Nachrichten der Leipziger Verkehrsbetriebe

Wasserwerke
Verkehrsbetriebe
28.05.2024

Umleitung im Südwesten: Neuer Bauabschnitt auf der Dieskaustraße beginnt

Die Stadt Leipzig und die Leipziger Gruppe informieren: Der Ausbau der Dieskaustraße geht am 3. Juni in die nächste Etappe. Der Bereich zwischen der Antonienstraße bis zur Kulkwitzer Straße wird von Grund auf erneuert – Fahrbahnen, Gehwege, Gleise, Bahnstromanlagen, Straßenbeleuchtung, Ampeln, Trinkwasserleitungen sowie Hausanschlüsse und Abwasserleitungen inklusive. Die Arbeiten beginnen im Teilabschnitt Kulkwitzer Straße bis Rolf-AxenStraße. Ab Juli wird dann auch zwischen Rolf-Axen-Straße und Altranstädter Straße gebaut und ab Mitte August herrscht auf der gesamten Strecke bis zur Antonienstraße (Adler) Baubetrieb. Während der Arbeiten wird der Baubereich für den Kfz- und Radverkehr voll gesperrt. Der Kfz-Verkehr wird stadteinwärts über die Windorfer Straße, Altranstädter Straße und Antonienstraße umgeleitet sowie stadtauswärts über die Limburger Straße, Erich-Zeigner-Allee, Altranstädter Straße und Windorfer Straße. Der Radverkehr wird über die Windorfer Straße geführt. Für Radfahrerinnen und Radfahrer werden entlang der Hirzelstraße, Creuzigerstraße und Schwartzestraße Querungsmöglichkeiten über das Baufeld geschaffen. Fußgänger werden durch das Baufeld geführt. Die Straßenbahnlinie 3 wird ab dem Adler nach Grünau-Süd umgeleitet. Zwischen Adler und Knautkleeberg ist Schienenersatzverkehr für die Linie 3 im Einsatz. Die Haltestellen Schwartzestraße und Kleinzschocher, Kötzschauer Straße werden ersatzweise in der Windorfer Straße bedient. Die Haltestellen Großzschocher, Gerhard-Ellrodt-Straße und Wasserwerk Windorf befinden sich ersatzweise in der Dieskaustraße. Der Schienenersatzverkehr wird voraussichtlich bis Ende Oktober 2025 im Einsatz sein. Bis dahin wollen die Verkehrsbetriebe auf dem Vorplatz der Radrennbahn eine neue Wendestelle bauen, so dass im nördlichen Abschnitt der Dieskaustraße ab Ende 2025 auch während der noch folgenden Bauphasen Straßenbahnen fahren können. Die Baumaßnahme Dieskaustraße ist Bestandteil der Mobilitätsstrategie 2030 der Stadt Leipzig zur Stärkung umweltfreundlicher Verkehrsarten. Ausführliche Informationen zur Gesamtmaßnahme, zu weiteren Bauabschnitten und Umleitungspläne finden Sie auf der Webseite www.leipzig.de/dieskaustrasse. Fragen zum Baugeschehen sind per E-Mail an dieskaustrasse@leipzig.de möglich.

