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Pressemitteilungen der Leipziger Gruppe und ihrer Unternehmen

Stadtwerke

Spatenstich für zehn Hektar großen Solarpark in Sachsen-Anhalt

Leipziger Stadtwerke und TEW versorgen Biopharmapark Dessau-Roßlau ab Mai 2027 mit Ökostrom

Rodleben. Die Energiewende in Mitteldeutschland macht weiter Fortschritte: Die Leipziger Stadtwerke bauen in Rodleben (Sachsen-Anhalt) einen zehn Hektar großen Solarpark mit einer Spitzenleistung von 12,1 Megawatt-Peak (MWp). Der heutige Spatenstich markiert den offiziellen Baubeginn der Photovoltaik-Anlage mit 16.800 PV-Modulen. Die Leipziger Stadtwerke investieren sieben Millionen Euro in den Solarpark und wollen so den nahegelegenen Biopharmapark Dessau-Roßlau ab Frühjahr 2027 mit Ökostrom versorgen.Der Solarpark kann mehr als 12.200 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 3.500 durchschnittlichen Haushalten. Durch die gewonnene erneuerbare Energie werden jährlich mehr als 3.100 Tonnen CO2-Äquivalent vermieden.Investition in die ZukunftKooperationspartner der Leipziger Stadtwerke ist die Technik-Energie-Wasser Servicegesellschaft mbH (TEW) als Infrastrukturdienstleister des Biopharmaparks mit den Standortpartnern IDT Biologika, Merz Pharma, Medac, Merz Aesthetics sowie Ceva. Über einen langfristigen PV-Stromliefervertrag (sog. Power Purchase Agreement) sichert sich die TEW CO2-freie Energie zu langfristig stabilen Konditionen.„Die Anlage ist ein wichtiger Baustein unserer langfristigen Standortstrategie. Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien stehen für uns vor allem die Versorgungssicherheit und die langfristige Preisstabilität für die am Standort ansässigen Unternehmen im Mittelpunkt. Die regionale Stromerzeugung schafft eine verlässliche Grundlage für nachhaltiges Wachstum“, sagt TEW-Geschäftsführer Frank Föhrigen.Die Leipziger Stadtwerke haben große Erfahrung beim Bau von PV-Anlagen im industriellen Umfeld und sind in Mitteldeutschland, insbesondere in Sachsen-Anhalt, seit Jahren präsent und erfolgreich. Im März 2023 wurde eine 9,2 MWp große PV-Anlage in Betrieb genommen, die einen der weltweit führenden Verpackungsspezialisten – SIG in Wittenberg – verlässlich mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. „Mit unserer Expertise beim Bau von PV-Anlagen im Megawatt-Maßstab unterstützen wir Industrie und Kommunen aktiv bei der Dekarbonisierung ihrer Infrastruktur. Darüber hinaus beraten wir Unternehmen bei der Transformation ihrer Prozesse hin zur Treibhausgasneutralität“, sagt Stephan Klan, Leiter Energiedienstleistungen bei den Leipziger Stadtwerken.Bau einer 4,6 Kilometer langen KabeltrasseDer Bau des Solarparks erfordert die Errichtung einer Direktleitung vom Solarpark zum Biopharmapark mit einer Gesamtlänge von rund 4,6 Kilometern. Dabei werden unter anderem eine zweigleisige ICE-Trasse sowie eine Werksbahnlinie gekreuzt. „Der Genehmigungspfad für eine solche Anlage ist komplex und erfordert sowohl Erfahrung als auch einen langen Atem. Umso mehr freut es uns, nun die Arbeiten auf der Fläche beginnen zu können“, sagt Martin Schneidewind, Projektleiter bei den Leipziger Stadtwerken.Verantwortet wird die Planung, Beschaffung und Errichtung der PV-Anlage von der TEAG Solar GmbH aus Erfurt. „Der Solarpark Rodleben ist nach Tollwitz in Sachsen-Anhalt und Oberschöna in Sachsen bereits das dritte Projekt dieser Größenordnung, das wir gemeinsam mit den Leipziger Stadtwerken realisieren. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit aus den bisherigen Vorhaben führen wir auch hier fort. Unser Anspruch ist eine verlässliche Umsetzung mit hohen Qualitätsstandards sowie Termin- und Kostensicherheit“, sagt Martin Harlaß, EPC-Vertriebsleiter der TEAG Solar GmbH.Der zwischen Leipzig und Berlin liegende Biopharmapark entwickelt und produziert bereits seit 1921 Impfstoffe. Heute ist der Standort ein weltweit agierendes Zentrum der Pharma- und Biotechnologie. Der Biopharmapark bietet etwa 2.200 Arbeitsplätze und ist auf Wachstumskurs.

