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Pressemitteilungen der Leipziger Gruppe und ihrer Unternehmen

Sportbäder

Endspurt in Leipzigs Freibädern: Sommerbad Kleinzschocher und Schreberbad verlängern bis zum 13. September

2-für-1-Aktion

Leipzig. In Leipzig klingt der diesjährige Freibadsommer zweigeteilt aus: Das Sommerbad Kleinzschocher und das Schreberbad verlängern den Open-Air-Badespaß aufgrund der guten Wetterprognosen bis einschließlich Sonntag, 13. September. Alle anderen Freibäder öffnen planmäßig bis Sonntag, 6. September, ihre Tore für Freibadfans. Die Robbe an der Schwimmhalle Nord hat bereits geschlossen.Öffnungszeiten Sommerbad Kleinzschocher und Schreberbad vom 7. bis 13. SeptemberSommerbad Kleinzschocher: täglich 10 bis 18 UhrSchreberbad: täglich 12 bis 19 UhrSonderaktion: Vom 7. bis 13. September können Sportbäder-Karten-Besitzer eine weitere Person kostenlos mit in das Schreberbad oder Sommerbad Kleinzschocher mitnehmen.SchwimmhallenDas Stammpersonal wechselt nun wieder in die Schwimmhallen, die in den üblichen Turnus zurückkehren. Ab dem 14. September haben alle Schwimmhallen dann auch an den Wochenenden regulär geöffnet.SaunenAuch die Saunen nehmen den Betrieb auf. Sowohl die Sauna im Sportbad an der Elster als auch jene in der Grünauer Welle öffnet ab dem 14. September.Alle Informationen zu den Schwimmhallen finden sich unter www.L.de/sportbaeder.

Verkehrsbetriebe

Freie Fahrt für Straßenbahnlinien 4 und 11, Umleitung für Straßenbahnlinie 8

Bauarbeiten in Richtung Schkeuditz pünktlich abgeschlossen

Die Straßenbahnlinien 4 und 11 fahren ab 31. August wieder ihren regulären Fahrweg in Richtung Gohlis bzw. Schkeuditz. Damit beenden die Leipziger Verkehrsbetriebe planmäßig ihre Bauarbeiten. Gleichzeitig starten am Waldplatz Gleisarbeiten in der Friedrich-Ebert-Straße.Freie Fahrt für LVB-KundenAb 31. August fahren die Straßenbahnlinien 4 und 11 wieder ihren gewohnten Fahrweg. Der Schienenersatzverkehr 4 sowie 11 ist damit nicht mehr im Einsatz. Restarbeiten finden weiterhin auf der Lindenthaler Straße, ab Georg-Schumann-Straße bis Coppiplatz statt. Der Bereich ist bis zum 18. September für den Autoverkehr voll gesperrt. Die Buslinien 85 und 90 fahren weiter mit örtlicher Umleitung.Änderungen für Straßenbahnlinie 8 am WaldplatzWegen Bauarbeiten an den Gleisen vom Waldplatz in die Friedrich-Ebert-Straße fährt die Straßenbahnlinie 8 ab 31. August ab Waldplatz über die Leibnizstraße und Thomaskirche. Die Haltestelle Westplatz kann bis 18. September nicht bedient werden. Auf der Jahnallee kann der Autoverkehr stadtauswärts uneingeschränkt fahren. Stadteinwärts ist die Jahnallee in Höhe Friedrich-Ebert-Straße gesperrt. Die Friedrich-Ebert-Straße ist von der Jahnallee bis Carl-Maria-von-Weber-Straße gesperrt. Eine Umleitung führt stadteinwärts südlich über Marschner- und Käthe-Kollwitz-Straße sowie nördlich über Am Sportforum, Leutzscher Allee und Waldstraße. Die stadteinwärts führenden Fahrspuren auf der Jahnallee sind zwischen Wilmar-Schwabe-Straße und Marschnerstraße als Sackgasse in beide Richtungen befahrbar. Am Waldplatz kann von der Waldstraße kommend weiterhin stadtauswärts nach rechts abgebogen werden.Alle Informationen finden Sie unter www.L.de/baustellen. Alle aktuell gültigen Fahrpläne und Verbindungen sind unter www.L.de/fahrplan oder über unsere App LeipzigMOVE abrufbar.

Stadtwerke

Pilotprojekt: Leipziger Stadtwerke bieten jetzt E-Tanken per Ladebordstein an

Lademöglichkeiten am Alten Amtshof und in der Querstraße / Testlauf bis 2027

Die Leipziger Stadtwerke schlagen ein neues Kapitel in ihrer Elektromobilitäts-Geschichte auf: Ab sofort bieten sie im Rahmen eines Pilotprojekts an zwei ausgewählten Standorten in der Nähe des City-Rings E-Tanken per Ladebordstein an. „Wir wollen erfahren, wie das System im Alltag läuft, wie es bei den Kunden in Leipzig ankommt – und ob wir darauf aufbauend dann noch mehr Ladebordsteine in der City installieren“, sagt Benjamin Engelmann, Projektleiter E-Mobilität bei den Leipziger Stadtwerken. Die Testphase läuft ein Jahr. Danach entscheiden die Stadtwerke, ob weitere Ladebordsteine dazukommen. „Als Impulsgeber für Innovation und urbane Zukunftsthemen treiben wir das Thema Elektromobilität im Stadtraum stetig voran. Wir agieren bei diesem Projekt ohne Fördermittel. Im kommenden Jahr können wir dann bewerten, ob dieser Ansatz für Leipzig trägt. Wenn er bei den Leipzigern so gut ankommt wie bisher für uns, würden wir uns sehr freuen.“Die ersten beiden Pilot-Standorte befinden sich in der Nähe zur Innenstadt: Zwei Ladepunkte gibt es in der Querstraße / Ecke Dörrienstraße und zwei weitere am Alten Amtshof 2. „Andere Städte haben die Technik bereits erfolgreich im Einsatz. Wir sind nun gespannt darauf, wie unsere Kunden sie nutzen“, so Engelmann. Mit den Ladebordsteinen erweitern die Leipziger Stadtwerke ihr Lade-Portfolio um eine weitere Technologie. Sie betreiben in Leipzig und der Region aktuell über 900 öffentlich zugängliche Ladepunkte, wobei sich die Gesamtzahl im Versorgungsnetz sogar auf mehr als 1.900 (private, gewerbliche und öffentliche) Ladepunkte beläuft. Rund 56 der öffentlich-zugänglichen Ladepunkte sind als Schnelllader (HPC) ausgelegt. Ansonsten sind es typische Ladesäulen.Technik läuft bereits in anderen Städten„Ladebordsteine eignen sich gerade für Stadträume, in denen nicht viel Platz ist. Sie können also auch bei geringen Fußwegbreiten das Laden für E-Autos ermöglichen“, ergänzt Engelmann. „Der Hersteller Rheinmetall ist in diesem Bereich Marktführer und bietet mit seinem Produkt mehrerer Vorteile, die auch schon in anderen Städten genutzt werden. Im Winter verhindert eine Begleitheizung das Zufrieren. Bei Regen ermöglicht ein Auslass das Ablaufen des Wassers.“ Städte wie Köln oder Düsseldorf hätten mit dem Produkt bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Dort wurde ein Jahr getestet. „Die Kunden haben das System gut angenommen.“Der Ladebordstein ermöglicht einen Zubau von Ladeinfrastruktur bei gleichzeitigem Erhalt des Stadtraums. Er bringt nur kleines zusätzliches Technik-Mobiliar in die Städte. Somit verhindert er Probleme bezüglich Restgehwegbreiten, Überbauverbote von Versorgungsleitungen, Störungen von Sichtachsen - und er passt zu den Erfordernissen des Denkmalschutzes. Engelmann: „Die Technik ist robust, für Betreiber einfach zu installieren und zu warten und kann von Pkw und Lkw an- und überfahren werden. Die Bedienung ist ebenfalls leicht.“

Wasserwerke

Trinkwasserversorgung im Leipziger Osten teilweise gestört

Betroffen sind Althen, Borsdorf, Engelsdorf, Paunsdorf und Zweenfurth

Nach einem Rohrschaden an einer Trinkwasserleitung kommt es derzeit in Althen, Borsdorf, Engelsdorf, Paunsdorf und Zweenfurth teilweise zu Druckminderungen und Einschränkungen in der Versorgung. Die Leipziger Wasserwerke arbeiten an der Wiederherstellung der Versorgung und sind vor Ort. In Borsdorf ist derzeit die Neue Straße durch die Feuerwehr gesperrt.