Verkehrsbetriebe
15.05.2024

Verstärktes Angebot der LVB zum Wave-Gotik-Treffen

Leipzig. Leipzig in kunterbunten Schwarztönen: Pünktlich zum diesjährigen Wave-Gotik-Treffen (WGT) verstärken die Leipziger Verkehrsbetriebe ihr Fahrtenangebot. So sorgt das Unternehmen dafür, dass Teilnehmer des Events aus der internationalen Gotik-Szene von Freitag, 17. Mai, bis Montag, 20. Mai, zu Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet gelangen. Straßenbahnlinien 3 und 14 fahren verlängert bis ca. 1 Uhr im 15 Minuten-Takt. Straßenbahnlinie 16 verkehrt auf dem Abschnitt Hauptbahnhof <> Lößnig verlängert bis ca. 1 Uhr im 15 Minuten-Takt. Straßenbahnlinie 11 fährt auf dem Abschnitt Hauptbahnhof <> Dölitz die ganze Nacht hindurch: bis ca. 0 Uhr im 7 Minuten-Takt, danach bis ca. 4:30 Uhr mindestens alle 15 Minuten. Am 19. und 20. Mai: Buslinie 108 verkehrt von ca. 5:30 bis 22:30 Uhr durchgehend zwischen Probstheida <> Wachau <> Dölitz <> Markkleeberg-Ost. Eintrittskarte = Fahrschein Alle Inhaber einer Eintrittskarte oder eines Eintrittsbändchens für das WGT können vom 17. Mai bis 21. Mai (12 Uhr) alle Straßenbahnen, Linienbusse sowie Regional- und S-Bahnen in der Tarifzone 110 (Leipzig) ohne zusätzlichen Fahrschein nutzen. Anreise mit dem Auto Wer von außerhalb mit dem Auto anreist, sollte sein Fahrzeug auf einem der zahlreichen ausgeschilderten Park+Ride Plätze (P+R) abstellen und für die Weiterfahrt in die Stadt das dichte Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen. Alle öffentlichen P+R-Plätze der Stadt Leipzig stehen kostenfrei zur Verfügung. Weitere Informationen unter: www.leipzig.de/p+r Fahrpläne Alle Verbindungen sind unter www.L.de/fahrplan sowie in der App LeipzigMOVE abrufbar.

Verkehrsbetriebe
08.05.2024

Was wäre Leipzig ohne …?

Euro, Reisefreiheit, Solidarität, Klimaziele, Allerlei: Straßenbahn Nr. 1009 wirbt im Wahljahr 2024 für Demokratie und ein friedliches Europa

Sie wirbt für eine liberale Demokratie und ein friedliches Europa: Gemeinsam haben die Stadt Leipzig und die Deutsche Nationalstiftung am Vortag des Europatags (9. Mai) das neue Motiv der Straßenbahn Nr. 1009 der Leipziger Verkehrsbetriebe vorgestellt und eine Sonderfahrt gestartet. Die Bahn soll mit ihren Botschaften im Wahljahr 2024 unter anderem an Errungenschaften wie den Euro, Reisefreiheit, Solidarität, Klimaziele und Allerlei erinnern und ein halbes Jahr lang im Linienverkehr durch Leipzig fahren. "Ich freue mich, dass uns diese Straßenbahn mit einem klaren Bekenntnis zu Europa, Vielfalt und Weltoffenheit alle daran erinnert, dass die Europäische Union das Leben vieler Leipzigerinnen und Leipziger vereinfacht und zu mehr Wohlstand beigetragen hat", sagt Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. "Eine starke Europäischen Union, die Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte und demokratische Werte verteidigt, ist heute wichtiger ist denn je. Gemeinsam mit zahlreichen europäischen Städten steht Leipzig für diese Werte." Unter dem Motto "Wir sind die Mehrheit" soll die Straßenbahn zum gesellschaftlichen Diskurs und Austausch mit der Frage: "Was wäre Leipzig ohne …?" anregen. Was die Deutsche Nationalstiftung zu dieser Initiative bewogen hat? Fake News, Hate Speech, Rechtsextremismus treten vermehrt auf und gefährden den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Im ganzen Land gehen Menschen zur Verteidigung der Demokratie auf die Straße. Die Stadt Leipzig und die Deutsche Nationalstiftung möchten dazu einen Beitrag leisten. Ziel der Mehrheits-Kampagne, die vom Medienhaus Ströer und der Leipziger Gruppe unterstützt wird, ist es, demokratische Institutionen, Organisationen und Menschen der Zivilgesellschaft zusammenzubringen und deren Aktivitäten sichtbar werden zu lassen - alles im Kontext der anstehenden Europa-, Kommunal- und Landtagswahlen im Juni und September dieses Jahres. Denn: das effektivste Mittel zur Stärkung der Demokratie ist: eine hohe Wahlbeteiligung. Raum für Dialog und Diskurs "Diese Straßenbahn ist mehr als nur ein Transportmittel; sie ist ein Begegnungsort, an dem Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen und Hintergründe zusammenkommen, interagieren und voneinander lernen können. In Zeiten, in denen die Herausforderungen für unsere demokratischen Institutionen zunehmen, ist es umso wichtiger, Räume zu schaffen, die den Dialog und das Verständnis fördern. Die Deutsche Nationalstiftung ist stolz darauf, Teil dieses Projekts zu sein, und wir sind überzeugt, dass es als Modell für weitere Initiativen dienen kann, die zur Stärkung unserer demokratischen Gesellschaft beitragen", sagt Dr. Agata Klaus, Geschäftsführerin der Deutschen Nationalstiftung.  Auch Ulf Middelberg, Geschäftsführer der Leipziger Gruppe, steht hinter der Idee: "Wir als Leipziger Bürgerunternehmen sind zwar politisch neutral, aber wir haben eine klare Haltung: Wir stehen für Demokratie und Gemeinsinn. Leipzig habe ich kennengelernt als liebenswerte Stadt der Friedlichen Revolution, der runden Tische und des Bürger-Dialogs. Dieser Sinn für das Gemeinsame, für das Gemeinwohl, ist bis heute ein zentraler Erfolgsfaktor."  "Respekt, Toleranz und eine demokratische Grundhaltung brauchen wir dringend, um zum Beispiel Fachkräfte von Morgen für unsere Unternehmen zu gewinnen und die Wissensträger von Heute zu halten." Mehr Infos: www.nationalstiftung.de/projekte/strassenbahn/

