissenschaften, Bild 6: Museumslesesaal

Im deutschen Buch- und Schriftmuseum kannst du in die Welt des geschriebenen und gedruckten Wissens eintauchen. Auf über 1.000 Quadratmetern Dauerausstellung „Zeichen – Bücher – Netze“ wirst du auf einer Zeitreise durch 5.000 Jahre Mediengeschichte geführt. Hier erfährst du, wie sich Schrift und Buch über Jahrtausende entwickelt haben – von Keilschrift, Handschriften und Einbänden bis zu modernen Medien. 

Es werden regelmäßig Sonderausstellungen, Führungen und museumspädagogische Programme geboten. Die Ausstellung richtet sich an alle, die Buch- und Mediengeschichte hautnah erleben wollen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 10 – 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr
Öffentliche Toiletten: ja, im Museum
Barrierefrei: ja
Eintritt: frei

Die Sammlung umfasst neben historischen Drucken und Einbänden auch Papier- und Wasserproben, Schriftmusterbücher sowie buchhändlerische Archivalien, die tief in die Buchkultur und -produktion hineinblicken lassen.

Ein Highlight ist die Fachbibliothek, die Forschenden und Interessierten einzigartige Quellen zur Verfügung stellt – perfekt für alle, die sich tiefer mit Mediengeschichte beschäftigen möchten.

Die Sammlung ist nicht nur historisch wertvoll: Regelmäßig zeigt das Museum auch Ausstellungen zur Zukunft des Lesens und Schreibens.

Bayerischer Bahnhof
Tradition trifft Genuss in Leipzigs ältester Gose-Brauerei: Im historischen Kopfbahnhof bekommst du deftige deutsche und regionale Küche, hausgebraute Biere und ein gemütliches Ambiente im Restaurant oder im lauschigen Biergarten.

Ambrosia 
Authentische griechische Küche mit mediterranem Flair: In entspannter Atmosphäre verwöhnt dich das Ambrosia mit klassischen Spezialitäten, frischen Zutaten und einer herzlichen Gastgeber-Stimmung – perfekt für gemütliches Essen nach deinem Museumsbesuch.

Bistro in der Bio City
Lockeres Bistro-Ambiente mit frischen, täglich wechselnden Gerichten: Ideal für ein leichtes Mittagessen oder einen schnellen Snack zwischen Museum und Tour-Programmpunkt, direkt in der Bio City am Deutschen Platz.

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Kreativ: 
Spaß: 

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Spot 2: Stadtbibliothek

Seit 1991 befindet sich die Stadtbibliothek im ehemaligen alten Grassimuseum direkt in der Innenstadt. Der Bestand umfasst rund eine Million Bücher, Noten, Zeitschriften, CDs, Videos, DVDs, Hörbücher, eBooks sowie Spiele. Eine Verwaltungs- sowie Musikbibliothek bietet darüber hinaus einen umfangreichen Spezialbestand. 

Bild 1: Außenansicht, Bild 2: Eingangsbereich, Bild 3: Sprachenzimmer

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 10 bis 19 Uhr
Öffentliche Toiletten: ja
Barrierefrei: ja
Eintritt: frei

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ließ Hugo Licht das heutige Gebäude der Stadtbibliothek errichten. Ursprünglich beherbergte es sowohl das Museum für Völkerkunde als auch das Kunstgewerbemuseum. Bis zum Jahr 1926 war das Bauwerk unter der Bezeichnung „Altes Grassimuseum“ bekannt – eine Würdigung des Kunstmäzens Franz Dominic Grassi, der maßgeblich zur Finanzierung des Baus beitrug. 

Nach dem Umzug der Sammlungen in das Neue Grassimuseum am Johannisplatz im Jahr 1927 wurde das Gebäude anschließend bis zum Zweiten Weltkrieg als Messegebäude genutzt. Die schweren Luftangriffe auf Leipzig führten 1943 zu weitreichenden Zerstörungen, von denen lediglich die historische Außenfassade erhalten blieb. Nach dem Wiederaufbau diente das Haus in der Nachkriegszeit und bis zum Ende der DDR über viele Jahre hinweg als Sitz eines Kombinats.