Verkehrsbetriebe

Mitmachen und mitgestalten: LVB rufen zur Fahrgastbeiratswahl 2026 auf

Bis zum 16. Oktober online bewerben

Die Leipziger Verkehrsbetriebe suchen engagierte Bürgerinnen und Bürger für den neuen Fahrgastbeirat. Interessierte können sich ab sofort bis zum 16. Oktober online unter L.de/fahrgastbeirat bewerben. Darüber hinaus sind Bewerbungsformulare in den Bürgerämtern der Stadt Leipzig sowie in den beiden Servicezentren der LVB erhältlich. Ausgefüllte Unterlagen können bei den LVB-Servicezentren abgegeben oder postalisch an die Leipziger Verkehrsbetriebe gesendet werden.„Die Mitglieder unseres Fahrgastbeirats leisten einen wertvollen Beitrag für die Weiterentwicklung des Leipziger Nahverkehrs. Mit ihren Anregungen, Hinweisen und konstruktiven Diskussionen vertreten sie die Interessen unserer Fahrgäste und geben wichtige Impulse für unsere Arbeit. Dieses Engagement verdient große Anerkennung. Wir freuen uns über alle Leipzigerinnen und Leipziger, die sich künftig im Fahrgastbeirat für eine moderne und kundenorientierte Mobilität einsetzen möchten", so Sandy Brachmann, Bereichsleiterin Marketing der Leipziger Verkehrsbetriebe.Was macht der LVB-Fahrgastbeirat?Der Fahrgastbeirat bietet Leipzigerinnen und Leipzigern die Möglichkeit, Anregungen, Wünsche und konstruktive Kritik direkt bei den Leipziger Verkehrsbetrieben einzubringen. Die Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich und setzen sich für die Interessen der Fahrgäste ein."Wir sind Leipziger und wollen, dass unsere Stadt ein gutes Bild abgibt. Denn der Öffentliche Nahverkehr prägt das Bild dieser Stadt entscheidend. Ohne einen funktionierenden ÖPNV kann eine Großstadt nicht auskommen," so Kristina Kasek, eine Vertreterin des Seniorenbeirates im LVB-Fahrgastbeirat. Björn Schönichen, gewähltes Mitglied des aktuellen Beirates, weiter: "Hier kann tatsächlich jeder mitmachen. Leipzig ist eine große Stadt mit mehr als 600.000 Einwohnern. Wer die ständige Entwicklung unserer modernen, jungen Stadt mitgestalten will, hat die Möglichkeit, sich jetzt zu bewerben. Um sich die Argumente der LVB und der anderen Mitglieder anzuhören, aber auch die eigene Meinung, eigene Ideen einzubringen. Ja, man muss etwas geduldig sein, aber das gehört zu einem demokratischen Prozess dazu."In den Sitzungen besprechen die Mitglieder des Beirates gemeinsam mit Vertretern der Leipziger Verkehrsbetriebe grundsätzliche Themen rund um Bus und Bahn. Die Treffen finden etwa viermal im Jahr statt. Themen sind zum Beispiel Angebotsverbesserungen im Liniennetz der Zukunft, Fahrkartenverkauf und Ticketautomaten oder die Ausstattung von Straßenbahnen und Bussen. Gewählt werden zwölf Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich neben den ständigen Mitgliedern, meist Institutionen, engagieren.Folgende Institutionen entsenden Vertreterinnen und Vertreter zu den Sitzungen:Stadtschülerrat LeipzigStudentinnenrat Universität LeipzigSeniorenbeirat Leipzig der Stadt LeipzigVCD Verkehrsclub Deutschland e.V. LeipzigBehindertenverband Leipzig e. V.Jugendparlament der Stadt LeipzigAllgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.Behindertenbeirat der Stadt LeipzigBlinden- und Sehbehindertenverband e.V.Mobiler Behindertendienst Leipzig e.V.Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V.Leipziger Freundeskreis Nahverkehr e.V.Wer kann sich für den LVB-Fahrgastbeirat bewerben?Bis zum 16. Oktober sind alle Interessierten eingeladen, sich für eine Mitarbeit im Fahrgastbeirat zu bewerben. Mitmachen kann grundsätzlich jede und jeder. Eine breite Beteiligung trägt dazu bei, die Vielfalt der Fahrgäste auch im Fahrgastbeirat bestmöglich abzubilden. Außerdem unterstützt sie die Berücksichtigung unterschiedlicher Sichtweisen der Fahrgäste. Wünschenswert ist ein Wohnsitz im Bediengebiet der Leipziger Verkehrsbetriebe.Alle Informationen finden Sie unter www.L.de/fahrgastbeirat.

Sportbäder

UV-Schutz sichtbar machen: Leipziger Schreberbad erhält 1.000. „WATCH OUT“-Tafel

Leipziger Sportbäder, Gesundheitsamt, Deutsche Krebshilfe und ADP setzen gemeinsam Zeichen für Gesundheitsvorsorge im Freien

Leipzig. Leipzig setzt auf mehr UV-Schutz im Alltag: Im Schreberbad haben die Deutsche Krebshilfe, die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP), das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig und die Leipziger Sportbäder heute gemeinsam das 1.000. UV-Index-Schild der bundesweiten Kampagne „WATCH OUT“ übergeben und angebracht. Die Tafeln informieren Besucher über die aktuelle Stärke der UV-Strahlung und erinnern daran, sich wirksam vor intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen. Mit dem Schreberbad verfügen nun alle sechs Leipziger Freibäder über eine UV-Infotafel. „Unsere Freibäder sind Orte für Bewegung, Erholung und Freizeit. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste. Mit den UV-Index-Schildern geben wir eine zusätzliche Orientierung, damit Besucher durch die entsprechenden Hinweise zu Schatten, geeigneter Kleidung und Sonnencreme sonnige Tage unbeschwert genießen können“, sagt Sportbäder Geschäftsführer Martin Gräfe.Mit der Aktion rückt ein Thema in den Fokus, das angesichts des Klimawandels zunehmend an Bedeutung gewinnt. UV-Strahlung ist unsichtbar und wird daher oft unterschätzt. Das UV-Index-Schild zeigt, wann besondere Schutzmaßnahmen nötig sind. „Mit der Kampagne WATCH OUT wollen wir den UV-Index fest im Alltag verankern. Wer die aktuelle UV-Belastung kennt, kann sein Verhalten anpassen und sich besser schützen“, sagt Susanne Klehn, Botschafterin der Deutschen Krebshilfe für Hautkrebsprävention. „Dass heute das 1.000. Schild in einem Leipziger Freibad angebracht wird, unterstreicht die wichtige Rolle kommunaler Partner in der Gesundheitsprävention.“Auch das Leipziger Gesundheitsamt sieht im UV-Schutz eine wichtige Aufgabe kommunaler Gesundheitsförderung. „Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Viele Erkrankungen wären durch konsequenten Sonnenschutz vermeidbar. Deshalb möchten wir das Bewusstsein für UV-Strahlung stärken und Menschen dabei unterstützen, sich im Alltag besser zu schützen. Freibäder erreichen dabei besonders viele Familien, Kinder und Jugendliche und sind deshalb ein idealer Ort für Prävention“, sagt Constanze Anders, Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Leipzig.Mit der Installation des 1.000. UV-Index-Schildes ist Leipzig nun Teil eines bundesweiten Netzwerks von Freibädern, Schulen, Kindertagesstätten, Sportanlagen sowie Festivals und Outdoor-Sportevents, die sich an der Kampagne „WATCH OUT“ beteiligen. „Ziel ist es, den UV-Index dort sichtbar zu machen, wo sich Menschen im Freien aufhalten, und Gesundheitsförderung unkompliziert in den Alltag zu integrieren ist“, sagt Prof. Dr. Eckhard Breitbart von der durch Wissenschaftler und Ärzte getragenen Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention.Wie funktioniert die UV-Tafel?Die Tafel zeigt die Stärke der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an.Bereits ab einem UV-Index von 3 werden Schutzmaßnahmen empfohlen, etwa das Aufsuchen von Schattenplätzen, das Tragen von Kleidung und Kopfbedeckung sowie das Eincremen.Die Mitarbeiter in den Freibädern stellen den aktuellen Tageshöchstwert des UV-Index an der Tafel ein.Über einen in die UV-Index-Tafel integrierten QR-Code können der Tageshöchstwert sowie weitere UV-Schutz-Informationen auch über das Smartphone abgerufen werden.Besonders zwischen 11 und 16 Uhr ist die UV-Belastung im Sommer hoch.

