Pressemitteilungen der Leipziger Gruppe und ihrer Unternehmen

Verkehrsbetriebe
29.02.2024

Arbeitsgericht lehnt einstweilige Verfügung ab

Gewerkschaft bestreikt LVB von Freitag bis Sonntag

Das Arbeitsgericht Leipzig hat am Donnerstag-Nachmittag die einstweilige Verfügung gegen den 51-stündigen Streik der Gewerkschaft abgelehnt. Für Kundinnen und Kunden bedeutet dies, wie angekündigt, erhebliche Einschränkungen. Die Gewerkschaft hat den Streik vom 1. März, 3 Uhr bis zum 3. März, 6 Uhr früh angekündigt. In der Gesamtprüfung des Arbeitsgerichtes im einstweiligen Verfügungsverfahren wurde der Streik nicht untersagt. Nach Auffassung des Gerichts ist der angekündigte Streik kein politischer Streik - obgleich eine Verbindung nicht ausgeschlossen werden konnte. Die Urteilsbegründung liegt noch nicht vor. Kunden werden gebeten, sich aktuell über die Auskunftssysteme zu informieren. Aktuelle Informationen erhalten Kunden über die App LeipzigMove oder in den Verkehrsmeldungen unter www.L.de. Folgende Buslinien, die von Mobilitätspartnern betrieben werden, sind weiterhin für die Leipzigerinnen und Leipziger unterwegs: 61, 62, 66, 67, 77, 83, 87, 88, 91, 143, 161, 162, 172, 173, 175, 176, Schulfahrten von Sommerfeld bis Taucha sowie Flexa Nord, Südwest, Leutzsch und Südost. Über die App LeipzigMOVE bieten die Leipziger Verkehrsbetriebe alternative Mobilitätsdienste wie BikeSharing und E-Scooter an. Dabei erhalten vollständig registrierte Nutzerinnen und Nutzer an Streiktagen je 30 Freiminuten zur kostenlosen Ausleihe von Nextbike-Rädern. Die einzelnen Fahrten werden minutengenau abgerechnet. Auch LVB-Servicezentren können vom Streik betroffen sein. Alternativ steht das Kundenportal auf www.L.de zu Verfügung.