Verkehrsbetriebe
29.04.2024

Leipziger IFTEC bringt Straßenbahnen auf Vordermann und treibt Mobilitätswende voran

Problemlöser für Schienenfahrzeuge: Die Leipziger IFTEC hat 40 Fahrzeuge aus der Frankenmetropole Nürnberg wieder auf Vordermann gebracht, technisch und optisch.

Verkehrsbetriebe
Chancengleichheit
22.04.2024

LVB zeigen und stehen für Vielfalt

Die LVB sind überzeugt: Die Zukunft gehört auch der Vielfalt und das ist eine große Chance. Deshalb ist Vielseitigkeit einer der zentralen Unternehmenswerte. 

Verkehrsbetriebe
19.04.2024

LVB wächst deutlich - Bundesweit Spitze bei Fahrgastentwicklung

17 Prozent Mehrangebot gestartet und immer mehr D-Ticket-Nutzer

Wie das statistische Bundesamt und Branchenmedien derzeit berichten, wuchs im bundesweiten Vergleich das Fahrgastaufkommen im öffentlichen Personennahverkehr auf 10,9 Milliarden Fahrgäste. Damit lag das Durchschnittniveau jedoch weiterhin 8 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau von 2019. Informationen finden Sie dazu hier. Die Leipziger Verkehrsbetriebe dagegen verzeichnete im Gegensatz zu anderen Regionen massive Zuwächse, auch durch Angebotsverbesserungen, und konnte so 2023 das Vor-Corona-Niveau wieder erreichen und sogar übertreffen.  Im 4. Quartal 2023 setzte sich die positive Fahrgastentwicklung fort: Es wurden mit 41,9 Millionen so viele Personen befördert wie noch nie in einem vierten Quartal seit Beginn der automatischen Fahrgastzählung in den 1990er Jahren. Bereits das dritte Quartal 2023 war ein Rekordquartal im Vergleich aller 3. Quartale. Daher liegt das Jahresergebnis mit 153,3 Mio. Fahrgästen deutlich über dem Planwert. Somit haben die LVB bei den Fahrgastzahlen wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht, nur in den Jahren 2017 und 2018 wurden mehr Fahrgäste gezählt. Dieses Jahr 2024 setzt sich der Wachstumstrend fort, der Januar 2024 lag bereits über den Erwartungen. Insgesamt konnten die LVB auch beim Deutschland-Ticket bereits 156.800 Abschlüsse verzeichnen. Davon sind 35 Prozent Stammkunden, die aus einem anderen Produkt wechselten und rund 101.000 Neuabschlüsse. Der Deutschlandticket-Kundenbestand bei den LVB für April liegt aktuell bei 134.500 und nimmt kontinuierlich weiter zu. 17 Prozent mehr Angebot für die Leipziger Mit dem Beschluss zum Liniennetz der Zukunft im Dezember 2023, auf Basis der vom Stadtrat verabschiedeten Mobilitätsstrategie und Nahverkehrsplan, beschloss der Leipziger Stadtrat 17 Prozent mehr Leistung. Bereits mit dem neuen Jahr 2024 konnten die LVB deswegen das Angebot im Nordraum für den Wirtschaftsverkehr neu ordnen. Hier ist unteranderem die neue Buslinie 84 unterwegs. Informationen finden Sie hier. Mit Buslinie 71 ist seit Februar 2024 eine weitere neue Buslinie in Leipzig unterwegs. Gleichzeitig erweiterten die LVB den 10-Minuten-Takt für die Leipziger. Weitere Angebotsverbesserungen sind bis 2026 geplant. Eine Übersicht finden Sie hier. Damit wollen die LVB auch u.a. das On-Demand-Angebot Flexa weiter ausbauen. 