Verkehrsbetriebe

Mit den LVB ins neue Schuljahr

Bauarbeiten am Hauptbahnhof beendet, Autoverkehr kann ab Montag wieder wie gewohnt verkehren

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres können die Leipziger Verkehrsbetriebe zahlreiche Bauarbeiten pünktlich abschließen, so u.a. am Hauptbahnhof und auf der Georg Schumann Straße, und das Fahrplanangebot normalisiert sich weiter. Alle Bahnsteige am Hauptbahnhof können dann wieder, wie gewohnt, bedient werden. Ab Montag, 17. August, fahren alle Straßenbahn- und Buslinien wieder im Regelfahrplan, d.h. die Hauptlinien verkehren im 10 Minuten-Takt. Auch der Autoverkehr kann am Hauptbahnhof wieder wie gewohnt verkehren.Die Leipziger Wasserwerke können auf der Hauptbahnhof Ostseite erste Bauarbeiten pünktlich abschließen, sodass der Autoverkehr mit Schulstart wieder ungehindert auch an der Ostseite fahren kann. Die Arbeiten auf der Bushaltestelle werden Ende August abgeschlossen. Hier konnten die Wasserwerke in geschlossener und offener Bauweise Trinkwasserleitungen auswechseln. Damit der neu gegossene Boden ausreichend aushärten kann, wird die Baustelle bis Anfang Oktober verlängert. Ursprünglich war hier mit einem Bauende Mitte September gerechnet worden. Deswegen kommt es zu einem veränderten Busangebot auf der Regionalbuslinie 196 aus Bad Düben.Straßenbahnlinie 11 fährt wieder bis Hänichen/SEV 4 und 11 weiter im EinsatzAuch auf der Georg-Schumann-Straße können wieder Straßenbahnen verkehren. Die Arbeiten entlang der Strecke sind im Leipziger Stadtgebiet pünktlich abgeschlossen. Geplante Restarbeiten finden noch in Schkeuditz und in der Lindenthaler Straße statt. Bis 30. August verkehrt ein Schienenersatzverkehr zwischen Hänichen und Schkeuditz. Straßenbahnlinie 4 fährt bis 30. August weiterhin verkürzt bis Sportforum-Ost, der Schienenersatzverkehr ist weiterhin bis Gohlis, Landsberger Straße im Einsatz. Die Buslinien 85 und 90 fahren weiterhin mit örtlichen Umleitungen. In Schönefeld wurden planmäßig die Arbeiten an der Gleisschleife in der Volbedingstraße beendet. Ab 17. August verkehrt Linie 1E zwischen Lausen und Schönefeld. Aller 20 Minuten verkehrt Linie 1 weiter bis Mockau, Post.Bus und Straßenbahnlinien fahren wieder nach Regelfahrplan/Neue HaltestelleMit Beginn der Schule fahren alle Straßenbahnen und Buslinien wieder im Regelfahrplan, auch Schülerfahrten fahren wieder wie gewohnt. In der Philipp-Rosenthal-Straße bedienen die Straßenbahnlinie 2 eine neue Haltestelle Curiestraße, zwischen den Haltestellen Deutsche Nationalbibliothek und Altes Messegelände. Damit soll die Alte Messe sowie Schulen im Umfeld besser erreicht werden.Instandhaltungsarbeiten in der Friedrich-Ebert-Straße und WaldplatzEnde August starten die LVB in der Friedrich-Ebert-Straße und am Waldplatz Instandhaltungsarbeiten. Bis 18. September kommt es hier zu einem veränderten Angebot für Straßenbahnlinie 8. Die Leipziger Verkehrsbetriebe informieren zu gegebener Zeit zu weiteren Einschränkungen.Alle aktuell gültigen Fahrpläne und Verbindungen sind unter www.L.de/fahrplanoder über unsere AppLeipzigMOVE abrufbar.

Sportbäder

Erster Geburtstag: Sportbad am Rabet übertrifft Erwartungen

163.491 Besucher im ersten Betriebsjahr / Sportbad etabliert sich als wichtiger Standort für Schwimmausbildung, Vereinssport und Öffentlichkeit

Leipzig. Leipzigs Sportbad am Rabet zieht nach einem Jahr Öffnung eine mehr als positive Bilanz: 163.491 Besucher kamen im ersten Betriebsjahr und damit 36 Prozent mehr als die 120.000 anvisierten Gäste. Am 11. August 2025 öffnete das Bad auf dem Otto-Runki-Platz nach gut viereinhalb Jahren Bauzeit. Seitdem hat sich die moderne Schwimmhalle an der Eisenbahnstraße zu einem gefragten Standort für Schwimmsport, Schwimmausbildung und wasserbegeisterte Leipziger etabliert. „Das enorme Interesse zeigt, dass wir mit dem Sportbad am Rabet dem Bedarf in Leipzig gerecht werden“, bilanziert Martin Gräfe, Geschäftsführer der Leipziger Sportbäder. „Das Bad schafft zusätzliche Kapazitäten für Schulen und Vereine und ist zugleich ein wichtiger Treffpunkt für die Menschen – nicht nur im Leipziger Osten.“Wasserflächen nahezu vollständig ausgelastetIm Schuljahr 2025/26 waren die Wasserflächen zu rund 98 Prozent ausgelastet. Aktuell zu 99 Prozent. Insgesamt nutzten 27 verschiedene Vertragsnutzer das Sportbad, darunter Schulen, Vereine, Bereitschaftspolizei, DLRG, Volkshochschule und Branddirektion. Sieben Vertragspartner kamen bei den Sportbädern neu hinzu. Auf knapp 600 Quadratmetern Wasserfläche stehen ein wettkampftaugliches 25-Meter-Becken mit sechs Bahnen, ein Lehrschwimmbecken und ein Kinderplanschbecken zur Verfügung. Damit ergänzt das Sportbad die Leipziger Bäderlandschaft um dringend benötigte Wasserflächen. Auch der Vereinssport nutzt die zusätzlichen Möglichkeiten intensiv: An 26 Wochenenden fanden Sondernutzungen durch die Wasserballer des SC DHfK Leipzig e. V. statt. Zu den Höhepunkten gehörte der erste Wasserball-Wettkampf im neuen Bad.Schwimmen lernen, Sport treiben, Gemeinschaft erlebenSeit der Eröffnung haben die Leipziger Sportbäder 48 eigene Kurse angeboten: 36 Kinderschwimmkurse, sechs Schwimmkurse für Erwachsene und sechs Aqua-Fit-Kurse. Ein besonderes Ereignis war der erste vereinsübergreifende Schwimmabzeichentag am 14. Juni 2026, gemeinsam ausgerichtet von der SG Motor-Gohlis-Nord und dem SV Handwerk Leipzig. Aufgrund des Erfolgs soll er künftig jährlich stattfinden. Weitere besondere Nutzungen im ersten Jahr waren ein Musikvideodreh und die „Nacht der Ausbildung“. „Die Stimmung im Sportbad war von Anfang an sehr gut und von einem respektvollen Miteinander geprägt“, sagt Kay Leichsenring, Teamleiter und Leiter des Sportbads am Rabet. „Meine schönsten Erinnerungen reichen von der symbolischen Schlüsselübergabe mit unseren Sportlern im Juni 2025 bis zu den vielen Familien, die inzwischen selbstverständlich zu uns kommen.“Zu Beginn mussten bei einzelnen Details noch Nachbesserungen vorgenommen werden, etwa bei Beschilderungen, Schrankschlössern, Schlüsselbändern und Türschließern. Auf die hohe Nachfrage hatte dies keinen Einfluss. „Selbst an heißen Sommertagen ist das Bad sehr gut besucht – das erlebt man nicht in allen Schwimmhallen“, so Leichsenring. Besonders freut ihn die Entwicklung bei den Frühbadestunden: „Da kommen inzwischen viele junge Familien, teilweise sogar mit Babys.“Modern und nachhaltig gebautDas Sportbad wurde mit Blick auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit geplant. Zum Konzept gehören unter anderem Passivhausstandard, Photovoltaik und Solarthermie, Wärmerückgewinnung sowie Retentionsdächer mit Insektenwiesen. Eine Schlammwasserwiederaufbereitung ermöglicht zudem die Wiederverwendung von Beckenwasser. Insgesamt investierten Stadt Leipzig und Leipziger Sportbäder knapp 20 Millionen Euro in den Neubau.Für das zweite Jahr hat Leichsenring einen besonderen Wunsch: „Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Menschen mit Handicaps unser inklusives Angebot nutzen, weil wir beste Bedingungen haben.“ Das Sportbad verfügt unter anderem über einen Poollift, hallengeeignete Wechselrollstühle sowie barrierefreie Umkleide- und Sanitäranlagen und ist damit auf die Nutzung durch Menschen mit Behinderung ausgerichtet.Ein erfolgreicher Start für das Sportbad am RabetDie Bilanz nach zwölf Monaten fällt damit eindeutig aus: Das Sportbad am Rabet wird intensiv genutzt und ergänzt die Leipziger Bäderlandschaft um dringend benötigte Wasserflächen für Schule, Verein, Kurse und Öffentlichkeit. „Das erste Jahr hat gezeigt, wie vielfältig ein modernes Sportbad genutzt werden kann“, sagt Martin Gräfe. „Das Sportbad am Rabet ist Trainingsort, Lernort, Treffpunkt und Veranstaltungsort zugleich. Wir freuen uns darauf, diese Möglichkeiten gemeinsam mit den Leipzigerinnen und Leipzigern weiterzuentwickeln.“Das erste Jahr in Zahlen:163.491 Besucher27 Vertragsnutzer98 % Wasserflächenauslastung 2025/26>99 % Wasserflächenauslastung 2026/2748 eigene Kurse der Leipziger Sportbäder36 Kinderschwimmkurse26 Wochenend-Sondernutzungen durch die Wasserballer des SC DHfK Leipzig e. V.knapp 600 m² Wasserflächeknapp 20 Mio. € Investition 