Verkehrsbetriebe
29.02.2024

LVB reichen einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht ein

Ziel: Untersagung des Streiks

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat den Gesellschaften der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) für die Gesellschaften LVB, LeoBus, LAB und LSVB GmbH kurzfristig Warnstreiks vom 1. März 2024 von 3 Uhr früh bis 3. März 2024 bis 6 Uhr früh angekündigt.  Hintergrund der Warnstreiks ist die von ver.di unter der Kampagne "Wir fahren zusammen" mit der Klimabewegung "Fridays for Future" angestrebten Klimastreikaktionen und vordergründig die im Zuge der Tarifverhandlungen erhobenen erheblichen Forderungen. Die aus 17 verschiedenen Punkten bestehenden Tarifforderungen würden zu einer wirtschaftlichen Mehrbelastung der Leipziger Verkehrsbetriebe in Höhe von ca. 12 Mio. EUR im Jahr führen. Würde man diese Kostenmehrbelastung auf Tickets und Abos umlegen, würde dies Kunden zusätzlich belasten. Tatsächlich richtet sich der vorliegende Streik nicht gegen die Leipziger Verkehrsbetriebe, sondern die Verkehrspolitik. Dies wird bereits seit mehr als einer Woche in den Medien bundesweit angekündigt und berichtet. Darüber hinaus hat das politische Bündnis bereits seit mehreren Wochen für den 01.3.2024 einen sog. bundesweiten Klimastreiktag angekündigt.   Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) hat vor dem Hintergrund der offenkundig fehlenden tatsächlichen Verhandlungsbereitschaft der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Verhandlungen für den 28. Februar 2024 daher absagen müssen. Wir bedauern dies sehr und würden eine konstruktive Fortführung der Verhandlungen begrüßen. Die Tarifverhandlungen wurden aber nicht für gescheitert erklärt. Ein erneuter Verhandlungstermin ist für Mitte März angeboten. Nachdem die Gewerkschaft bereits seit den letzten Tagen und Wochen einen sog. Klimastreik im Rahmen einer politischen Veranstaltung am 01. März 2024 angekündigt hat, haben sich die Leipziger Verkehrsbetriebe entschlossen juristisch gegen die angekündigten Warnstreikaktionen vom 01. bis 03. März 2024 vorzugehen. Mit einer einstweiligen Verfügung am Arbeitsgericht Leipzig versucht das Unternehmen den Streik zu untersagen.  Die Leipziger Verkehrsbetriebe respektieren die grundgesetzlich geschützte hohe Tarifautonomie und das Recht auf Streik zur Durchsetzung tarifpolitischer Ziele. Die Durchführung politischer Streiks ist in Deutschland jedoch unzulässig. Das respektable Ziel einer Klima- und Verkehrswende ist ein politisches Ziel. Dies wird auch offen von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und Fridays for Future in verschiedenen Pressemitteilungen bestätigt. Adressat der Streiks ist die Politik. Leidtragende des Streiks sind primär die betroffenen Kunden. Beschäftigte, die nicht an ihren Arbeitsplatz gelangen können, Auszubildende und Schüler, welche nicht ihre Schule und ihre Ausbildungsplätze erreichen können sowie Benutzer des Deutschland-Tickets und der Abo-Angebote, die bereits bezahlte Karten nicht effektiv nutzen können. Hauptleidtragende sind aber die Natur und der Umweltschutz - aufgrund des Streiks werden unsere Fahrgäste gezwungen, auf die Nutzung von Pkw auszuweichen. Staus und eine höhere CO2-Belastung werden die Folge sein. Das wollen wir als LVB nicht.  Die Leipziger Verkehrsbetriebe sehen die vorliegenden Grenzen zu einem solchen politischen Streik überschritten und gehen nun im Interesse aller LVB-Kunden und im Sinne des Umweltschutzes gegen die angekündigten Streiks vor.

