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Pressemitteilungen der Leipziger Gruppe und ihrer Unternehmen

Wasserwerke

Käthe-Kollwitz-Straße stadteinwärts nach Rohrschaden gesperrt

Leipziger Wasserwerke vor Ort/Umleitungen für Straßenbahnen

Nach einem Rohrschaden an einer Trinkwasserleitung ist die Käthe-Kollwitz-Straße stadteinwärts, in Höhe Marschnerstraße, für den Individualverkehr gesperrt. Auch der Straßenbahnverkehr fährt eingeschränkt. Die Reparatur läuft und die Leipziger Wasserwerke sind vor Ort. Die Trinkwasserversorgung ist in Teilen eingeschränkt, ein Wasserwagen steht bereit. Noch ist unklar, wie lange die Einschränkungen im Verkehr bestehen bleiben müssen. Informationen zum LVB-Angebot finden Sie unter www.L.de/v

Wasserwerke

Update: Käthe-Kollwitz-Straße nach Rohrschaden stadteinwärts weiter gesperrt

Straßenbahnen können wieder fahren

Leipzig. Nach einem Rohrschaden an einer Trinkwasserleitung bleibt die Käthe-Kollwitz-Straße stadteinwärts zwischen Marschnerstraße und Hauptmannstraße für den Individualverkehr gesperrt. Die Leipziger Wasserwerke haben den Schaden an einer Trinkwasserleitung repariert und die Versorgung wiederhergestellt, allerdings braucht es für den aufwändigen Neuaufbau der intensiv genutzten Straße bis voraussichtlich 14. August. Der Straßenbahnverkehr kann ab dem heutigen Nachmittag wieder verkehren. Informationen zum LVB-Angebot finden Sie unter www.L.de/v