Ausleihen statt besitzen: In der Bibliothek der Dinge können Alltagsgegenstände wie Werkzeuge, Haushaltsgeräte oder Freizeitartikel mit dem Bibliotheksausweis entliehen werden. Aktuell können auch Musikinstrumente für Kinder ausgeliehen werden.

14 Stadtteilbibliotheken sowie zwei Fahrbibliotheken decken das ganze Stadtgebiet Leipzigs ab. 

Auerbachs Keller
Begib dich bei einer Fasskeller-Führung auf die Spuren von Goethe und genieße ein zünftiges Mittag- oder Abendessen in den historischen Räumen. Du findest Auerbachs Keller in der Mädler Passage.

Alternativ gibt es auf der KarLi (Karl-Liebknecht-Straße) direkt um die Ecke der Stadtbibliothek für jeden Geschmack ein Restaurant - von Sushi bis Burger über Pasta bis Curry.

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Spot 3: Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB)

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) zählt zu den ältesten und renommiertesten Kunsthochschulen Europas und ist ein lebendiger Ort künstlerischer Innovation. 

Bild 1: Außenansicht der HGB, Bild 2: Lichthof der HGB, Bild 3: Eingangsportal der HGB

  • Die HGB bietet Studiengänge u. a. in Buchkunst/Grafik-Design, Fotografie, Malerei/Grafik und Medienkunst an.
  • Der Campus umfasst spezialisierte Werkstätten für traditionelle Techniken wie Druck und Lithografie sowie moderne Medienstudios.
  • Regelmäßig finden öffentliche Ausstellungen, Vorträge und der bekannte HGB-Rundgang statt – ein Highlight der lokalen Kunstszene.
     

Öffnungszeiten Galerie-Archiv: Donnerstag bis Freitag 13:30 – 17:30 Uhr
Öffentliche Toiletten: ja
Barrierefrei: ein barrierefreier Zugang ist über die Zufahrt Grassistraße via Innenhof möglich

Seit 1764 bildet die HGB Studierende in Malerei, Grafikdesign, Fotografie, Medienkunst und Buchkunst aus und prägt mit ihrem internationalen Netzwerk die zeitgenössische Kunst- und Designszene.

Rund um die HGB findest du oft studentische und experimentelle Kunstprojekte, Installationen und spontane Performances im öffentlichen Raum – ideal für Entdecker und Fotospots.

Der jährliche Rundgang der HGB im Februar zieht Kunst-Interessierte aus ganz Deutschland an und zeigt die aktuellen Abschlussarbeiten der Studierenden.

Backstein
Kleine, hochwertige Bäckerei für zeitgenössisches Brot aus eigenen Sauerteigen. Das Sortiment ergänzen Baguettes, Focaccia und süße Teilchen sowie Kaffeespezialitäten. Der Garten lädt im Sommer zum Verweilen ein. Ansonsten ist alles To-Go.

Viet Village
Auhentische vietnamesische Speisen und Getränke in entspannter Atmosphäre - ob drinnen oder auf der Terasse vorm Haus.

Chito Gvrito
Hier machst du einen Abstecher in die georgische Küche - gefüllte Auberginen-Röllchen mit Granatapfelkernen, Nudelteigtaschen Chinkali und viele weitere Speisen warten darauf, probiert zu werden. 

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Spot 4: Museum für Druckkunst

Entdecke im Museum für Druckkunst Leipzig die Faszination der Druckgeschichte hautnah! Im historischen Industriegebäude in Plagwitz erlebst du über 500 Jahre Druck- und Mediengeschichte – von Handsatz und Bleilettern bis zur Werkstatt zum Mitmachen.