Wasserwerke

Tag des Toilettenpapiers: Leipziger Wasserwerke laden am 26. August zu einem Blick unter Leipzig ein

Jetzt online für Kanaleinstieg anmelden

Leipzig. Einmal dort unterwegs sein, wo sonst nur Fachleute arbeiten: Zum Tag des Toilettenpapiers am Mittwoch, 26. August, öffnen die Leipziger Wasserwerke erneut die Luken zur Leipziger Unterwelt. Auf dem Richard-Wagner-Platz erfahren Besucher Wissenswertes rund um Kanalisation, Abwasser und den richtigen Umgang mit der Toilette. Besonderer Höhepunkt sind die geführten Touren durch einen begehbaren Kanal unter dem Innenstadtring.Gemeinsam mit Experten der Leipziger Wasserwerke steigen die Teilnehmer direkt über ein Schachtbauwerk in die Kanalisation ein. Während der rund einstündigen Führung erhalten sie spannende Einblicke in die sonst verborgene Infrastruktur und erfahren, wie das Leipziger Kanalnetz funktioniert, welche Aufgaben dort täglich zu bewältigen sind und warum eine intakte Abwasserentsorgung für die Stadt unverzichtbar ist.Die Führungen beginnen zwischen 11 und 14 Uhr jeweils zur vollen Stunde. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können Interessierte ab sofort einen Platz unter www.L.de/nahdran reservieren – solange freie Plätze verfügbar sind.Der Aktionstag macht zugleich auf ein Problem aufmerksam, das die Wasserwerke das ganze Jahr über beschäftigt. Immer wieder landen Feuchttücher, Hygieneartikel oder andere Abfälle in der Toilette, obwohl sie dort nicht hineingehören. Die Folge sind Verstopfungen in Leitungen und sogenannte Verzopfungen an Pumpen, die aufwendige Einsätze der Fachkräfte erforderlich machen und vermeidbare Kosten verursachen. Mit dem Aktionstag möchten die Leipziger Wasserwerke deshalb für einen bewussten Umgang mit der Kanalisation sensibilisieren.Für die Teilnahme an den Kanalführungen müssen Besucher mindestens 12 Jahre alt und 1,50 Meter groß sein. Zudem sind Trittsicherheit, eine gute körperliche Verfassung sowie keine Angst vor engen oder dunklen Räumen erforderlich. Der Einstieg erfolgt über einen Kanalschacht mit einer Öffnung von rund 60 Zentimetern Durchmesser. Die notwendige Schutzausrüstung wird von den Leipziger Wasserwerken gestellt.

Stadtwerke

Leipziger Stadtwerke beraten Kunden jetzt auch zu Hause

Tarif-Gespräche in der eigenen Küche oder bei Beratungstour im Stadtteil möglich

Die Leipziger Stadtwerke starten ein neues Kapitel: Ab sofort beraten sie nicht nur telefonisch, online oder im Beratungszentrum, sondern auch vor Ort bei interessierten Bürgern. „Wir kommen direkt zu den Leipzigern. Wir bringen Energieberatung zum Anfassen an ausgewählte Standorte oder direkt zu ihnen nach Hause – persönlich, ehrlich, nah“, sagt Katja Steffens, Leiterin Kundenservice der Leipziger Stadtwerke. Das kommunale Unternehmen ist aktuell mit dem autorisierten Vertriebspartner Businesshuth Sales & Promotion GmbH proaktiv in Stadtteilen sowie für persönliche Tarif-Beratungen bei Kunden zu Hause unterwegs. Die offiziellen Berater erkennt man an der Kleidung mit dem Leipziger Logo sowie an einem gültigen Stadtwerke-Ausweis.„Was uns von unseriösen Haustür-Geschäften unterscheidet: Die Leipziger Stadtwerke beraten und setzen nicht unter Druck. Unsere Beratung ist freiwillig, kostenlos und unverbindlich. Die Mitarbeiter unseres Teams sind geschult, autorisiert, als Stadtwerke-Mitarbeiter mit entsprechender Kleidung sichtbar und tragen nachprüfbare Ausweise mit QR-Code“, so Steffens. „Als Leipziger Unternehmen wollen wir nah bei den Leipzigern sein und gute Energie mit guten Gesprächen verbinden.“Fragen von Kunden und potenziellen Kunden können so im persönlichen Austausch beantwortet werden – in der Küche oder im Stadtteil. „Wir helfen jedem bei der richtigen Tarif-Auswahl im entspannten Gespräch“, so Steffens. „In den Quartieren sind wir beispielsweise im August bis Oktober bei Rewe in Probstheida, bei Globus in Wachau oder im Moritzhof Lößnig. Die genauen Termine können Interessierte immer auf unserer Website nachlesen.“Beratungstermine für zu Hause können sowohl online als auch telefonisch gebucht werden (montags bis freitags unter 0173 5678662); per E-Mail ist das Team unter [email protected] erreichbar. Steffens: „Wer mehr Informationen erhalten oder die Echtheit eines Beraters prüfen möchte, kann auf der Vertriebspartner-Seite der Leipziger Stadtwerke nachschauen oder sich an den Kundenservice der Leipziger Stadtwerke unter 0341 121 5998 wenden.“ 

Verkehrsbetriebe

Zweite Bauphase am Hauptbahnhof startet, Linie 7 fährt wieder bis Böhlitz-Ehrenberg

Angebotsanpassungen für LVB-Kunden/Auto-Umleitungen bleiben bestehen/Fugen-Gutachten in Arbeit