Leipziger Gruppe

Leipziger Gruppe steigert Investitionen in zukunftsfähige Stadt und Region

Bilanz für das Jahr 2025: LVV erwirtschaftet Gewinn von 32,7 Millionen Euro

Die Leipziger Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück: In seinen Geschäftsfeldern Energie, Mobilität und Wasser steigerte der Konzern die Summe seiner Investitionen in eine zukunftsfähige Stadt und Region auf 374 Millionen Euro (Vorjahr 331 Millionen Euro). Der kommunale Unternehmensverbund gestaltet somit weiter auf hohem Niveau Leipzig und die Region. Mit einem Ergebnis von 32,7 Millionen Euro (Vorjahr 39,2 Millionen Euro) schließt die Konzernholding Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (LVV) das Geschäftsjahr ab.„Im zehnten Jahr der Leipziger-Marke hat sich die Gruppe als Stabilitätsanker und Garant sicherer Daseinsvorsorge sowie nachhaltiger Gestaltung unserer lebenswerten Stadt etabliert. Mit der begonnen Wärmewende haben wir die nächste große Etappe eingeleitet, um Leipzigs Lebensqualität noch weiter zu steigern und wichtige Beiträge für unsere Klimaschutzziele umzusetzen“, sagt Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Aufsichtsratsvorsitzender der Leipziger Gruppe. Zur Finanzierung des ÖPNV habe die Gruppe 94,1 Millionen Euro (Vorjahr: 90,6 Millionen Euro) aus eigenen Mitteln an die Verkehrsbetriebe gezahlt und so den Verkehrsleistungsfinanzierungsvertrag mit der Stadt Leipzig erneut erfüllt, so Jung.„Die Rahmenbedingungen sind leider weiterhin herausfordernd und hochvolatil – sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Die Leipziger Gruppe sorgt dennoch dafür, dass sich die Menschen vor Ort auf Energie, Mobilität und Wasser verlassen können“, so Karsten Rogall, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Gruppe. Die wachsende Mitarbeiterzahl spreche auch für die Attraktivität der Unternehmen und ihr steigendes Leistungsvolumen. „Unsere nunmehr rund 5.500 Mitarbeiter – im Vorjahr waren es rund 5.300 – zeigen jeden Tag vollen Einsatz für Leipzigs Gegenwart und Zukunft. Wir haben ein arbeitsreiches Jahr hinter uns und sind stolz auf das Ergebnis. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Kurs sind und Leipzig kontinuierlich jedes Jahr ein stückweit lebens- und liebenswerter machen.“In den vergangenen fünf Jahren 1,8 Milliarden Euro in Infrastruktur investiertIm Mobilitätsbereich stellte die LVB wieder neue Rekorde auf: Die Fahrgastzahlen stiegen von 166,9 Millionen im Vorjahr auf 171,2 Millionen im Geschäftsjahr 2025. Die Verkehrsbetriebe erreichten somit zum zweiten Mal in Folge die höchsten Fahrgastzahlen seit den frühen 1990er Jahren. „Dazu trugen erfolgreiche Angebotsverbesserungen bei – auf dem Weg zum Liniennetz der Zukunft“, so Rogall. „Neben den zahlreichen Angebotsverbesserungen und Bonusprogrammen beeinflussten die steigenden Absatzzahlen für das Deutschlandticket sowie Großveranstaltungen wie das Turnfest die Entwicklung positiv.“ Die Zahl der ABO-Kunden erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf gut 220.000 (Vorjahr 213.000). Die LVB investierten unter anderem in neue E-Busse sowie Ladetechnologie, in den Erhalt und die Modernisierung der Infrastruktur (zum Beispiel in der Dieskaustraße) und erwarten neue E-Busse sowie Straßenbahnen.„Die Wasserwerke stehen mit ihren umfangreichen Maßnahmen bei Netzen und Anlagen erneut für eine langfristig zuverlässige und umweltschonende Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung", sagt Rogall. „Der Ausbau des Klärwerks Rosental, die größte Einzelinvestition der Leipziger Wasserwerke in ihrer Geschichte, ist gestartet. Das neu gebaute und im Vorjahr eröffnete Sportbad am Rabet, betrieben von unseren Sportbädern, erfreut sich einer hohen Beliebtheit“, betont Rogall. „Auch das ist ein Stück urbane Lebensqualität.“Die Stadtwerke seien mehr denn je Treiber der Energie- und Wärmewende. „Wir haben unsere PV-Flächen sowohl im ländlichen als auch im urbanen Raum vergrößert. Neue E-Ladestationen sind entstanden. Unsere Solarthermie Leipzig West – die derzeit größte Solarthermie-Anlage Deutschlands – speist seit diesem Sommer grüne Fernwärme ein.“ Darüber hinaus wollen die Leipziger Stadtwerke mit CO2-freier Abwärme aus der Raffinerie Leuna für warme Wohnungen sorgen: Der im Jahr 2025 dafür gestartet Bau liegt im Plan. Über die 19 Kilometer lange Leitung könnten ab 2028 rund 38 Prozent des Leipziger Fernwärme-Bedarfs mit grüner Fernwärme abgedeckt werden. Und: Mit dem Fernwärme-Pilotquartier Südvorstadt-Westseite bringen die Stadtwerke Stück für Stück weitere Straßen neu an die Fernwärme.Im zurückliegenden Geschäftsjahr lag das operative Ergebnis des Konzerns, gemessen am EBITDA, bei 313,1 Millionen Euro (2024: 322,4 Millionen Euro). Der EBITDA-Wert beschreibt den aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens erwirtschafteten Gewinn ohne Berücksichtigung von Zinsen, Steuern und Abschreibungen.Der Rückgang im Konzernumsatz, binnen Jahresfrist von 2.652 auf 2.351 Millionen Euro, ist vor allem auf sinkende Preise an den Handelsbörsen für Energie zurückzuführen. „Diese Entwicklung war 2025 Teil der allgemeinen Normalisierung im Energiemarkt nach davorliegenden turbulenten Jahren“, so Volkmar Müller, kaufmännischer Geschäftsführer der Leipziger Gruppe. „Entscheidend ist aber am Ende das, was unterm Strich steht – und das ist ein gutes Ergebnis.“ Mit seinen Investitionen habe der Konzern Leipzigs Infrastruktur weiter gestärkt. „In den vergangenen fünf Jahren haben wir rund 1,8 Milliarden Euro in Leipzigs Lebensadern investiert. Das war eine starke Leistung.“

