Ihr Wasser zählt!

Wissenswertes rund um den Wasserzähler

Wasserzähler

Ein Wasserzähler misst die Menge an Wasser, die verbraucht wurde. Damit die Menge auch immer korrekt erfasst wird, muss der Zähler regelmäßig geeicht werden. Die Intervalle dafür sowie weitere Anforderungen sind im Mess- und Eichgesetz geregelt.

Erfahren Sie hier mehr über Zählergrößen und Mengenstaffelungen bei Wasserzählern.

Die Wasserzähleranlage ist das Bindeglied zwischen dem Trinkwasserhausanschluss und der Kundenanlage. Die Verantwortung und Leistungsgrenze der Leipziger Wasserwerke für die Bereitstellung des Wassers und der Infrastruktur endet mit dem Hausanschluss am ersten Absperrventil vor dem Wasserzähler. Alle Anlagenteile in Fließrichtung nach dem Wasserzähler liegen in der Verantwortung des Grundstückeigentümers. Dies betrifft insbesondere Wartung, Betrieb und Instandsetzung der Anlagenteile.

Tipp: Schutz für Wasserzähler

  • Ein wichtiger Schutz für den Wasserzähler ist der Rückflussverhinderer. Dies ist ein mechanisches Bauteil direkt hinter dem Wasserzähler. Er gewährleistet die sichere Funktionsweise des Wasserzählers.
  • Wichtige Informationen dazu finden Sie in unserem Merkblatt.

Die Grafik zeigt, wo Sie auf Ihrem Wasserzähler die abzulesenden Werte finden.

Digital:

Eine Ablesehilfe für einen digitalen Zähler

Mechanisch:

Zählerbeschriftung als Ablesehilfe für analoge Wasserzähler

Übrigens:
Sie können Ihren Zählerstand auch selbst ablesen und uns online mitteilen. Nutzen Sie hierfür einfach unseren Online-Service.

Eine Kundeninformation zur Displayanzeige des Ultraschallzählers HYDRUS von Diehl Metering finden Sie hier.

Zum 1. Januar 2015 traten umfassende Änderungen des Mess- und Eichgesetz (MessEG) in Kraft.

Gemäß § 33 Abs. 2 MessEG ist jeder Verwender von Messwerten in der Kontrollpflicht. Er hat sich über die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen an die Messgeräte und die Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen des Messgeräteverwenders zu vergewissern.

Alle verwendeten Messgeräte der Leipziger Wasserwerke erfüllen die gesetzlichen Anforderungen sowie die für Messgeräteverwender bestehenden Verpflichtungen.

Die entsprechende Erklärung können Sie hier einsehen und herunterladen.

Ihr Wasserbedarf hat sich stark geändert? Dann können Sie überprüfen lassen, ob den eingebaute Wasserzähler der Richtige ist. Sie wollen die Überprüfung der installierten Zählergröße auf Ihrem Grundstück veranlassen? Füllen Sie einfach unser Online-Formular zur Überprüfung der Zählergröße aus. Wir prüfen Ihren Antrag und melden uns bei Ihnen.

Da wir den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst nehmen, wird im Anschluss keine E-Mail versendet. Nach dem Absenden Ihrer Daten können Sie jedoch eine Zusammenfassung für Ihre Unterlagen ausdrucken oder bequem als PDF herunterladen.

Sie haben ein Grundstück, das Sie regelmäßig bewässern oder besitzen einen Pool?

Dann könnte sich für Sie ein sogenannter „Gießwasserzähler” lohnen. Hierbei handelt es sich um einen Neben- bzw. Unterzähler. Mit der Installation eines solchen Zählers sparen Sie die Abwasserkosten für die Trinkwassermenge, die Sie für die Bewässerung oder zur Pool-Befüllung genutzt haben.

Ob der Einbau wirtschaftlich für Sie ist, können Sie ganz einfach selbst berechnen. Stellen Sie hierfür die anfallenden Kosten und die Einsparung aus dem Abwassermengenpreis gegen.