Die Gleisarbeiten am Hauptbahnhof starten wie geplant am Montag, 27. Juli, in eine neue Bauphase. Bereits vor zwei Wochen begannen sie an den stark verschlissenen Gleiskurven in die Kurt-Schumacher-Straße: Neben dem Auto- und Lkw-Verkehr nutzen bis zu 900 Straßenbahnen täglich die Anlagen, die nun erneuert werden müssen. Für LVB-Kunden bedeutet dies zahlreiche Angebotsanpassungen, der Autoverkehr wird weiter großräumig umgeleitet. Auch ab Montag fährt die Straßenbahnlinie 7 wieder früher als geplant bis nach Böhlitz-Ehrenberg über die Georg-Schwarz-Brücken.Hauptbahnhof bleibt immer erreichbarNoch bis zum 16. August wird die Gleiskreuzung unmittelbar westlich des Bahnhofsvorplatzes erneuert. Die Gleise A, B, C und D sind dafür ab 27. Juli vollständig gesperrt. Der Hauptbahnhof wird über die Haltestellen Westseite und Wintergartenstraße bedient. Die Haltestelle Goerdelerring ist wieder erreichbar. Die Linien 2, 3, 8 und 39 sowie die Nachtbusse verkehren unverändert zu Bauphase 1. Zusätzlich kommen die Baulinien 31 und 36 zum Einsatz.An den Steigen am Hauptbahnhof fahren die folgenden Linien:Steige E/F (Hbf., Westseite): Straßenbahnlinien 1, 9, 11, 12, 14, 15 und 16Steige G/H (Hbf., Wintergartenstraße): Straßenbahnlinien 3, 4, 7, 8, 31, 36 und N17Steige I/J (Hbf., Goethestraße): Buslinie 89 sowie Nachtbusse N1 – N9 und SEV N10Steig U (Ersatzhaltestelle am Mobiturm): Buslinien 72/73Die Straßenbahn-Baulinie 31 ist zwischen Mockau, Post und Meusdorf im Einsatz und ersetzt die Linie 1 in Schönefeld sowie die 15 auf der Prager Straße. Zwischen Lößnig und Hauptbahnhof Wintergartenstraße, fährt die Baulinie 36 über Deutsche Nationalbibliothek, Bayrischer Bahnhof als Ersatz für Straßenbahnlinie 16. Baulinie 39 ist weiterhin zwischen Angerbrücke und Lößnig über Felsenkeller, Wilhelm-Leuschner-Platz und Connewitzer Kreuz im Einsatz. Alle Informationen zum Angebot der LVB finden Sie unter www.L.de/hauptbahnhofParallel dazu arbeiten die Leipziger Verkehrsbetriebe weiter an der Erneuerung ihres Gleisnetzes, unter anderem in Stötteritz, Schkeuditz und der Dieskaustraße. Gemeinsam mit dem TÜV Süd Rail treiben die LVB zudem die Untersuchung des Hitzeschadenereignises im Gleisnetz voran. Der beauftragte Gutachter will erste Ergebnisse im dritten Quartal 2026 vorlegen. Zuvor erfolgen eine umfassende Bestands- und Schadensanalyse, die Prüfung von Planungs- und Bauunterlagen sowie umfangreiche Laboruntersuchungen. Erst auf Grundlage dieser Erkenntnisse können konkrete Maßnahmen abgeleitet werden, um vergleichbare Schäden künftig zu vermeiden.Fugeneinbau unter neuen PrämissenDie erforderlichen Schienenlängsfugen werden mit dem bislang eingesetzten und zugelassenen Material eingebaut. Grundlage dieser Entscheidung waren umfassende fachliche Bewertungen und Risikoabwägungen sowie geltende Vorschriften und Regelwerke. Ein Verzicht auf den Einbau würde erhebliche technische, betriebliche und wirtschaftliche Risiken verursachen, darunter mögliche Infrastrukturschäden, zusätzliche Sperrungen, Gewährleistungsverluste sowie Verzögerungen und Mehrkosten bis hin zu Baustopps. Der Einbau erfolgt unter intensivierten Qualitäts-, Dokumentations- und Überwachungsanforderungen sowie einem ergänzenden Inspektionskonzept. Das Vorgehen wird zudem durch den beauftragten Gutachter fachlich unterstützt. Gleichzeitig werden Einbau, Kontrolle und Dokumentation nochmals engmaschig verschärft, um hohe Qualitätsstandards umzusetzen. So stellen die LVB sicher, dass notwendige Bauarbeiten fortgeführt werden können, ohne zusätzliche Verzögerungen und Belastungen für Fahrgäste und Anwohner zu verursachen. Die Schienenfugen bleiben dabei ein notwendiger Bestandteil des Gleisbaus. Sie sorgen dafür, dass insbesondere in den Wintermonaten Schäden durch eindringendes und gefrierendes Wasser vermieden werden können. Zudem helfen sie, temperaturbedingte Spannungen im Gleis auszugleichen.Straßenbahnen fahren wieder bis Böhlitz-EhrenbergEine Woche früher als geplant, fahren die Leipziger Verkehrsbetriebe ab 27. Juli wieder mit Straßenbahnen bis Böhlitz-Ehrenberg. Nach einer Gleishavarie mussten die Gleise auf den Georg-Schwarz-Brücken ungeplant erneuert werden. Dank zahlreicher Baupartner konnte die Gleiserneuerung trotz Brückenzustands umgesetzt werden. Der Brückenneubau der Stadt Leipzig geht wie geplant weiter. Informationen dazu hier.

Wasserwerke

Käthe-Kollwitz-Straße stadteinwärts nach Rohrschaden gesperrt

Leipziger Wasserwerke vor Ort/Umleitungen für Straßenbahnen

Nach einem Rohrschaden an einer Trinkwasserleitung ist die Käthe-Kollwitz-Straße stadteinwärts, in Höhe Marschnerstraße, für den Individualverkehr gesperrt. Auch der Straßenbahnverkehr fährt eingeschränkt. Die Reparatur läuft und die Leipziger Wasserwerke sind vor Ort. Die Trinkwasserversorgung ist in Teilen eingeschränkt, ein Wasserwagen steht bereit. Noch ist unklar, wie lange die Einschränkungen im Verkehr bestehen bleiben müssen. Informationen zum LVB-Angebot finden Sie unter www.L.de/v

Wasserwerke

Update: Käthe-Kollwitz-Straße nach Rohrschaden stadteinwärts weiter gesperrt

Straßenbahnen können wieder fahren

Leipzig. Nach einem Rohrschaden an einer Trinkwasserleitung bleibt die Käthe-Kollwitz-Straße stadteinwärts zwischen Marschnerstraße und Hauptmannstraße für den Individualverkehr gesperrt. Die Leipziger Wasserwerke haben den Schaden an einer Trinkwasserleitung repariert und die Versorgung wiederhergestellt, allerdings braucht es für den aufwändigen Neuaufbau der intensiv genutzten Straße bis voraussichtlich 14. August. Der Straßenbahnverkehr kann ab dem heutigen Nachmittag wieder verkehren. Informationen zum LVB-Angebot finden Sie unter www.L.de/v

