LVB präsentieren neue Miniserie „Öffi Ultras“ – für ein gutes Miteinander im ÖPNV
von Catrin Kultscher | 16.04.2026
von Catrin Kultscher | 21.05.2026
Mit Straßenbahn und Bus unterwegs sein und auf der 7-Seen-Wanderung Natur genießen: Das passt perfekt zusammen, wie eine Teilnehmerin berichtet.
Wandergruppe auf der 7-Seen-Wanderung
Es war mal wieder so weit: 7 Seen, 3 Tage, über 74 Touren und mehr als 6.500 Wanderfans. Die 7-Seen-Wanderung ruft und wir folgen. Natürlich geht es mit dem Bus an den Startpunkt. Denn der Weg ist schließlich das Ziel. Mit Straßenbahn, Bus oder Flexa-Shuttles unterwegs zu sein, ist gut für uns und die Stadt. Wir bleiben fit und in Bewegung. So nutzen wir die kurzen Fußmärsche auf dem Weg zur Haltestelle oder beim Umstieg zum Aufwärmen und Einstimmen auf unsere Wanderung. Und ganz nebenbei steigt auch noch die Vorfreude.
Unsere Wahl an diesem Freitag: Die Markkleebergtour im Mondscheinlicht – Mondscheintour WEST – verspricht Seenromantik und Lichterzauber. Klingt wunderbar. Nach entspannter Anreise mit dem Bus geht es abends um halb sechs los im wunderschönen agra-Park und weiter entlang der Pleiße zum Wildpark. An der Strecke sorgt blühender Bärlauch für ein regelrechtes Duft-Feuerwerk und frühlingshafte Stimmung.
Sieben Seen Wanderung
Klar, wir sind nicht allein unterwegs. Aber das macht die 7-Seen-Wanderungen ja so besonders. Gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten Natur erleben. Und trotz der vielen Menschen ist die Atmosphäre gelöst und es herrscht eine beschwingte, angenehme Stimmung. Ob die anderen auch so entspannt mit dem ÖPNV angereist sind? So spart man sich Stau und Parkplatzsuche. Das allein sorgt ja schon für gute Laune. Wir genießen jedenfalls die gemütlichen Wege entlang der Pleiße und durch den Auwald. Hier, rund um Markkleeberg, sind Natur und Seenlandschaft besonders schön.
Durch den schönen Auwald geht es weiter zum Waldsee Lauer. Kurzes Innehalten und die ruhige Stimmung genießen. Als nächstes zum Nordufer des Cospudener Sees mit wunderschönen Ausblicken. Von dort schippert uns die MS Cospuden durch die leicht bewölkte, aber dennoch besondere Abendstimmung zum Hafen Zöbigker. Ein kleiner Umweg und wir machen Rast an der Fahrradkirche Zöbigker bei Nudeln mit Tomatensoße und etwas zu Trinken. Kommt gerade recht als perfekte Stärkung zwischendurch.
Stimmungsvolles Highlight am Ende unserer Tour ist das angestrahlte Adlertor im Kees’schen Park. Der Mond fehlt zwar an diesem Abend am Himmel, aber die warme Beleuchtung sorgt trotzdem für eine ganz besondere Atmosphäre.
Blick ins Grüne
Unser Fazit: 16 Kilometer und viele Schritte liegen hinter uns und wir haben eine wunderschöne und entspannende Wanderung mit viel Natur genossen. Der 7. bis 9. Mai 2027 ist bereits vorgemerkt: Zur 7-Seen-Wanderung sind wir garantiert wieder am Start. Und die Anreise auf jeden Fall wieder mit dem ÖPNV– denn das hält fit und bringt uns zusammen. Genau wie unsere schöne Tour. Der Bus fährt uns an diesem Abend übrigens auch wieder zuverlässig nach Hause, selbst zu später Stunde und am besten mit dem Deutschlandticket.