Verkehrsbetriebe
26.02.2024

Neue Buslinie 71 in Anger-Crottendorf

LVB verbessern schrittweise Angebot/Liniennetz der Zukunft

Mit dem Ende der Winterferien haben die Leipziger Verkehrsbetriebe ein neues Angebot für Anger-Crottendorf gestartet. In dem Wohngebiet bedient die Buslinie 71 drei neue Haltestellen und verbessert so den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr. Die Angebotsausweitung ist Bestandteil des Mobilitätsprojektes "Pendlermobilität in Leipzig und dem Umland stärken - Mobilität und Verkehrswende aktiv voranbringen" und wird ermöglicht durch Mittel des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr im Rahmen des Förderprogramms "Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV". "Mit dem Liniennetz der Zukunft gestalten wir entlang des Stadtrat-Auftrages zur Mobilitätsstrategie 2030 mit den Bürgerinnen und Bürger den öffentlichen Personennahverkehr und erweitern die Möglichkeiten für die Leipzigerinnen und Leipziger. So wollen wir weiter attraktive Alternativen zum eigenen Auto bieten und die Umwelt schützen. Das heißt vor allem: Kürzere und direktere Verbindungen, bessere Verknüpfungen und insgesamt ein attraktives Angebot. Dafür verbinden wir Nachbarschaften und bringen das Angebot näher an die Menschen", so Thomas Dienberg, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig. Die Buslinie 71 fährt Montag bis Freitag von 5:30 Uhr bis 19 Uhr alle 15 Minuten, bis 22 Uhr alle 30 Minuten. Der Quartiersbus verbindet das Wohnquartier Anger-Crottendorf über den Täubchenweg und Dresdner Straße mit den Straßenbahnlinien in Richtung Innenstadt und bietet zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zu den Linien 4, 7, 70, 72 und 73. "Gemeinsam mit den Menschen vor Ort haben wir intensiv über Angebotsverbesserungen in dem Wohnquartier gesprochen und Mobilitätslösungen gesucht, von denen alle profitieren. Der neue Quartiersbus und die Verbindung zur Straßenbahn und zum öffentlichen Personennahverkehr bietet eine attraktive Alternative und ist damit Teil der Lösung: für einen klimafreundlichen Stadtverkehr und lebenswerte Wohnquartiere", so Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe. Insbesondere auf Initiative des Bürgervereins Anger-Crottendorf fährt in dem Viertel der neue Quartiersbus 71 und bedient die drei neuen Haltestellen Theodor-Neubauer-Straße, Segerstraße und Mascovstraße. Entlang des weiteren Fahrtwegs bedient Buslinie 71 drei weitere neue Haltestellen: Reudnitzer Park, Augustenstraße und Täubchenweg/Gerichtsweg. "Der neue Quartiersbus verbessert die Lebensqualität in unserem Viertel enorm, sodass alle Anwohner in nur wenigen hundert Metern die nächste Haltestelle erreichen. Nun gilt es das Angebot zu nutzen und auszubauen", so Ulrike Gebhardt, Vorsitzende des Bürgervereins Anger-Crottendorf. Die Linienführung der Buslinie 71 ist eine Vorstufe zur geplanten Verlängerung der Buslinie 89 von der Innenstadt bis Anger-Crottendorf. Diese ist damit Teil der schrittweisen Angebotsverbesserung hin zum Liniennetz der Zukunft. Unter dem Strich handelt es sich dabei um die größte Fortschreibung und Anpassung des Liniennetzes seit der Einführung der durchgängigen neuen Netzstruktur im Jahr 2001. Insgesamt stützt sich das Liniennetz der Zukunft der LVB auf drei Säulen:• die räumliche und zeitliche Ausdehnung des 10-Minuten-Taktes auf allen Straßenbahnlinien und den Hauptbuslinien,• mehrere neue und intensive Nachbarschaftsverbindungen zwischen den Stadtteilen,• die bessere Erschließung neuer Wohnquartiere und Gewerbeansiedlungen. Erst zum Beginn des Jahres verbesserten die LVB ihr Angebot für Pendler im Leipziger Norden. Weitere Informationen finden Sie hier auf dieser Seite.Alle geplanten Änderungen finden Sie unter www.L.de und der digitalen Netzkarte.  

Verkehrsbetriebe
23.02.2024

LVB erweitern 10-Minuten-Takt für Straßenbahnen

Angebotsverbesserungen ab 26. Februar

Mit dem Ende der Winterferien erweitern die Leipziger Verkehrsbetriebe ihr Angebot weiter. So wird der 10-Minuten-Takt im Früh- und Abendverkehr ausgedehnt, womit sich für Fahrgäste Reisezeiten verkürzen. Bereits ab 6 Uhr und am Abend neu bis 20 Uhr fahren die folgenden Straßenbahnlinien im 10-Minuten-Takt: 1, 3, 4, 7, 9, 11, 12, 15 und 16. Auch die Buslinien 72/73 fahren alle 10 Minuten. Die Angebotsausweitung ist Bestandteil des Mobilitätsprojektes "Pendlermobilität in Leipzig und dem Umland stärken - Mobilität und Verkehrswende aktiv voranbringen" und wird ermöglicht durch Mittel des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr im Rahmen des Förderprogramms "Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV". Alle Informationen dazu finden Sie unter www.L.de/takt.  Die Erweiterung ist Teil der schrittweisen Angebotsverbesserung hin zum Liniennetz der Zukunft. Erst mit Beginn des neuen Jahres hatten die LVB ihr Buskonzept im Leipziger Norden neu gestaltet. Informationen finden Sie dazu hier. Ab 26. Februar verkehrt außerdem die neue Buslinie 71. Informationen hierzu folgen in einer gesonderten Presseeinladung. 