Leipziger Gruppe
Verkehrsbetriebe
18.04.2024

Straßenbahnen fahren über Waldstraße und Augustusplatz

Weitere Baumaßnahmen im Osten und Westen

Nach den Gleisarbeiten auf der Waldstraßenbrücke kann die Straßenbahnlinie 4 ab 21. April wieder ihren gewohnten Linienweg durch die Waldstraße befahren. Die Baustraßenbahnlinie 34 verkehrt deshalb nicht mehr. Weiterhin ist in Gohlis aufgrund der Baumaßnahme Landsberger Straße der Schienenersatzverkehr 4 im Einsatz.  Für den Autoverkehr bleibt die Waldstraßenbrücke weiterhin gesperrt. Hier erfolgen letzte Arbeiten bis zur endgültigen Freigabe. Informationen zum gemeinsamen Bauprojekt der Stadt Leipzig, der Leipziger Wasserwerke und Verkehrsbetriebe finden Sie unter www.L.de/waldstrasse. Augustusplatz für Straßenbahnen wieder befahrbar Ab 22. April können die Straßenbahnen der Linien 4, 12 und 15 wieder planmäßig über den Augustusplatz verkehren. Damit sind an dieser Stelle die Instandsetzungsarbeiten an der Gleiskurve Goethestraße abgeschlossen, der Autoverkehr bleibt noch bis 27. April eingeschränkt. Linie 7 fährt zwischen Hauptbahnhof und Reudnitz, Koehlerstraße weiterhin mit Umleitung über Friedrich-List-Platz und Elsastraße. Gleichzeitig beginnen in der Riebeckstraße Instandhaltungsarbeiten. Die Straßenbahnlinie 4 verkehrt zwischen Augustusplatz und Riebeck-/Stötteritzer Straße mit Umleitung über Ostplatz und Technisches Rathaus. Aufgrund der Gleisbauarbeiten in der Riebeckstraße kommt es ab 22. April bis zum 11. Mai 2024 zu Einschränkungen für den Autoverkehr. Die Kreuzung Riebeckstraße/Oststraße ist voll gesperrt. Eine Umleitung wird über die Holsteinstraße empfohlen. Am Baubereich zwischen Eilenburger und Riedelstraße kann vorbeigefahren werden. Das Einfahren in die Eilenburger Straße bleibt stadtauswärts gewährleistet. In den Nebenstraßen sind teilweise Halteverbote eingerichtet. Weiterhin gesperrt bleibt die Dresdner Straße, zwischen Salomonstraße und Lange Straße aufgrund von Bauarbeiten am Rabensteinplatz.  Bereits seit 11. März setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe im Leipziger Osten, entlang des Linienwegs der Linien 4 und 7, ihre Gleise instand. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.L.de/leipzig-ost. Neubau der Gleisschleife Hänichen beginnt Die Leipziger Gruppe und die Stadt Leipzig bauen ab 29. April bis Ende Oktober 2024 in Hänichen eine neue Gleisschleife. Der Baubereich befindet sich im Bereich zwischen Windmühlenweg, Hallesche Straße und Schrägweg. Ziel ist es, künftig einen 10-Minuten-Takt bis zur Stadtgrenze in Hänichen anzubieten.Mit dem Neubau der Gleisschleife werden die Haltestellen barrierefrei ausgebaut und mit neuen Wartehäuschen und Fahrzielanzeigen ausgestattet, ca. 200 Meter Gleise und Fahrleitungen erneuert sowie ein kleines Endstellengebäude, Blindenleitsystem, Fahrradbügel und ein signalisierter Bahnübergang gebaut. Die neue barrierefreie Straßenbahnhaltestelle Hänichen stadteinwärts wird vor die Grundschule in Richtung Stadt verschoben. Eine Straßenbahnsperrung wird erst vom 8. Juli bis 21. September 2024 notwendig. Die Leipziger Wasserwerke erneuern gleichzeitig ihre Trink- und Abwasseranlagen im Windmühlenweg. Bereits 2021 wurden im Windmühlenweg nördlich der Straßenbahngleise die Trinkwasser- und Abwasserleitungen ausgewechselt. Im Zuge der aktuellen Baumaßnahmen werden nun 35 Meter Abwasserleitungen ausgewechselt und an die Leitungen von 2021 angebunden. Des Weiteren werden 100 Meter Trinkwasserleitungen erneuert und ans Netz angebunden. Mit Fertigstellung der neuen Gleisschleife, kann auch für diesen Stadtteil die Anbindung im 10-Minuten-Takt gewährleistet werden. Dafür werden viele der zurzeit noch in Wahren endenden Fahrten bis nach Hänichen verlängert. Weiterführende Informationen zur Baumaßnahme finden Sie unter www.L.de/haenichen.