Verkehrsbetriebe

LVB-Bahnen fahren ab morgen alle wieder im geplanten Baustellen-Liniennetz

Alle Straßenbahnlinien nach Beseitigung gravierendster Hitzeschäden wieder frei / Linie 12 in Betrieb / Linie 8 nimmt morgen Betrieb auf

Geschafft! Nun läuft auch hier der Straßenbahnverkehr nach Plan: Die Linien 3, 7 und 15 fahren wieder zwischen Angerbrücke und Goerdelerring. Zwischen Neuem Rathaus und Hauptfeuerwache verkehren die Kombi-Linien 12 und 14 auf dem Dittrichring. Die Linie 12 verbindet somit Gohlis-Nord mit dem Rest des Liniennetzes. Morgen bildet die Inbetriebnahme der Linie 8 den Abschluss der außerordentlichen Netzeingriffe. Diese waren wegen Fugen-Schäden aufgrund der Rekord-Hitzewelle mit Höchstständen am 27. und 28. Juni mit bisher so noch nicht verzeichneten 40 Grad in Leipzig (Deutscher Wetterdienst, Messpunkt Leipzig-Holzhausen) nötig geworden. „Nach elf außergewöhnlichen Tagen gilt ab morgen wieder der Normalzustand im Sinne des bereits angekündigten und für die Sommerferien-Zeit üblichen Baustellen-Sonderfahrplans“, sagt Ulf Middelberg, Geschäftsführer der LVB.Aufgrund von Gleiserneuerungen am Hauptbahnhof und in Gohlis fahren die LVB noch bis zum 16. August im Baustellen-Liniennetzplan. Der Nachtverkehr ist ebenfalls angepasst: Die Abfahrten der Nightliner erfolgen in diesem Zeitraum zentral in der Goethestraße. Sie ist das letzte Nadelöhr innerhalb des Liniennetzes und wird aktuell noch von Fugenvergussmasse befreit.„30 Kilometer verunreinigtes Gleis sind gesäubert und 150 Weichen instandgesetzt worden. Ein enormer Kraftakt, den rund 1.500 Mitarbeiter der LVB und der Leipziger Gruppe sowie 550 freiwillige Helfer in gemeinsamer Anstrengung gestemmt haben. Wir wissen das Engagement sehr zu schätzen und bedanken uns herzlich“, so Middelberg. „Das war gelebtes Leipziger Team-Play.“Mit Blick auf mögliche erneute Extrem-Hitze-Ereignisse haben die LVB Handlungsoptionen erarbeitet. In Abhängigkeit von der Luft- und Schienentemperatur sowie den Kontrollparametern für die Gleiskörper werden dann verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Dies geschieht auch in Abstimmung mit dem bereits bestellten Gutachter des TÜV Süd Rail. Seine Expertise fließt in Entscheidungen mit ein, ob die Fugen abgestreut oder mit Wasser gekühlt, einzelne Linien aus dem Netz genommen, Strecken gesperrt oder Busse von Gleisen ferngehalten werden müssen. „Der Hochsommer kommt erst noch. Im Extremfall könnte sich das Lagebild bei Hitze wieder verschärfen. Um die Sicherheit zu gewährleisten und um Schäden zu vermeiden, bleibt das Szenario eines eingeschränkten Verkehrs weiterhin eine Option“, sagt Middelberg.Für die weitere Zukunft wird nun ein langfristiger Hitzeplan - analog der Konzern-Arbeitsanweisung für gefahrendrohendes Wetter für die Wintermonate - weiterentwickelt. Inhalt des Hitzeplans sind Maßnahmen zur Aufrechterhaltung eines sicheren und stabilen Betriebs bei hohen Temperaturen.„Zudem ist unser Fahrpersonal noch einmal besonders sensibilisiert, auf Veränderungen im Fahrweg, speziell die Schienenlängsfugen, zu achten und umgehend der Leitstelle zu melden. Wir werden hitzekritische Bereiche wie den Innenstadtring engmaschiger und intensiver kontrollieren“, sagt Toralf Müller, LVB-Geschäftsführer Technik und Betrieb.