Wasserwerke
21.02.2024

Wasserwerke erneuern Leitungs- und Kanalbestand am Ring in Markkleeberg

Unternehmen investiert 1 Million Euro

Markkleeberg. Die Leipziger Wasserwerke realisieren ab Montag, 26. Februar 2024, gemeinsam mit der Stadt Markleeberg die Bauarbeiten im Ring von der Rathausstraße bis zur Wassersturmstraße. Dabei wird die Straße aufgebrochen, um die unterirdischen Arbeiten zur Erneuerung der Wasserinfrastruktur durchführen zu können. Die Wasserwerke werden im Baubereich knapp 500 Meter Trinkwasserleitung auswechseln und den Leitungsbestand neu strukturieren. Außerdem werden die Anlagen und Leitungen der Abwasserentsorgung in offener und geschlossener Bauweise umfangreich renoviert. Dafür investieren die Wasserwerke circa 1 Million Euro. Im Bauzeitraum von Ende Februar bis Anfang Mai sind die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung grundsätzlich durchgehend gewährleistet. Kurzzeitige Einschränkungen bei der Umbindung der Trinkwasserleitungen werden den betroffenen Anwohnern rechtzeitig im Vorfeld mitgeteilt.  Worauf müssen sich Anwohner und Pendler einstellen? Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen wird der gesamte Baubereich voll gesperrt. Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert und erfolgt über die August-Bebel-Straße und für die Anlieger außerdem über die Hohe Straße. 

Stadtwerke
07.02.2024

Leipziger Stadtwerke warnen vor Betrügern an der Haustür

Mitarbeiter immer an gültigem Betriebsausweis erkennbar

Aktuell erreichen die Leipziger Stadtwerke Hinweise von Kunden über unseriös empfundene Haustürgeschäfte und Telefonanrufe von möglichen Vertretern der Energieversorgung. Das Unternehmen weist darauf hin, dass es derzeit keine proaktiven Gespräche an Haustüren oder Telefonwerbung bzw. telefonische Akquise anbietet. Mitarbeiter der Leipziger Stadtwerke weisen sich immer mit einem gültigen Betriebsausweis samt Foto eindeutig aus. Bürger, die von Personen angesprochen werden, welche sich als Stadtwerke-Mitarbeiter ausgeben, sollten sich stets den Ausweis zeigen und den Namen nennen lassen sowie bei allen unterschriebenen Papieren einen Durchschlag einfordern. Die Leipziger Stadtwerke empfehlen auch, keine persönlichen Informationen sowie die Zählernummer herauszugeben. Für Rückfragen steht der Kundenservice der Leipziger Stadtwerke unter 0341 121-3333 montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags von 10 bis 16 Uhr oder per Email unter stadtwerke@l.de zur Verfügung. Wer unsicher ist oder den Verdacht hat, unfreiwillig einen ungewollten Lieferantenwechsel vorgenommen zu haben, kann sich dort melden - die Kundenservice-Mitarbeiter helfen gern weiter.