Leipziger Gruppe

Leipziger Gruppe steigert Investitionen in zukunftsfähige Stadt und Region

Bilanz für das Jahr 2025: LVV erwirtschaftet Gewinn von 32,7 Millionen Euro

Die Leipziger Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück: In seinen Geschäftsfeldern Energie, Mobilität und Wasser steigerte der Konzern die Summe seiner Investitionen in eine zukunftsfähige Stadt und Region auf 374 Millionen Euro (Vorjahr 331 Millionen Euro). Der kommunale Unternehmensverbund gestaltet somit weiter auf hohem Niveau Leipzig und die Region. Mit einem Ergebnis von 32,7 Millionen Euro (Vorjahr 39,2 Millionen Euro) schließt die Konzernholding Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (LVV) das Geschäftsjahr ab.„Im zehnten Jahr der Leipziger-Marke hat sich die Gruppe als Stabilitätsanker und Garant sicherer Daseinsvorsorge sowie nachhaltiger Gestaltung unserer lebenswerten Stadt etabliert. Mit der begonnen Wärmewende haben wir die nächste große Etappe eingeleitet, um Leipzigs Lebensqualität noch weiter zu steigern und wichtige Beiträge für unsere Klimaschutzziele umzusetzen“, sagt Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Aufsichtsratsvorsitzender der Leipziger Gruppe. Zur Finanzierung des ÖPNV habe die Gruppe 94,1 Millionen Euro (Vorjahr: 90,6 Millionen Euro) aus eigenen Mitteln an die Verkehrsbetriebe gezahlt und so den Verkehrsleistungsfinanzierungsvertrag mit der Stadt Leipzig erneut erfüllt, so Jung.„Die Rahmenbedingungen sind leider weiterhin herausfordernd und hochvolatil – sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Die Leipziger Gruppe sorgt dennoch dafür, dass sich die Menschen vor Ort auf Energie, Mobilität und Wasser verlassen können“, so Karsten Rogall, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Gruppe. Die wachsende Mitarbeiterzahl spreche auch für die Attraktivität der Unternehmen und ihr steigendes Leistungsvolumen. „Unsere nunmehr rund 5.500 Mitarbeiter – im Vorjahr waren es rund 5.300 – zeigen jeden Tag vollen Einsatz für Leipzigs Gegenwart und Zukunft. Wir haben ein arbeitsreiches Jahr hinter uns und sind stolz auf das Ergebnis. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Kurs sind und Leipzig kontinuierlich jedes Jahr ein stückweit lebens- und liebenswerter machen.“In den vergangenen fünf Jahren 1,8 Milliarden Euro in Infrastruktur investiertIm Mobilitätsbereich stellte die LVB wieder neue Rekorde auf: Die Fahrgastzahlen stiegen von 166,9 Millionen im Vorjahr auf 171,2 Millionen im Geschäftsjahr 2025. Die Verkehrsbetriebe erreichten somit zum zweiten Mal in Folge die höchsten Fahrgastzahlen seit den frühen 1990er Jahren. „Dazu trugen erfolgreiche Angebotsverbesserungen bei – auf dem Weg zum Liniennetz der Zukunft“, so Rogall. „Neben den zahlreichen Angebotsverbesserungen und Bonusprogrammen beeinflussten die steigenden Absatzzahlen für das Deutschlandticket sowie Großveranstaltungen wie das Turnfest die Entwicklung positiv.“ Die Zahl der ABO-Kunden erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf gut 220.000 (Vorjahr 213.000). Die LVB investierten unter anderem in neue E-Busse sowie Ladetechnologie, in den Erhalt und die Modernisierung der Infrastruktur (zum Beispiel in der Dieskaustraße) und erwarten neue E-Busse sowie Straßenbahnen.„Die Wasserwerke stehen mit ihren umfangreichen Maßnahmen bei Netzen und Anlagen erneut für eine langfristig zuverlässige und umweltschonende Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung", sagt Rogall. „Der Ausbau des Klärwerks Rosental, die größte Einzelinvestition der Leipziger Wasserwerke in ihrer Geschichte, ist gestartet. Das neu gebaute und im Vorjahr eröffnete Sportbad am Rabet, betrieben von unseren Sportbädern, erfreut sich einer hohen Beliebtheit“, betont Rogall. „Auch das ist ein Stück urbane Lebensqualität.“Die Stadtwerke seien mehr denn je Treiber der Energie- und Wärmewende. „Wir haben unsere PV-Flächen sowohl im ländlichen als auch im urbanen Raum vergrößert. Neue E-Ladestationen sind entstanden. Unsere Solarthermie Leipzig West – die derzeit größte Solarthermie-Anlage Deutschlands – speist seit diesem Sommer grüne Fernwärme ein.“ Darüber hinaus wollen die Leipziger Stadtwerke mit CO2-freier Abwärme aus der Raffinerie Leuna für warme Wohnungen sorgen: Der im Jahr 2025 dafür gestartet Bau liegt im Plan. Über die 19 Kilometer lange Leitung könnten ab 2028 rund 38 Prozent des Leipziger Fernwärme-Bedarfs mit grüner Fernwärme abgedeckt werden. Und: Mit dem Fernwärme-Pilotquartier Südvorstadt-Westseite bringen die Stadtwerke Stück für Stück weitere Straßen neu an die Fernwärme.Im zurückliegenden Geschäftsjahr lag das operative Ergebnis des Konzerns, gemessen am EBITDA, bei 313,1 Millionen Euro (2024: 322,4 Millionen Euro). Der EBITDA-Wert beschreibt den aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens erwirtschafteten Gewinn ohne Berücksichtigung von Zinsen, Steuern und Abschreibungen.Der Rückgang im Konzernumsatz, binnen Jahresfrist von 2.652 auf 2.351 Millionen Euro, ist vor allem auf sinkende Preise an den Handelsbörsen für Energie zurückzuführen. „Diese Entwicklung war 2025 Teil der allgemeinen Normalisierung im Energiemarkt nach davorliegenden turbulenten Jahren“, so Volkmar Müller, kaufmännischer Geschäftsführer der Leipziger Gruppe. „Entscheidend ist aber am Ende das, was unterm Strich steht – und das ist ein gutes Ergebnis.“ Mit seinen Investitionen habe der Konzern Leipzigs Infrastruktur weiter gestärkt. „In den vergangenen fünf Jahren haben wir rund 1,8 Milliarden Euro in Leipzigs Lebensadern investiert. Das war eine starke Leistung.“

Verkehrsbetriebe

LVB-Bahnen fahren ab morgen alle wieder im geplanten Baustellen-Liniennetz

Alle Straßenbahnlinien nach Beseitigung gravierendster Hitzeschäden wieder frei / Linie 12 in Betrieb / Linie 8 nimmt morgen Betrieb auf

Geschafft! Nun läuft auch hier der Straßenbahnverkehr nach Plan: Die Linien 3, 7 und 15 fahren wieder zwischen Angerbrücke und Goerdelerring. Zwischen Neuem Rathaus und Hauptfeuerwache verkehren die Kombi-Linien 12 und 14 auf dem Dittrichring. Die Linie 12 verbindet somit Gohlis-Nord mit dem Rest des Liniennetzes. Morgen bildet die Inbetriebnahme der Linie 8 den Abschluss der außerordentlichen Netzeingriffe. Diese waren wegen Fugen-Schäden aufgrund der Rekord-Hitzewelle mit Höchstständen am 27. und 28. Juni mit bisher so noch nicht verzeichneten 40 Grad in Leipzig (Deutscher Wetterdienst, Messpunkt Leipzig-Holzhausen) nötig geworden. „Nach elf außergewöhnlichen Tagen gilt ab morgen wieder der Normalzustand im Sinne des bereits angekündigten und für die Sommerferien-Zeit üblichen Baustellen-Sonderfahrplans“, sagt Ulf Middelberg, Geschäftsführer der LVB.Aufgrund von Gleiserneuerungen am Hauptbahnhof und in Gohlis fahren die LVB noch bis zum 16. August im Baustellen-Liniennetzplan. Der Nachtverkehr ist ebenfalls angepasst: Die Abfahrten der Nightliner erfolgen in diesem Zeitraum zentral in der Goethestraße. Sie ist das letzte Nadelöhr innerhalb des Liniennetzes und wird aktuell noch von Fugenvergussmasse befreit.„30 Kilometer verunreinigtes Gleis sind gesäubert und 150 Weichen instandgesetzt worden. Ein enormer Kraftakt, den rund 1.500 Mitarbeiter der LVB und der Leipziger Gruppe sowie 550 freiwillige Helfer in gemeinsamer Anstrengung gestemmt haben. Wir wissen das Engagement sehr zu schätzen und bedanken uns herzlich“, so Middelberg. „Das war gelebtes Leipziger Team-Play.“Mit Blick auf mögliche erneute Extrem-Hitze-Ereignisse haben die LVB Handlungsoptionen erarbeitet. In Abhängigkeit von der Luft- und Schienentemperatur sowie den Kontrollparametern für die Gleiskörper werden dann verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Dies geschieht auch in Abstimmung mit dem bereits bestellten Gutachter des TÜV Süd Rail. Seine Expertise fließt in Entscheidungen mit ein, ob die Fugen abgestreut oder mit Wasser gekühlt, einzelne Linien aus dem Netz genommen, Strecken gesperrt oder Busse von Gleisen ferngehalten werden müssen. „Der Hochsommer kommt erst noch. Im Extremfall könnte sich das Lagebild bei Hitze wieder verschärfen. Um die Sicherheit zu gewährleisten und um Schäden zu vermeiden, bleibt das Szenario eines eingeschränkten Verkehrs weiterhin eine Option“, sagt Middelberg.Für die weitere Zukunft wird nun ein langfristiger Hitzeplan - analog der Konzern-Arbeitsanweisung für gefahrendrohendes Wetter für die Wintermonate - weiterentwickelt. Inhalt des Hitzeplans sind Maßnahmen zur Aufrechterhaltung eines sicheren und stabilen Betriebs bei hohen Temperaturen.„Zudem ist unser Fahrpersonal noch einmal besonders sensibilisiert, auf Veränderungen im Fahrweg, speziell die Schienenlängsfugen, zu achten und umgehend der Leitstelle zu melden. Wir werden hitzekritische Bereiche wie den Innenstadtring engmaschiger und intensiver kontrollieren“, sagt Toralf Müller, LVB-Geschäftsführer Technik und Betrieb.