Verkehrsbetriebe

LVB starten Dankes-Aktion für Fahrgäste

Alle Stadtteile und City seit Wochenende bedient / Linie 2 fährt ab morgen wieder

Nach einer herausfordernden Woche bedanken sich die Leipziger Verkehrsbetriebe mit einer Sonder-Aktion für die Geduld und das Verständnis der Fahrgäste. Vom 6. bis 12. Juli 2026 bieten die LVB ihren Fahrgästen folgendes Dankeschön-Angebot: Wer mit einem gültigen Ticket unterwegs ist, kann auf allen Fahrten in Bussen, Straßenbahnen und Flexa-Shuttles der LVB innerhalb der Tarifzone 110 (Leipzig) eine weitere Person kostenfrei mitnehmen. Die Aktion gilt für alle Ticketarten – vom Einzelfahrschein über das ABO bis hin zum Deutschlandticket, JOB-Ticket oder Semesterticket. Ausgenommen sind Fahrten mit S-Bahnen sowie Regionalzügen (RE/RB) im Stadtgebiet. Binnen einer Woche ist es – auch dank der Unterstützung vieler Freiwilliger – nach den enormen Schäden aufgrund der Rekord-Hitze gelungen, dass die Straßenbahnen wieder in alle Gebiete Leipzigs fahren. Bereits am Wochenende waren die Straßenbahnen in allen Stadtteilen wieder unterwegs, brachten die Menschen zu Großveranstaltungen, wie beispielsweise Klassik airleben, und auch zum Einkauf in die City. Ab morgen, 6. Juli, ist auch die Linie 2 wieder im Betrieb. Damit fahren die LVB im Rahmen ihres planmäßigen Baustellenplans zu den Sommerferien. In diesem sind sie aber teilweise noch mit Umleitungen unterwegs.„Die vergangenen Tage haben unseren Fahrgästen viel Geduld abverlangt. Für das große Verständnis und die zahlreichen aufmunternden Rückmeldungen bedanken wir uns herzlich. Mit unserer 2-für-1-Aktion möchten wir spontan etwas zurückgeben und einen zusätzlichen Anreiz bieten, gemeinsam mit Familie, Freunden oder Nachbarn in der ersten Ferienwoche den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen“, sagt Sandy Brachmann, Bereichsleiterin Marketing der LVB.Vor allem auch den vielen freiwilligen Helfern ist es zu verdanken, dass binnen einer Woche die Straßenbahnen wieder durch die gesamte Stadt fahren. Bei einer dritten und letzten Hilfs-Aktion am Samstag – an den Haltestellen Leibnizstraße und Wintergartenstraße – unterstützen rund 300 Freiwillige. Insgesamt packten in der zurückliegenden Woche 550 freiwillige Helfer tatkräftig mit an, um die Gleise gemeinsam mit LVB-Mitarbeitern von Fugenmasse zu befreien. „Wir sind zutiefst dankbar für die außergewöhnliche Unterstützung aus der gesamten Stadt: den freiwilligen Helferinnen und Helfern, die mit angepackt haben, den Anliegerinnen und Anliegern, die vor Ort mit kleinen und großen Gesten unterstützt haben, sowie Ordnungsamt, Polizei, Feuerwehr, THW und viele mehr.  Gemeinsam mit unseren Experten sowie Freiwilligen aus Fahrdienst und Büros haben sie alle durch ihr pragmatisches und kurzfristiges Handeln dazu beigetragen, dass diese Einsätze sicher und überhaupt erst möglich wurden“, sagt Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leipziger Verkehrsbetriebe. 