Verkehrsbetriebe
31.01.2024

Deutschland-Semesterticket: Studierende zahlen ab Sommer 29 Euro

Vertragsverhandlungen abgeschlossen, Umsetzungsvorbereitungen laufen

Zum Beginn des Sommersemesters 2024 wird das bestehende MDV-Semesterticket für Leipziger Studierende durch das "Deutschland-Semesterticket" abgelöst. Das Deutschland-Semesterticket kostet für das Sommersemester nur 1,40 Euro mehr als das bestehende MDV-Semesterticket, gilt aber in ganz Deutschland und nicht nur im MDV-Gebiet. Die Studierenden der sieben Leipziger Hochschulen im Zuständigkeitsbereich des Studentenwerkes Leipzig können damit im Sommersemester 2024 zum Preis von 176,40 Euro (29,40 Euro pro Monat) deutschlandweit im Geltungsbereich des Deutschlandtickets fahren. Möglich wird dies, nachdem Bund und Länder am 27.11.2023 das Angebot eines rabattierten Deutschlandtickets für Studierende im Solidarmodell beschlossen hatten: Den Studierendenschaften an deutschen Hochschulen wird ab dem Sommersemester 2024 das Deutschland-Semesterticket zu einem um 40% reduzierten Preis angeboten - allerdings nicht als individuelles Kaufticket mit monatlicher Kündbarkeit, sondern als vollsolidarisches Semesterticket für ein ganzes Semester mit semesterweiser Kündbarkeit für die jeweilige Studierendenschaft. Das heißt alle Studierenden einer Hochschule müssen den Deutschland-Semesterticketbeitrag zahlen, damit alle die Möglichkeit haben, das vergünstigte Deutschlandticket zu nutzen. Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr:  "Der Bund hat nach sehr zähem Ringen Ende November 2023 dem Ländervorschlag, der auf Initiative des Freistaates Sachsen eingebracht wurde, zugestimmt. Damit ist der Weg zur Einführung eines bundesweit einheitlichen Deutschland-Semestertickets im Vollsolidarmodell frei. Ich danke den sieben Leipziger Hochschulen, den Leipziger Verkehrsbetrieben und dem Studentenwerk Leipzig für die schnelle Umsetzung des Deutschland-Semestertickets für die Leipziger Studierenden. Innerhalb weniger Wochen haben die zahlreichen Akteure hier einen beeindruckenden Kraftakt geleistet und die Umstellung vom MDV-Semesterticket auf das Deutschland-Semesterticket zum Sommersemester auf den Weg gebracht. Das mag nicht nur beispielgebend für andere sein, sondern gibt den Studierenden Planbarkeit und ermöglicht eine bezahlbare flexible Mobilität für monatlich 29,40 Euro. Und das Gesamtsystem ÖPNV behält eine wichtige Zielgruppe und kann diese hoffentlich auch langfristig binden." Dr. Andrea Diekhof, Geschäftsführerin des Studentenwerkes Leipzig: "Wir sind stolz darauf, dass wir in Leipzig als einer von nur wenigen Hochschulstandorten in Deutschland das Deutschland-Semesterticket für Studierende bereits zum kommenden Sommersemester auf den Weg gebracht haben. Hierfür mussten innerhalb kürzester Zeit die notwendigen Prozesse für ein digitales personifiziertes Semesterticket geschaffen werden. Dazu mussten Schnittstellen zwischen den Leipziger Hochschul- und den LVB-Systemen entwickelt werden. Dies war nur möglich, weil alle Beteiligten von LVB, den Hochschulen und dem Studentenwerk gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Wie es ab dem Wintersemester 2024/25 weitergeht, ist derzeit noch in Klärung. Für diesen Zeitraum standen ohnehin neue Semesterticketverhandlungen an. Aktuell führen wir dafür eine Befragung unter den Leipziger Studierenden durch. Auf Basis dieser Ergebnisse werden dann die Entscheidungen für die Folgesemester getroffen." Julian Röntgen, Referent für Ökologie und Verkehr im StudierendenRat der HTWK Leipzig und Vorsitzender des Semesterticketausschusses beim Studentenwerk Leipzig: "Das Deutschland-Semesterticket für nur 1,40 Euro mehr im Semester als das bisherige MDV-Ticket ist eine klare Erleichterung für Studis. Und es ist gut, dass der Preis bis Ende des Jahres stabil bleibt. Aber auch über das Jahr hinaus braucht es schnell Klarheit. Die Studierenden sind finanziell an der Belastungsgrenze. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Politik auch in Zukunft für ein erschwingliches Deutschland-Semesterticket für Studierende einsetzt."  Adina Varga, Referentin für Nachhaltige Mobilität beim Student_innenRat der Universität Leipzig: "Bezahlbare Mobilität ist für Studierende nicht einfach eine nette Ergänzung: Der Weg zum Referendariat, zum Praktikum, zur Partner-Uni in Halle oder Jena - Mobil zu sein ist Voraussetzung für ein gelingendes Studium. Wer zu wenig Geld hat, um sich teure Mieten in zentraler Lage zu leisten ist umso mehr auf den ÖPNV angewiesen."  Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe: "Gemeinsam mit Partnern können die Studierenden ab Sommer deutschlandweit unterwegs sein. Damit stärken wir zudem weiter den öffentlichen Personennahverkehr und die Nutzerinnen und Nutzer leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Ein Dank geht an Alle, die bei dieser Lösung an einem Strang gezogen haben und dies für die Nutzer möglich machen." Anders, als beim bisherigen MDV-Semesterticket gilt beim Deutschland-Semesterticket nicht mehr der Studienausweis als Fahrberechtigung, weder im MDV-Gebiet noch im übrigen Deutschland. Um der deutschlandweiten Mobilität Rechnung zu tragen, ist das Deutschland-Semesterticket als Handy-Ticket über die App LeipzigMove abrufbar. So entfällt das Mitführen des Studienausweises als Fahrberechtigung. Die Studierenden können bei der LVB ihr digitales personifiziertes Deutschland-Semesterticket aktiv abrufen - per Smartphone über LeipzigMOVE. Alternativ wird die Ausgabe per Chipkarte in den Servicestellen der LVB angeboten. Die LVB und das Studentenwerk Leipzig informieren rechtzeitig vor Beginn des Sommersemesters 2024 über die nötigen Details zum Abruf des Deutschland-Semestertickets. Informationen finden Studierende ab 15. Februar unter www.studentenwerk-leipzig.de Zum Solidarmodell: Alle Studierenden zahlen mit der Immatrikulation bzw. Rückmeldung an ihrer Hochschule verpflichtend einen vergleichsweise günstigen Preis - den Semesterticketbeitrag. Davon profitiert die gesamte Solidargemeinschaft, besonders aber diejenigen Studierenden, die auf einen bezahlbaren ÖPNV angewiesen sind. Mit diesem Solidarmodell leisten die Studierendenschaften selbst einen wesentlichen Beitrag zur Vergünstigung des Ticketpreises.  