Verkehrsbetriebe
17.04.2024

Keine Streiks bei den LVB, Landkreis-Verkehre in Sachsen werden bestreikt

TV-N-Einigung erzielt, Finanzierung "extrem schwere Aufgabe"

Die Gewerkschaft bestreikt derzeit zahlreiche Verkehrsunternehmen in den Landkreisen, die Leipziger Verkehrsbetriebe fahren jedoch wie gewohnt. Alle Straßenbahnen und Buslinien der LVB sind in Leipzig im Einsatz. Die Verhandlungen in den Landkreisen werden durch den Arbeitgeberverband Nahverkehr geführt. In den Tarifverhandlungen für die sächsischen Verkehrsunternehmen, zwischen dem Kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen und der Gewerkschaft, konnte in der vergangenen Woche am 10. April 2024 eine Einigung für den Mantel-Tarifvertrag TV-N Sachsen erzielt werden. Für bereits angestellte und künftige neue LVB-Mitarbeiter bietet diese Tarifeinigung weitere Verbesserungen  - unter anderem zusätzliche Urlaubstage und zusätzliche Erhöhungen bei Zuschlägen an Samstagen und Sonntagen sowie Erhöhung der Zulage für geteilte Dienste und die Koppelung der Entgeltentwicklung bis Ende 2027 an den Öffentlichen Dienst. Die Einigung steht bis 3. Juni unter Vorbehalt eines KAV-Gremieneschlusses. "Mit der Gewerkschaft konnten wir nach konstruktiven Gesprächen am 10. April eine Einigung erzielen. Mit den deutlichen Verbesserungen für unsere Beschäftigten bieten wir attraktive Arbeitsbedingungen und sichere Jobs, um die Verkehrswende zu gestalten und gute Argumente dafür, als Dienstleister im öffentlichen Personennahverkehr zu arbeiten", so Katrin Lukas, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin Personal und Fahrservice der Leipziger Verkehrsbetriebe. Der Aufsichtsrat der LVB wird sich in seiner Sitzung im Mai damit befassen, denn mit der Tarifeinigung steigen die wirtschaftlichen Herausforderungen, neben weiteren Betriebskostensteigerungen. Allein im laufenden Geschäftsjahr bedeutet die Einigung einen Mehrbedarf von circa 1,7 Millionen Euro und mittelfristig insgesamt einen Mehrbedarf von voraussichtlich mehr als 12 Millionen Euro. "Die Finanzierung dieses Abschlusses bedeutet für uns als LVB eine extrem schwere Aufgabe. Die ist im Wirtschaftsplan bisher nicht abgesichert. Mit einem Produktivitätsprogramm wollen wir die Tariferhöhungen der letzten Runde erwirtschaften. Der jetzige Tarifabschluss ist eine zusätzliche Erhöhung der Anforderungen. Mit dem Aufsichtsrat diskutieren wir im Mai weitere wirtschaftliche Folgen", so Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe. Die Einigung mit Entlastungen für Beschäftigte bedeutet auch, dass die LVB noch mehr Mitarbeiter für sich gewinnen muss. Neben Auszubildenden suchen die LVB insbesondere Busfahrer. Der Mobilitätsdienstleister wirbt deswegen in den nächsten Wochen verstärkt, um neue Kollegen für sich zu gewinnen. So können Interessierte am 20. April im Technischen Zentrum Heiterblick, Teslastraße 2, selber Bus fahren und sich informieren. Ab 9 Uhr stehen Kollegen zu den Jobmöglichkeiten bei den Leipziger Verkehrsbetrieben Rede und Antwort.