Stadtwerke

Spatenstich für zehn Hektar großen Solarpark in Sachsen-Anhalt

Leipziger Stadtwerke und TEW versorgen Biopharmapark Dessau-Roßlau ab Mai 2027 mit Ökostrom

Rodleben. Die Energiewende in Mitteldeutschland macht weiter Fortschritte: Die Leipziger Stadtwerke bauen in Rodleben (Sachsen-Anhalt) einen zehn Hektar großen Solarpark mit einer Spitzenleistung von 12,1 Megawatt-Peak (MWp). Der heutige Spatenstich markiert den offiziellen Baubeginn der Photovoltaik-Anlage mit 16.800 PV-Modulen. Die Leipziger Stadtwerke investieren sieben Millionen Euro in den Solarpark und wollen so den nahegelegenen Biopharmapark Dessau-Roßlau ab Frühjahr 2027 mit Ökostrom versorgen.Der Solarpark kann mehr als 12.200 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 3.500 durchschnittlichen Haushalten. Durch die gewonnene erneuerbare Energie werden jährlich mehr als 3.100 Tonnen CO2-Äquivalent vermieden.Investition in die ZukunftKooperationspartner der Leipziger Stadtwerke ist die Technik-Energie-Wasser Servicegesellschaft mbH (TEW) als Infrastrukturdienstleister des Biopharmaparks mit den Standortpartnern IDT Biologika, Merz Pharma, Medac, Merz Aesthetics sowie Ceva. Über einen langfristigen PV-Stromliefervertrag (sog. Power Purchase Agreement) sichert sich die TEW CO2-freie Energie zu langfristig stabilen Konditionen.„Die Anlage ist ein wichtiger Baustein unserer langfristigen Standortstrategie. Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien stehen für uns vor allem die Versorgungssicherheit und die langfristige Preisstabilität für die am Standort ansässigen Unternehmen im Mittelpunkt. Die regionale Stromerzeugung schafft eine verlässliche Grundlage für nachhaltiges Wachstum“, sagt TEW-Geschäftsführer Frank Föhrigen.Die Leipziger Stadtwerke haben große Erfahrung beim Bau von PV-Anlagen im industriellen Umfeld und sind in Mitteldeutschland, insbesondere in Sachsen-Anhalt, seit Jahren präsent und erfolgreich. Im März 2023 wurde eine 9,2 MWp große PV-Anlage in Betrieb genommen, die einen der weltweit führenden Verpackungsspezialisten – SIG in Wittenberg – verlässlich mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. „Mit unserer Expertise beim Bau von PV-Anlagen im Megawatt-Maßstab unterstützen wir Industrie und Kommunen aktiv bei der Dekarbonisierung ihrer Infrastruktur. Darüber hinaus beraten wir Unternehmen bei der Transformation ihrer Prozesse hin zur Treibhausgasneutralität“, sagt Stephan Klan, Leiter Energiedienstleistungen bei den Leipziger Stadtwerken.Bau einer 4,6 Kilometer langen KabeltrasseDer Bau des Solarparks erfordert die Errichtung einer Direktleitung vom Solarpark zum Biopharmapark mit einer Gesamtlänge von rund 4,6 Kilometern. Dabei werden unter anderem eine zweigleisige ICE-Trasse sowie eine Werksbahnlinie gekreuzt. „Der Genehmigungspfad für eine solche Anlage ist komplex und erfordert sowohl Erfahrung als auch einen langen Atem. Umso mehr freut es uns, nun die Arbeiten auf der Fläche beginnen zu können“, sagt Martin Schneidewind, Projektleiter bei den Leipziger Stadtwerken.Verantwortet wird die Planung, Beschaffung und Errichtung der PV-Anlage von der TEAG Solar GmbH aus Erfurt. „Der Solarpark Rodleben ist nach Tollwitz in Sachsen-Anhalt und Oberschöna in Sachsen bereits das dritte Projekt dieser Größenordnung, das wir gemeinsam mit den Leipziger Stadtwerken realisieren. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit aus den bisherigen Vorhaben führen wir auch hier fort. Unser Anspruch ist eine verlässliche Umsetzung mit hohen Qualitätsstandards sowie Termin- und Kostensicherheit“, sagt Martin Harlaß, EPC-Vertriebsleiter der TEAG Solar GmbH.Der zwischen Leipzig und Berlin liegende Biopharmapark entwickelt und produziert bereits seit 1921 Impfstoffe. Heute ist der Standort ein weltweit agierendes Zentrum der Pharma- und Biotechnologie. Der Biopharmapark bietet etwa 2.200 Arbeitsplätze und ist auf Wachstumskurs.