Verkehrsbetriebe
30.01.2024

Gewerkschaft bestreikt LVB am 2. Februar/Fahrtausfälle möglich

Verkehrsinfos über LeipzigMove und L.de

Die Gewerkschaft hat bundesweite Streikaktionen während der laufenden Tarifrunde angekündigt, sodass in den nächsten Wochen der öffentlichen Personennahverkehr auch in Leipzig bestreikt wird. Deswegen kann es zu Fahrtausfällen für Kunden kommen. Die Leipziger Verkehrsbetriebe sind bemüht Kunden so schnell, wie durch Gewerkschaft verkündet, im Vorfeld über das Angebot zu informieren. Aktuelle Informationen erhalten Kunden über die App LeipzigMove oder in den Verkehrsmeldungen unter www.L.de Bereits in dieser Woche können erste Fahrten ausfallen. Die Gewerkschaft hat für Freitag, 2. Februar 2024, zu ersten Streikaktionen von 3 Uhr, bis Samstag, 3. Februar, 5 Uhr aufgerufen.  Zum Hintergrund: Am 24. Januar fand die Auftaktrunde zwischen den Verhandlungsführern, dem KAV Sachsen und der Gewerkschaft, zum Tarifvertrag Nahverkehr statt. Dieser wurde am 31. Dezember einseitig gekündigt. Deswegen unterbreitete die Arbeitgeberseite ein erstes Angebot. Weitere Verhandlungen sind für den 28. Februar vereinbart. Für weitere Presseinformationen wenden Sie sich bitte an den Kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen. 

Wasserwerke
10.01.2024

Entspannung bei Rohrschäden im Leipziger Stadtgebiet

Leipzig. Die Aufräumarbeiten nach den beiden Rohrschäden im Leipziger Stadtgebiet am heutigen Mittwochfrüh gehen voran. Karl-Liebknecht/Kurt-Eisner Straße Der infolge des Wasseraustritts entstandene Eisspiegel konnte vollständig beseitigt werden. Die Karl-Liebknecht-Straße ist stadteinwärts weiterhin gesperrt, da eine neue Fußgängerführung eingerichtet werden muss. Voraussichtlich am morgigen Donnerstag soll die Fahrspur wieder freigegeben werden. Die Kurt-Eisner-Straße bleibt zur Reparatur des Rohrschadens in Richtung Bernhard-Göhring Straße bis auf Weiteres für den Autoverkehr gesperrt. Kurt-Schumacher-Straße Der infolge des Wasseraustritts entstandene Eisspiegel konnte vollständig beseitigt werden. Da durch den Wasseraustritt die Haltestelle Kurt-Schumacher-Straße in Mitleidenschaft gezogen wurde, wird dort im nächsten Schritt die Oberfläche wiederhergestellt. Änderungen im Linienverkehr der LVB finden sich auf www.L.de/mobilitaet Im weiteren Verlauf soll zeitnah eine Spur für den Autoverkehr freigegeben werden. Für beide Standorte gilt weiterhin: Verkehrsteilnehmer sollten die Bereiche weiterhin vorsorglich umfahren.