Verkehrsbetriebe

LVB starten Dankes-Aktion für Fahrgäste

Alle Stadtteile und City seit Wochenende bedient / Linie 2 fährt ab morgen wieder

Nach einer herausfordernden Woche bedanken sich die Leipziger Verkehrsbetriebe mit einer Sonder-Aktion für die Geduld und das Verständnis der Fahrgäste. Vom 6. bis 12. Juli 2026 bieten die LVB ihren Fahrgästen folgendes Dankeschön-Angebot: Wer mit einem gültigen Ticket unterwegs ist, kann auf allen Fahrten in Bussen, Straßenbahnen und Flexa-Shuttles der LVB innerhalb der Tarifzone 110 (Leipzig) eine weitere Person kostenfrei mitnehmen. Die Aktion gilt für alle Ticketarten – vom Einzelfahrschein über das ABO bis hin zum Deutschlandticket, JOB-Ticket oder Semesterticket. Ausgenommen sind Fahrten mit S-Bahnen sowie Regionalzügen (RE/RB) im Stadtgebiet. Binnen einer Woche ist es – auch dank der Unterstützung vieler Freiwilliger – nach den enormen Schäden aufgrund der Rekord-Hitze gelungen, dass die Straßenbahnen wieder in alle Gebiete Leipzigs fahren. Bereits am Wochenende waren die Straßenbahnen in allen Stadtteilen wieder unterwegs, brachten die Menschen zu Großveranstaltungen, wie beispielsweise Klassik airleben, und auch zum Einkauf in die City. Ab morgen, 6. Juli, ist auch die Linie 2 wieder im Betrieb. Damit fahren die LVB im Rahmen ihres planmäßigen Baustellenplans zu den Sommerferien. In diesem sind sie aber teilweise noch mit Umleitungen unterwegs.„Die vergangenen Tage haben unseren Fahrgästen viel Geduld abverlangt. Für das große Verständnis und die zahlreichen aufmunternden Rückmeldungen bedanken wir uns herzlich. Mit unserer 2-für-1-Aktion möchten wir spontan etwas zurückgeben und einen zusätzlichen Anreiz bieten, gemeinsam mit Familie, Freunden oder Nachbarn in der ersten Ferienwoche den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen“, sagt Sandy Brachmann, Bereichsleiterin Marketing der LVB.Vor allem auch den vielen freiwilligen Helfern ist es zu verdanken, dass binnen einer Woche die Straßenbahnen wieder durch die gesamte Stadt fahren. Bei einer dritten und letzten Hilfs-Aktion am Samstag – an den Haltestellen Leibnizstraße und Wintergartenstraße – unterstützen rund 300 Freiwillige. Insgesamt packten in der zurückliegenden Woche 550 freiwillige Helfer tatkräftig mit an, um die Gleise gemeinsam mit LVB-Mitarbeitern von Fugenmasse zu befreien. „Wir sind zutiefst dankbar für die außergewöhnliche Unterstützung aus der gesamten Stadt: den freiwilligen Helferinnen und Helfern, die mit angepackt haben, den Anliegerinnen und Anliegern, die vor Ort mit kleinen und großen Gesten unterstützt haben, sowie Ordnungsamt, Polizei, Feuerwehr, THW und viele mehr.  Gemeinsam mit unseren Experten sowie Freiwilligen aus Fahrdienst und Büros haben sie alle durch ihr pragmatisches und kurzfristiges Handeln dazu beigetragen, dass diese Einsätze sicher und überhaupt erst möglich wurden“, sagt Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leipziger Verkehrsbetriebe. 

Stadtwerke

Spatenstich für zehn Hektar großen Solarpark in Sachsen-Anhalt

Leipziger Stadtwerke und TEW versorgen Biopharmapark Dessau-Roßlau ab Mai 2027 mit Ökostrom

Rodleben. Die Energiewende in Mitteldeutschland macht weiter Fortschritte: Die Leipziger Stadtwerke bauen in Rodleben (Sachsen-Anhalt) einen zehn Hektar großen Solarpark mit einer Spitzenleistung von 12,1 Megawatt-Peak (MWp). Der heutige Spatenstich markiert den offiziellen Baubeginn der Photovoltaik-Anlage mit 16.800 PV-Modulen. Die Leipziger Stadtwerke investieren sieben Millionen Euro in den Solarpark und wollen so den nahegelegenen Biopharmapark Dessau-Roßlau ab Frühjahr 2027 mit Ökostrom versorgen.Der Solarpark kann mehr als 12.200 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 3.500 durchschnittlichen Haushalten. Durch die gewonnene erneuerbare Energie werden jährlich mehr als 3.100 Tonnen CO2-Äquivalent vermieden.Investition in die ZukunftKooperationspartner der Leipziger Stadtwerke ist die Technik-Energie-Wasser Servicegesellschaft mbH (TEW) als Infrastrukturdienstleister des Biopharmaparks mit den Standortpartnern IDT Biologika, Merz Pharma, Medac, Merz Aesthetics sowie Ceva. Über einen langfristigen PV-Stromliefervertrag (sog. Power Purchase Agreement) sichert sich die TEW CO2-freie Energie zu langfristig stabilen Konditionen.„Die Anlage ist ein wichtiger Baustein unserer langfristigen Standortstrategie. Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien stehen für uns vor allem die Versorgungssicherheit und die langfristige Preisstabilität für die am Standort ansässigen Unternehmen im Mittelpunkt. Die regionale Stromerzeugung schafft eine verlässliche Grundlage für nachhaltiges Wachstum“, sagt TEW-Geschäftsführer Frank Föhrigen.Die Leipziger Stadtwerke haben große Erfahrung beim Bau von PV-Anlagen im industriellen Umfeld und sind in Mitteldeutschland, insbesondere in Sachsen-Anhalt, seit Jahren präsent und erfolgreich. Im März 2023 wurde eine 9,2 MWp große PV-Anlage in Betrieb genommen, die einen der weltweit führenden Verpackungsspezialisten – SIG in Wittenberg – verlässlich mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt. „Mit unserer Expertise beim Bau von PV-Anlagen im Megawatt-Maßstab unterstützen wir Industrie und Kommunen aktiv bei der Dekarbonisierung ihrer Infrastruktur. Darüber hinaus beraten wir Unternehmen bei der Transformation ihrer Prozesse hin zur Treibhausgasneutralität“, sagt Stephan Klan, Leiter Energiedienstleistungen bei den Leipziger Stadtwerken.Bau einer 4,6 Kilometer langen KabeltrasseDer Bau des Solarparks erfordert die Errichtung einer Direktleitung vom Solarpark zum Biopharmapark mit einer Gesamtlänge von rund 4,6 Kilometern. Dabei werden unter anderem eine zweigleisige ICE-Trasse sowie eine Werksbahnlinie gekreuzt. „Der Genehmigungspfad für eine solche Anlage ist komplex und erfordert sowohl Erfahrung als auch einen langen Atem. Umso mehr freut es uns, nun die Arbeiten auf der Fläche beginnen zu können“, sagt Martin Schneidewind, Projektleiter bei den Leipziger Stadtwerken.Verantwortet wird die Planung, Beschaffung und Errichtung der PV-Anlage von der TEAG Solar GmbH aus Erfurt. „Der Solarpark Rodleben ist nach Tollwitz in Sachsen-Anhalt und Oberschöna in Sachsen bereits das dritte Projekt dieser Größenordnung, das wir gemeinsam mit den Leipziger Stadtwerken realisieren. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit aus den bisherigen Vorhaben führen wir auch hier fort. Unser Anspruch ist eine verlässliche Umsetzung mit hohen Qualitätsstandards sowie Termin- und Kostensicherheit“, sagt Martin Harlaß, EPC-Vertriebsleiter der TEAG Solar GmbH.Der zwischen Leipzig und Berlin liegende Biopharmapark entwickelt und produziert bereits seit 1921 Impfstoffe. Heute ist der Standort ein weltweit agierendes Zentrum der Pharma- und Biotechnologie. Der Biopharmapark bietet etwa 2.200 Arbeitsplätze und ist auf Wachstumskurs.