Ablauf Einbau und Abrechnung:

  1. Lassen Sie sich gut beraten! Im Energie- und Umweltzentrum rechnen unsere Kundenberater Ihre Daten durch und prüfen mit Ihnen gemeinsam, ob sich der Einbau wirklich lohnt.
  2. Vertrag mit den Leipziger Wasserwerken schließen
  3. Zähler kaufen (zum Beispiel im nächsten Baumarkt)
  4. Zähler einbauen (entweder selbst oder durch eine Installationsfirma)
  5. Jährliche Selbstablesung und Meldung der Zählerstände Ihres Haupt- und Gießwasserzählers mittels der durch die Leipziger Wasserwerke zugesandten Selbstablesekarte oder ganz einfach nach Registrierung in unserem Kundenportal.
  6. Sparen

Die Abrechnung Ihres Gießwasserzählers erfolgt auf Ihrer gewohnten Rechnung. Dort finden Sie den abgerechneten Verbrauch separat ausgewiesen. Die Zählernummer beginnt mit „GW".“

Frost kann Leitungen und Zähler nachhaltig beschädigen. Daher ist es wichtig, Wasserleitungen und Wasserzähler in der kalten Jahreszeit gut zu schützen.

Mit diesen einfachen Maßnahmen vermeiden Sie Schäden und Reparaturkosten:

  • Überprüfen Sie Kellerfenster auf ihren Zustand, schließen Sie diese und ersetzen Sie defekte Scheiben, um Ihre Hausinstallation vor Kaltluft und Einfrieren besser zu schützen.
  • Umwickeln Sie Wasserzähler mit Isoliermaterial oder Alttextilien. Ganz besonders dann, wenn sie frei liegen oder sich an Außenwänden von Gebäuden befinden.
  • Dichten Sie Schächte und Gruben ab und leeren sie diese. Befindet sich Ihr Wasserzähler in einem Zählerschacht oder einer Grube, sollten Sie diese mit einem dicht schließenden Deckel sichern, eine Zwischenfolie schützt zusätzlich.
  • Wenig genutzte Leitungen, beispielsweise in Ihrem Garten, Bauwasseranschlüsse oder offen verlegte Anschlüsse sollten Sie entleeren und zudrehen. Auf Wunsch bauen wir Ihren Bauwasserzähler aus. Sprechen Sie uns gern direkt an.

Sie haben Frostschäden an Ihren Leitungen oder am Wasserzähler bemerkt? Nutzen Sie bitte unseren 24-Stunden-Entstörungsdienst.

Unter der Telefonnummer 0341 969-2100 sind wir jederzeit für Sie da.

Die Leipziger Wasserwerke werden künftig statische Wasserzähler einsetzen und damit die herkömmlichen mechanischen Flügelradzähler (Mehrstrahl-Nassläufer) schrittweise ablösen.

Vorteile:

  • Die Erfassung der Gebrauchsmengen erfolgt präziser. Die Messung beginnt bereits im unteren Messbereich ab 1 l/h und erfasst somit sehr genau auch Mindermengen.
  • Es befinden sich keine beweglichen Teile, wie Flügelräder, Zahlenrollen im bzw. am Messrohr. Somit ist ein Blockieren oder auch unkontrolliertes Umdrehen ausgeschlossen.
  • Fehlalarme wie Leckage, trockener Zähler, Rückfluss, Leitungsbruch und Manipulation werden ange-zeigt. Etwaige für den Kunden daraus resultierende Wasserverluste sowie Begleitschäden können so minimiert werden.
  • Trotz erhöhter Anschaffungskosten haben diese Zähler den Vorteil, durch Stichprobenverfahren eine Eichfristverlängerung zu erlangen. Damit tragen wir dem Ressourcenschutz Rechnung und reduzieren die Kosten für Neuanschaffung und zusätzliche Zählerwechsel.

Messverfahren

  • Ultraschallmessung: Bei diesem Messverfahren werden von ein oder zwei Messköpfen Ultraschallsignale ausgesendet. Die Dauer der Ultraschallübertragung hängt von der Strömungsgeschwindigkeit des Wassers ab, wodurch sich in einem elektronischen Rechenwerk die Wassermenge erfassen lässt.
  • Magnetisch-induktives Verfahren: Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch künstliche Erzeugung eines Magnetfeldes dessen Veränderungen durch einen entsprechenden Durchfluss durch Elektroden aufgenommen und in ein Signal umgesetzt werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer „Hauswasserzähler“.

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