Wasserwerke
10.01.2024

Verkehrsbehinderungen durch Rohrschaden auf Karl-Liebknecht-Straße in Leipzig

Leipzig. Aufgrund eines Rohrschadens kommt es derzeit in Leipzig auf der Karl-Liebknecht-Straße in Höhe Kurt-Eisner-Straße zu Behinderungen. Am Mittwochmorgen ist dort eine Trinkwasserleitung kaputt gegangen. Die Leipziger Wasserwerke arbeiten bereits an der Behebung des Schadens. Allerdings besteht durch das ausgetretene Wasser aufgrund der aktuellen Witterung im Kreuzungsbereich Glatteisgefahr. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich insbesondere in stadteinwärtiger Richtung zu umfahren. 

Verkehrsbetriebe
02.01.2024

Bauarbeiten in Kieler Straße fertig

Verbesserungen im Spätverkehr und im Leipziger Norden

Straßenbahnlinie 9 fährt ab 3. Januar wieder bis zur Endstelle Thekla und durch die Kieler Straße. Damit sind die Instandhaltungsarbeiten in der Kieler Straße beendet. Gleichzeitig verbessern die Leipziger Verkehrsbetriebe ihr Angebot im Spät- und Abendverkehr sowie für Pendler auf zahlreichen Buslinien im Leipziger Norden: Die Buslinie 74 fährt montags bis samstags im Abschnitt Lindenau bis Stötteritz verlängert, bis 22:30 Uhr, im 15-Minuten-Takt, sowie im gesamten Linienverlauf bis 0:30 Uhr im 30-Minuten-Takt (statt 60-Minuten-Takt). Die Buslinie 79 fährt montags bis samstags länger, bis 23 Uhr, und auch Buslinie 80 fährt montags bis samstags länger bis 0:30 Uhr. Neue Buslinie 84 Um Pendlern im Leipziger Norden den Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr zu erleichtern und letzteren attraktiver zu gestalten, führen die Leipziger Verkehrsbetriebe die Buslinie 84 ein. Diese verbindet das BMW-Werk auf kürzestem Wege mit wichtigen Verknüpfungspunkten. Damit wird das Angebot im Industriepark Nord zu den Schichtwechselzeiten des BMW-Werks verdichtet, insbesondere in den späten Abendstunden und verbessern die Anbindung des Industrieparks Nord von Mockau aus erheblich. Somit verkürzen sich für Pendler im Leipziger Norden, Nordosten und Osten die Arbeitswege, da nicht mehr der gesamte Berufsverkehr über den S-Bahnhof Leipzig-Messe abgewickelt werden muss. Die Buslinie 86 verkehrt deswegen nur noch zwischen S-Bahnhof Messe und Gottscheina. Die neue Buslinie 84 verkehrt vom S-Bahnhof Messe über Messe-Allee - BMW-Werk - Plaußig, Gewerbegebiet nach Mockau, Post. Sie fährt rund um das BMW-Werk, bedient alle Zugänge zum Werk und vom Tor 1 aus auf kürzestem Wege über das Gewerbegebiet Plaußig, die Dingolfinger und Stralsunder Straße zur südlichen Endhaltestelle Mockau, Post. In der Stralsunder Straße wird mit zwei neuen Haltestellen die Erschließung der Großwohnsiedlung Mockau-Nord erheblich verbessert. Die Linie 84 verkehrt montags bis freitags von ca. 5 - 8 Uhr, 13 - 18 Uhr und 21 - 24 Uhr im 30-Minuten-Takt mit zeitweiser Verdichtung auf einen 10-/20-Minuten-Takt zwischen S-Bf. Messe und BMW Tor 1. Alle Informationen zur neuen Buslinie 84 und den Anpassungen auf den umliegenden Linien sind unter www.L.de/buskonzept-nord abrufbar. Das veränderte und verbesserte Angebot wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr im Rahmen des Förderprogramms Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV.

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