Verkehrsbetriebe

Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs geht voran

LVB verlängern Freikontingente für Nextbike / Nächster Freiwilligen-Einsatz am morgigen Samstag / Gutachter beginnt Analyse

Die Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs nach den Rekord-Hitze-Schäden im Gleisnetz der Leipziger Verkehrsbetriebe geht weiter voran.Die Leipziger Verkehrsbetriebe arbeiten seit vergangenem Samstagabend mit Hochdruck an der Beseitigung der Hitze-Schäden im gesamten Gleisnetz, damit das Unternehmen schnellstmöglich den Straßenbahnbetrieb vollständig wieder aufnehmen kann. In der Zwischenzeit werden die Freikontingente für Nextbike in der App LeipzigMOVE verlängert. Registrierte Kunden erhalten noch bis einschließlich 5. Juli bei jeder Nextbike-Nutzung in Leipzig über LeipzigMOVE jeweils 30 Freiminuten. LeipzigMOVE-Kunden können so auf eins von mehr als 1.200 Fahrrädern zurückgreifen.Auch Dank der Unterstützung zahlreicher Helfer nimmt die LVB jeden Tag weitere Streckenabschnitte wieder in Betrieb: Mittlerweile sind sieben Straßenbahnlinien zumindest teilweise wieder unterwegs ‒ die 1, 3, 7, 11, 14, 15 und 16.Damit sind alle Stadtteile wieder angebunden ‒ und das ab 4. Juni gültige Bauliniennetz wird vorbehaltlich einzelner Einschränkungen ab Samstag sichergestellt. Die LVB informieren ständig über www.L.de/v und auf Social Media zu den Fortschritten. Hier finden Kunden auch eine dynamische Übersichtskarte. Alle aktuellen Verbindungen finden Fahrgäste in der App LeipzigMOVE.Torsten Bonew, Finanzbürgermeister der Stadt Leipzig und Aufsichtsratsvorsitzender der LVB, machte sich gestern vor Ort ein Bild und bedankte sich bei allen, die aktiv mit anpackten, insbesondere beim Team der LVB. „Es ist ein außergewöhnliches Ereignis gewesen, das wir sehr bedauern. Die Entscheidung, Straßenbahnen aus dem Netz zu nehmen, ist uns nicht leicht gefallen. Aber wir haben auch gesehen, wie die Leipzigerinnen und Leipziger Verständnis aufbringen ‒ und viele aktiv helfen. Dieses gemeinsame Anpacken, das ist für mich typisch Leipzig. Jetzt sehen wir wieder Straßenbahnen in unserer Stadt fahren. Dafür bedanke ich mich herzlich. Ich bin den LVB und ihren Unterstützern sehr dankbar, dass ich heute mit meiner Familie zum Klassik airleben fahren kann."„Es ist uns ein Herzensanliegen, uns bei den Leipzigerinnen und Leipzigern für ihr Verständnis, ihre Geduld und auch ihre tatkräftige Unterstützung zu bedanken. Die große Hilfsbereitschaft so vieler Freiwilliger zeigt gelebtes Gemeinwohl in unserer Stadt. Durch die Gemeinschaftsleistung mit unseren Experten, mit Fahrpersonal und Bürokollegen kommen wir im Netz sehr gut voran. So geht Zusammenhalt in Leipzig", sagt Ulf Middelberg, Geschäftsführer der LVB.Für einen dritten und letzten Freiwilligeneinsatz am morgigen Samstag von 10 bis 18 Uhr bitten die LVB noch einmal um Unterstützung. Der Einsatz findet an folgenden Treffpunkten statt: Haltestelle Leibnizstraße und Haltestelle Wintergartenstraße.Am Samstag startet mit Beginn der Schulferien, wie bereits berichtet, die Baumaßnahme an der Westseite am Hauptbahnhof.Gutachter beginnt AnalyseDer externe Gutachter Ian Veigl, Sachverständiger der TÜV Süd Rail, nahm inzwischen im Auftrag der LVB-Geschäftsführung seine Arbeit auf. „Im Rahmen einer umfassenden Bestandsaufnahme habe ich am Donnerstag sowohl Strecken, die keine Beschädigungen aufwiesen, als auch die jüngst durch Hitze beschädigten Abschnitte des Gleisbettes untersucht“, so Veigl. „Um ein lückenloses Bild der Substanz und der Schadensursachen zu erhalten, greift unsere Methodik auf drei tragende Säulen zurück: die visuelle Bestands- und Schadensaufnahme vor Ort, eine Dokumentenprüfung der Planungs- und Bauakten sowie die anschließende laboranalytische Untersuchung.“Für die materialtechnische Untersuchung seien insgesamt neun Materialproben entnommen worden, so Veigl. „Während drei Proben aus unauffälligen Referenzbereichen als Kontrollwerte dienen, werden sechs Proben aus den schadhaften Zonen nun im Labor präzise analysiert. Erst nach der Auswertung aus der Dokumentenprüfung sowie den Ergebnissen der labortechnischen Untersuchungen können wir eine fundierte Aussage darüber treffen, welche Ursachen zu diesen Schadensbildern geführt haben.“„Mit unserem Gutachter bewerten wir in der gebotenen Sorgfalt die Fugenvergussmasse aus den schadhaften und den nichtschadhaften Gleis-Trassen“, sagt Toralf Müller, technischer Geschäftsführer der LVB. „Der Einbau neuer Fugen ist für vier Wochen ausgesetzt, auch auf den laufenden und jetzt startenden Bauprojekten. Dies beeinträchtigt nicht deren Start, da die Fugen zum Schluss kommen. Bis dahin bewerten wir anerkannte technische Lösungen für den Fugenverguss sowie das Einbauverfahren, zu welchen wir uns mit Verkehrsunternehmen aus ganz Europa austauschen.“Die Ergebnisse des Gutachters führen die LVB also mit weiteren Erkenntnissen zusammen. Hierzu dient beispielsweise neben dem Austausch mit Verkehrsunternehmen aus anderen Städten auch eine interne Analyse zu Betriebsabläufen und Meldeketten. Im Anschluss sind gemeinsam mit der Stadt Leipzig die Folgen für Stadtraumgestaltung, Gleisbau und Betrieb abzuleiten. Die Konsequenzen des Klimawandels werden perspektivisch aus Sicht der LVB branchenweit zu angepassten Lösungen führen müssen.

