Leipzig hat gewählt: Am Goetheplatz in Böhlitz-Ehrenberg und im Stadtteilpark Rabet bauen die Leipziger Wasserwerke neue Trinkbrunnen

Freitag, 22. März 2024

Leipzig. Beim diesjährigen Trinkbrunnenvoting stehen passend zum heutigen Weltwassertag die Sieger fest: Der Goetheplatz in Böhlitz-Ehrenberg und der Stadtteilpark Rabet haben sich bei der Onlineabstimmung der Leipziger Wasserwerke durchgesetzt. Insgesamt gingen seit Anfang März 17.619 gültige Stimmen ein. Auf den Siegerstandort direkt an einem Kinderspielplatz in Böhlitz-Ehrenberg entfielen 30,9 Prozent der Stimmen. Der zweitplatzierte Brunnenort erhielt 25 Prozent und befindet sich am Ende der Konradstraße im Umfeld von Sport- und Freizeitanlagen. "Die Trinkbrunnen werden nun in den kommenden Wochen detailliert geplant und gebaut, so dass sie noch in dieser Saison an den Start gehen können", sagt der Leiter des Unternehmensbereichs Markt bei den Wasserwerken, Mario Hoff.

Die hohe Abstimmungsbeteiligung zeige erneut, dass Trinkwasser im Leben der Menschen weiter an Bedeutung gewinne. "Wir wissen heute schon, dass 9 von 10 Leipzigern regelmäßig Trinkwasser direkt aus der Leitung trinken. Und auch im öffentlichen Raum ist der Zugang zu Trinkwasser wichtig - für Bürger und Gäste dieser Stadt, die sich vor allem auch an heißen Sommertagen einfach im Vorbeigehen erfrischen und trinken können", sagt Hoff.

Nach und nach werden in den kommenden Tagen auch die bereits bestehenden Trinkbrunnen in der Stadt Leipzig und im Umland in Betrieb genommen. Die Wasserwerke managen gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Bau und Service Leipzig GmbH (BSL) die Funktion der Edelstahlsäulen. "Sie laufen in der frostfreien Zeit, also meist von April bis Oktober, werden regelmäßig von der BSL gewartet und gereinigt sowie vom Wasserwerke-Betriebslabor auf beste Qualität hin beprobt", erklärt Hoff. Alles zu den Leipziger Trinkbrunnen findet sich im Internet auf www.L.de/meinbrunnen.

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser als Menschenrecht steht im Fokus des heutigen Weltwassertags. Unter dem Motto "Water for Peace" - Wasser für den Frieden - erinnert er weltweit an die Bedeutung von Wasser als lebenswichtige und kostbare Ressource. "In Deutschland profitieren wir von einem guten Wasservorkommen. In Zeiten des Klimawandels, von Dürren und sich wandelnden Umweltbedingungen ist es aber unabdingbar, dass wir die hiesigen regionalen Wasserressourcen weiter schützen und noch sorgsamer mit ihnen umgehen", sagt Hoff. Neben der persönlichen Wassernutzung gebe es im öffentlichen Gebrauch ein großes Umdenken. "Damit Städte und Gemeinden weiter lebenswert bleiben, Parks und Bäume das Bild mitprägen und das Stadtklima auch in Hitzesommern erträglich ist, arbeiten wir mit der Verwaltung der Stadt Leipzig und weiteren Partnern bereits an neuen Ideen einer wassersensiblen Stadtentwicklung. Anpassungen bei der Stadtgestaltung vor allem aber das Bewusstsein für Regenwasser zur Bewässerung von Grünflächen und Gärten sowie zur Verdunstung oder Versickerung nehmen hier eine Schlüsselrolle ein."

Weitere Details zum Leipziger Konzept der wassersensiblen Stadtentwicklung finden sich unter https://www.l.de/wasserwerke/verantwortung/wassersensible-stadtentwicklung.  

 

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