Verkehrsbetriebe

Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs geht voran

LVB verlängern Freikontingente für Nextbike / Nächster Freiwilligen-Einsatz am morgigen Samstag / Gutachter beginnt Analyse

Die Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebs nach den Rekord-Hitze-Schäden im Gleisnetz der Leipziger Verkehrsbetriebe geht weiter voran.Die Leipziger Verkehrsbetriebe arbeiten seit vergangenem Samstagabend mit Hochdruck an der Beseitigung der Hitze-Schäden im gesamten Gleisnetz, damit das Unternehmen schnellstmöglich den Straßenbahnbetrieb vollständig wieder aufnehmen kann. In der Zwischenzeit werden die Freikontingente für Nextbike in der App LeipzigMOVE verlängert. Registrierte Kunden erhalten noch bis einschließlich 5. Juli bei jeder Nextbike-Nutzung in Leipzig über LeipzigMOVE jeweils 30 Freiminuten. LeipzigMOVE-Kunden können so auf eins von mehr als 1.200 Fahrrädern zurückgreifen.Auch Dank der Unterstützung zahlreicher Helfer nimmt die LVB jeden Tag weitere Streckenabschnitte wieder in Betrieb: Mittlerweile sind sieben Straßenbahnlinien zumindest teilweise wieder unterwegs ‒ die 1, 3, 7, 11, 14, 15 und 16.Damit sind alle Stadtteile wieder angebunden ‒ und das ab 4. Juni gültige Bauliniennetz wird vorbehaltlich einzelner Einschränkungen ab Samstag sichergestellt. Die LVB informieren ständig über www.L.de/v und auf Social Media zu den Fortschritten. Hier finden Kunden auch eine dynamische Übersichtskarte. Alle aktuellen Verbindungen finden Fahrgäste in der App LeipzigMOVE.Torsten Bonew, Finanzbürgermeister der Stadt Leipzig und Aufsichtsratsvorsitzender der LVB, machte sich gestern vor Ort ein Bild und bedankte sich bei allen, die aktiv mit anpackten, insbesondere beim Team der LVB. „Es ist ein außergewöhnliches Ereignis gewesen, das wir sehr bedauern. Die Entscheidung, Straßenbahnen aus dem Netz zu nehmen, ist uns nicht leicht gefallen. Aber wir haben auch gesehen, wie die Leipzigerinnen und Leipziger Verständnis aufbringen ‒ und viele aktiv helfen. Dieses gemeinsame Anpacken, das ist für mich typisch Leipzig. Jetzt sehen wir wieder Straßenbahnen in unserer Stadt fahren. Dafür bedanke ich mich herzlich. Ich bin den LVB und ihren Unterstützern sehr dankbar, dass ich heute mit meiner Familie zum Klassik airleben fahren kann."„Es ist uns ein Herzensanliegen, uns bei den Leipzigerinnen und Leipzigern für ihr Verständnis, ihre Geduld und auch ihre tatkräftige Unterstützung zu bedanken. Die große Hilfsbereitschaft so vieler Freiwilliger zeigt gelebtes Gemeinwohl in unserer Stadt. Durch die Gemeinschaftsleistung mit unseren Experten, mit Fahrpersonal und Bürokollegen kommen wir im Netz sehr gut voran. So geht Zusammenhalt in Leipzig", sagt Ulf Middelberg, Geschäftsführer der LVB.Für einen dritten und letzten Freiwilligeneinsatz am morgigen Samstag von 10 bis 18 Uhr bitten die LVB noch einmal um Unterstützung. Der Einsatz findet an folgenden Treffpunkten statt: Haltestelle Leibnizstraße und Haltestelle Wintergartenstraße.Am Samstag startet mit Beginn der Schulferien, wie bereits berichtet, die Baumaßnahme an der Westseite am Hauptbahnhof.Gutachter beginnt AnalyseDer externe Gutachter Ian Veigl, Sachverständiger der TÜV Süd Rail, nahm inzwischen im Auftrag der LVB-Geschäftsführung seine Arbeit auf. „Im Rahmen einer umfassenden Bestandsaufnahme habe ich am Donnerstag sowohl Strecken, die keine Beschädigungen aufwiesen, als auch die jüngst durch Hitze beschädigten Abschnitte des Gleisbettes untersucht“, so Veigl. „Um ein lückenloses Bild der Substanz und der Schadensursachen zu erhalten, greift unsere Methodik auf drei tragende Säulen zurück: die visuelle Bestands- und Schadensaufnahme vor Ort, eine Dokumentenprüfung der Planungs- und Bauakten sowie die anschließende laboranalytische Untersuchung.“Für die materialtechnische Untersuchung seien insgesamt neun Materialproben entnommen worden, so Veigl. „Während drei Proben aus unauffälligen Referenzbereichen als Kontrollwerte dienen, werden sechs Proben aus den schadhaften Zonen nun im Labor präzise analysiert. Erst nach der Auswertung aus der Dokumentenprüfung sowie den Ergebnissen der labortechnischen Untersuchungen können wir eine fundierte Aussage darüber treffen, welche Ursachen zu diesen Schadensbildern geführt haben.“„Mit unserem Gutachter bewerten wir in der gebotenen Sorgfalt die Fugenvergussmasse aus den schadhaften und den nichtschadhaften Gleis-Trassen“, sagt Toralf Müller, technischer Geschäftsführer der LVB. „Der Einbau neuer Fugen ist für vier Wochen ausgesetzt, auch auf den laufenden und jetzt startenden Bauprojekten. Dies beeinträchtigt nicht deren Start, da die Fugen zum Schluss kommen. Bis dahin bewerten wir anerkannte technische Lösungen für den Fugenverguss sowie das Einbauverfahren, zu welchen wir uns mit Verkehrsunternehmen aus ganz Europa austauschen.“Die Ergebnisse des Gutachters führen die LVB also mit weiteren Erkenntnissen zusammen. Hierzu dient beispielsweise neben dem Austausch mit Verkehrsunternehmen aus anderen Städten auch eine interne Analyse zu Betriebsabläufen und Meldeketten. Im Anschluss sind gemeinsam mit der Stadt Leipzig die Folgen für Stadtraumgestaltung, Gleisbau und Betrieb abzuleiten. Die Konsequenzen des Klimawandels werden perspektivisch aus Sicht der LVB branchenweit zu angepassten Lösungen führen müssen.

Sportbäder

Zeugnistag in Leipzig: Kinder und Schüler zahlen an diesem Freitag nur 1 Euro im Freibad

Leipzig. Bei uns kommen die Kinder auf die 1: Zum Zeugnistag an diesem Freitag, dem 3. Juli, zahlen Schüler in allen Leipziger Freibädern und im Kinderfreibecken Robbe nur 1 Euro Eintritt. Unter dem Motto „Egal, wie dein Zeugnis aussieht – bei uns bist du die Nummer 1!“ laden die Leipziger Sportbäder zum gemeinsamen Start in die Sommerferien ein. „Der letzte Schultag ist etwas Besonderes und bei uns beginnen die Sommerferien mit einem Sprung ins kühle Nass oder einem tollen Tag auf unseren Anlagen. Mit unserer Zeugnisaktion möchten wir allen Schülern einen unbeschwerten Ferienstart ermöglichen“, sagt Sportbäderchef Martin Gräfe.Auch bei moderaten Temperaturen sind Leipzigs Freibäder einen Besuch wert: „Wir sind in erster Linie Freizeitanlagen und bieten mit Beachvolleyball, Tischtennis und den großzügigen Spielplätzen auch an schattigen Tagen beste Möglichkeiten“, sagt Gräfe.Die Aktion gilt am 3. Juli während der regulären Öffnungszeiten in allen fünf Leipziger Freibädern sowie im Kinderfreibecken Robbe. Das Angebot gilt auch für Kinder, die noch keine Schüler sind. Schüler sollten auf Nachfrage einen gültigen Schülerausweis vorzeigen. Für Erwachsene gelten die regulären Eintrittspreise.Weitere Informationen zu den Leipziger Freibädern gibt es unter www.L.de/sportbaeder.