Sportbäder

Zeugnistag in Leipzig: Kinder und Schüler zahlen an diesem Freitag nur 1 Euro im Freibad

Leipzig. Bei uns kommen die Kinder auf die 1: Zum Zeugnistag an diesem Freitag, dem 3. Juli, zahlen Schüler in allen Leipziger Freibädern und im Kinderfreibecken Robbe nur 1 Euro Eintritt. Unter dem Motto „Egal, wie dein Zeugnis aussieht – bei uns bist du die Nummer 1!“ laden die Leipziger Sportbäder zum gemeinsamen Start in die Sommerferien ein. „Der letzte Schultag ist etwas Besonderes und bei uns beginnen die Sommerferien mit einem Sprung ins kühle Nass oder einem tollen Tag auf unseren Anlagen. Mit unserer Zeugnisaktion möchten wir allen Schülern einen unbeschwerten Ferienstart ermöglichen“, sagt Sportbäderchef Martin Gräfe.Auch bei moderaten Temperaturen sind Leipzigs Freibäder einen Besuch wert: „Wir sind in erster Linie Freizeitanlagen und bieten mit Beachvolleyball, Tischtennis und den großzügigen Spielplätzen auch an schattigen Tagen beste Möglichkeiten“, sagt Gräfe.Die Aktion gilt am 3. Juli während der regulären Öffnungszeiten in allen fünf Leipziger Freibädern sowie im Kinderfreibecken Robbe. Das Angebot gilt auch für Kinder, die noch keine Schüler sind. Schüler sollten auf Nachfrage einen gültigen Schülerausweis vorzeigen. Für Erwachsene gelten die regulären Eintrittspreise.Weitere Informationen zu den Leipziger Freibädern gibt es unter www.L.de/sportbaeder.