Bild 1 und 2: Einblick in Sammlung und Werkstatt, Bild 3: Beispiel einer Druckform, Bild 4: Museumseingang, Bild 5: Gießmatritzen, Bild 6: Handguss, Bild 7: Schnellpresse

Regelmäßige Sonderausstellungen und das Artist in Residence-Programm bringen zeitgenössische Druckkunst ins Spiel. Du kannst bei Workshops und Führungen selbst aktiv werden – z. B. beim Setzen und Drucken.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 10 – 17 Uhr, Samstag und Sonntag 11 - 17 Uhr 
Öffentliche Toiletten: ja
Barrierefrei: ja

Wusstest du, dass das Museum eine der letzten voll funktionsfähigen Schriftgießereien Deutschlands beherbergt? Hier werden noch heute Bleibuchstaben gefertigt – ein seltenes Erlebnis in Deutschland. Das Museum ist außerdem ein aktiver Schauplatz der Industriekultur und wird von der Deutschen UNESCO-Kommission als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Die Fassade des Gebäudes ist ein seltenes Beispiel für Art-Déco-Architektur im Leipziger Stadtbild. Sie wurde 1922/23 vom Architekten Edgar Röhrig entworfen.

Ristorante La Gondola
Beliebtes italienisches Restaurant mit mediterranen Klassikern und guter Pasta

FUZO Leipzig
Asiatische Fusionsküche mit kreativen Aromen, perfekt für Genießer

Ouzeri Was.Kost.Das
In dem griechischen Restaurant bekommst du neben saisonalen Gerichten auch verschiedene authentische Köstlichkeiten

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Spot 5: Schillerhaus (Stadtgeschichtliches Museum)

Im Schillerhaus in Gohlis begegnest du einem der berühmtesten Gäste der Stadt ganz persönlich. Hier verschmelzen Sommeridylle, Literatur und Leipziger Geschichte zu einem besonderen Ort voller Inspiration.

Bild 1: Eingang zum Schillerhaus, Bild 2: Garten des Schillerhauses, Bild 3-5: Ausstellung Götterfunken 

Ausstellungen: Ständige Ausstellung zu Friedrich Schiller
Öffnungszeiten: Saisonal bedingte Öffnungszeiten, März: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 10 – 16 Uhr
Öffentliche Toiletten: nein
Barrierefrei: aufgrund von Denkmalschutz keine Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer gegeben

Nur einen Steinwurf entfernt findest du das Gohliser Schlösschen (Spot 1 unserer Tour „Tour de Natur“). Im Garten des Barockschlösschens lässt es sich gut entspannen oder im Café bei einem Kaffee verweilen.

Im 18. Jahrhundert war das Dorf Gohlis ein beliebtes Ausflugsziel für die Sommerfrische der Leipziger. 

1785 verbrachte auch der 25-jährige Friedrich Schiller einige unbeschwerte Sommerwochen im Obergeschoss eines ehemaligen Bauernhauses in Gohlis. In dieser Zeit arbeitete er am zweiten Akt des Don Carlos, bearbeitete den Fiesco und schrieb die erste Fassung seiner populärsten Verse „An die Freude“. 

Die Ausstellung „Götterfunken“ zeigt Schillers Leben zwischen Alltag und Dichtung und erklärt die besondere Bedeutung dieses Ortes bis in die Zeit der Revolution von 1848.

Es ist das älteste erhaltene Bauernhaus im Leipziger Stadtgebiet und wurde 1717 als eingeschossiges Wohnstallhaus erbaut. Im 18. Jahrhundert wurde es zum Quartier für Sommergäste umgestaltet.

Fräulein Miramunkel
Perfekte Anlaufstelle für verschiedene Kaffeespezialitäten, Matcha und leckeres Gebäck.

Münsters
Das Münsters lädt zum Verweilen in einer alten Mühle unter hoher Gewölbedecke ein: Saisonales Essen im Restaurant, Absacker in der Bar oder eine gute Brotzeit im Biergarten (von Ostern bis Oktober), alles ist möglich.

Hachimi
In gemütlichem Ambiente bietet das Hachimi eine bunte Palette an vietnamesischen Gerichten, Sushi sowie hausgemachten Getränken. 

Weitere Gastro-Empfehlungen findest du auch in der Tour de Natur beim Spot Gohliser Schlösschen.

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