Verkehrsbetriebe

Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs geht voran

LVB verlängern Freikontingente für Nextbike / Nächster Freiwilligen-Einsatz am morgigen Samstag / Gutachter beginnt Analyse

Die Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs nach den Rekord-Hitze-Schäden im Gleisnetz der Leipziger Verkehrsbetriebe geht weiter voran.Die Leipziger Verkehrsbetriebe arbeiten seit vergangenem Samstagabend mit Hochdruck an der Beseitigung der Hitze-Schäden im gesamten Gleisnetz, damit das Unternehmen schnellstmöglich den Straßenbahnbetrieb vollständig wieder aufnehmen kann. In der Zwischenzeit werden die Freikontingente für Nextbike in der App LeipzigMOVE verlängert. Registrierte Kunden erhalten noch bis einschließlich 5. Juli bei jeder Nextbike-Nutzung in Leipzig über LeipzigMOVE jeweils 30 Freiminuten. LeipzigMOVE-Kunden können so auf eins von mehr als 1.200 Fahrrädern zurückgreifen.Auch Dank der Unterstützung zahlreicher Helfer nimmt die LVB jeden Tag weitere Streckenabschnitte wieder in Betrieb: Mittlerweile sind sieben Straßenbahnlinien zumindest teilweise wieder unterwegs ‒ die 1, 3, 7, 11, 14, 15 und 16.Damit sind alle Stadtteile wieder angebunden ‒ und das ab 4. Juni gültige Bauliniennetz wird vorbehaltlich einzelner Einschränkungen ab Samstag sichergestellt. Die LVB informieren ständig über www.L.de/v und auf Social Media zu den Fortschritten. Hier finden Kunden auch eine dynamische Übersichtskarte. Alle aktuellen Verbindungen finden Fahrgäste in der App LeipzigMOVE.Torsten Bonew, Finanzbürgermeister der Stadt Leipzig und Aufsichtsratsvorsitzender der LVB, machte sich gestern vor Ort ein Bild und bedankte sich bei allen, die aktiv mit anpackten, insbesondere beim Team der LVB. „Es ist ein außergewöhnliches Ereignis gewesen, das wir sehr bedauern. Die Entscheidung, Straßenbahnen aus dem Netz zu nehmen, ist uns nicht leicht gefallen. Aber wir haben auch gesehen, wie die Leipzigerinnen und Leipziger Verständnis aufbringen ‒ und viele aktiv helfen. Dieses gemeinsame Anpacken, das ist für mich typisch Leipzig. Jetzt sehen wir wieder Straßenbahnen in unserer Stadt fahren. Dafür bedanke ich mich herzlich. Ich bin den LVB und ihren Unterstützern sehr dankbar, dass ich heute mit meiner Familie zum Klassik airleben fahren kann."„Es ist uns ein Herzensanliegen, uns bei den Leipzigerinnen und Leipzigern für ihr Verständnis, ihre Geduld und auch ihre tatkräftige Unterstützung zu bedanken. Die große Hilfsbereitschaft so vieler Freiwilliger zeigt gelebtes Gemeinwohl in unserer Stadt. Durch die Gemeinschaftsleistung mit unseren Experten, mit Fahrpersonal und Bürokollegen kommen wir im Netz sehr gut voran. So geht Zusammenhalt in Leipzig", sagt Ulf Middelberg, Geschäftsführer der LVB.Für einen dritten und letzten Freiwilligeneinsatz am morgigen Samstag von 10 bis 18 Uhr bitten die LVB noch einmal um Unterstützung. Der Einsatz findet an folgenden Treffpunkten statt: Haltestelle Leibnizstraße und Haltestelle Wintergartenstraße.Am Samstag startet mit Beginn der Schulferien, wie bereits berichtet, die Baumaßnahme an der Westseite am Hauptbahnhof.Gutachter beginnt AnalyseDer externe Gutachter Ian Veigl, Sachverständiger der TÜV Süd Rail, nahm inzwischen im Auftrag der LVB-Geschäftsführung seine Arbeit auf. „Im Rahmen einer umfassenden Bestandsaufnahme habe ich am Donnerstag sowohl Strecken, die keine Beschädigungen aufwiesen, als auch die jüngst durch Hitze beschädigten Abschnitte des Gleisbettes untersucht“, so Veigl. „Um ein lückenloses Bild der Substanz und der Schadensursachen zu erhalten, greift unsere Methodik auf drei tragende Säulen zurück: die visuelle Bestands- und Schadensaufnahme vor Ort, eine Dokumentenprüfung der Planungs- und Bauakten sowie die anschließende laboranalytische Untersuchung.“Für die materialtechnische Untersuchung seien insgesamt neun Materialproben entnommen worden, so Veigl. „Während drei Proben aus unauffälligen Referenzbereichen als Kontrollwerte dienen, werden sechs Proben aus den schadhaften Zonen nun im Labor präzise analysiert. Erst nach der Auswertung aus der Dokumentenprüfung sowie den Ergebnissen der labortechnischen Untersuchungen können wir eine fundierte Aussage darüber treffen, welche Ursachen zu diesen Schadensbildern geführt haben.“„Mit unserem Gutachter bewerten wir in der gebotenen Sorgfalt die Fugenvergussmasse aus den schadhaften und den nichtschadhaften Gleis-Trassen“, sagt Toralf Müller, technischer Geschäftsführer der LVB. „Der Einbau neuer Fugen ist für vier Wochen ausgesetzt, auch auf den laufenden und jetzt startenden Bauprojekten. Dies beeinträchtigt nicht deren Start, da die Fugen zum Schluss kommen. Bis dahin bewerten wir anerkannte technische Lösungen für den Fugenverguss sowie das Einbauverfahren, zu welchen wir uns mit Verkehrsunternehmen aus ganz Europa austauschen.“Die Ergebnisse des Gutachters führen die LVB also mit weiteren Erkenntnissen zusammen. Hierzu dient beispielsweise neben dem Austausch mit Verkehrsunternehmen aus anderen Städten auch eine interne Analyse zu Betriebsabläufen und Meldeketten. Im Anschluss sind gemeinsam mit der Stadt Leipzig die Folgen für Stadtraumgestaltung, Gleisbau und Betrieb abzuleiten. Die Konsequenzen des Klimawandels werden perspektivisch aus Sicht der LVB branchenweit zu angepassten Lösungen führen müssen.

Sportbäder

Zeugnistag in Leipzig: Kinder und Schüler zahlen an diesem Freitag nur 1 Euro im Freibad

Leipzig. Bei uns kommen die Kinder auf die 1: Zum Zeugnistag an diesem Freitag, dem 3. Juli, zahlen Schüler in allen Leipziger Freibädern und im Kinderfreibecken Robbe nur 1 Euro Eintritt. Unter dem Motto „Egal, wie dein Zeugnis aussieht – bei uns bist du die Nummer 1!“ laden die Leipziger Sportbäder zum gemeinsamen Start in die Sommerferien ein. „Der letzte Schultag ist etwas Besonderes und bei uns beginnen die Sommerferien mit einem Sprung ins kühle Nass oder einem tollen Tag auf unseren Anlagen. Mit unserer Zeugnisaktion möchten wir allen Schülern einen unbeschwerten Ferienstart ermöglichen“, sagt Sportbäderchef Martin Gräfe.Auch bei moderaten Temperaturen sind Leipzigs Freibäder einen Besuch wert: „Wir sind in erster Linie Freizeitanlagen und bieten mit Beachvolleyball, Tischtennis und den großzügigen Spielplätzen auch an schattigen Tagen beste Möglichkeiten“, sagt Gräfe.Die Aktion gilt am 3. Juli während der regulären Öffnungszeiten in allen fünf Leipziger Freibädern sowie im Kinderfreibecken Robbe. Das Angebot gilt auch für Kinder, die noch keine Schüler sind. Schüler sollten auf Nachfrage einen gültigen Schülerausweis vorzeigen. Für Erwachsene gelten die regulären Eintrittspreise.Weitere Informationen zu den Leipziger Freibädern gibt es unter www.L.de/sportbaeder.