Verkehrsbetriebe
16.04.2024

Im Sinne der Sicherheit: LVB schließt E-Tretroller aus

Mitnahme in LVB-Fahrzeugen ab 1. Mai nicht mehr gestattet

Aus Sicherheitsgründen dürfen in den Bussen, Bahnen und in Flexa-Fahrzeugen der Leipziger Verkehrsbetriebe ab 1. Mai 2024 bis auf Weiteres keine E-Tretroller (sogenannte "E-Scooter") mehr mitgenommen werden. Mit der Entscheidung setzen die LVB gemeinsam mit zahlreichen anderen Verkehrsunternehmen bundesweit eine Empfehlung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) um. Vorsichtsmaßnahme für die Sicherheit der Fahrgäste Grund für diese Entscheidung sind aktuelle Bewertungen zum Brandschutz in den Fahrzeugen nach Vorfällen im Ausland: Auf Grund der derzeit sehr niedrigen Sicherheitsanforderungen an die E-Tretroller und der exponierten Positionierung der Lithium-Ionen-Akkus ist die Wahrscheinlichkeit eines Akkubrandes bei den E-Tretrollern deutlich höher als bei anderen Elektrofahrzeugen. Solch ein Brand in einem Bus oder einer Bahn birgt erhebliche Gefahren für Fahrgäste und Mitarbeiter durch giftigen Brandrauch, Flamm- und Explosionswirkung. Die im Brandfall freigesetzten Gase sind bereits in geringer Konzentration toxisch. Die Rauchfreisetzung erfolgt in Sekundenschnelle und dazu meistens in erheblichem Umfang. Die E-Tretroller sollen wieder für die Mitnahme zugelassen werden, sobald die Hersteller das bestehende Risiko beseitigt haben. E-Bikes, Elektro-Rollstühle und Elektromobile weiterhin erlaubt Nicht von diesem Verbot betroffen sind Pedelecs (E-Bikes), Elektro-Rollstühle und die vierrädrigen Elektromobile für mobilitätseingeschränkte Menschen - die ebenfalls als "E-Scooter" bezeichnet werden - da deren Akkus die höheren Sicherheitsanforderungen erfüllen. LVB bieten Mobilitätsalternativen Alternativ zur Mitnahme des eigenen E-Tretrollers bietet die LVB über die LeipzigMOVE-App verschiedene Mobilitätsdienste, wie Bikesharing und E-Scooter an. Vollständig registrierte Nutzerinnen und Nutzer erhalten sogar monatlich 10 Freifahrten mit je 15 Minuten für das kostenlose Ausleihen von Nextbike-Fahrrädern. Mehr Informationen unter leipzig-move.de.

Verkehrsbetriebe
16.04.2024

Im Sinne der Sicherheit: Ab 1. Mai keine Mitnahme mehr von E-Tretrollern bei den LVB

Ab 1. Mai dürfen in den Straßenbahnen und Bussen sowie in den Flexa-Fahrzeugen der Leipziger Verkehrsbetriebe keine E-Tretroller – umgangssprachlich auch „E-Scooter“ – mehr mitgenommen werden. Diese Regelung wird aus Sicherheitsgründen eingeführt. Damit folgen die LVB einer Empfehlung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). In diversen anderen deutschen Städten gilt das Verbot bereits oder wird demnächst dort eingeführt. Regelung dient der Sicherheit Aufgrund mehrerer Vorfälle mit brennenden Akkus im europäischen Ausland hatte der VDV seine Empfehlung ausgesprochen. Die Empfehlung dient der Sicherheit der Fahrgäste und der Mitarbeitenden. Sie basiert auf Untersuchungen zur Gefährdung durch Akku-Brände von E-Tretrollern. Speziell für die Akkus dieser Fahrzeuge gelten nur recht niedrige Sicherheitsanforderungen, wodurch ein höheres Gefahrenpotenzial besteht. So können brennende Lithium-Ionen-Akkus Rauchgase freisetzen, die schon in geringen Mengen gesundheitsschädlich sind. Solche Brände kündigen sich nicht etwa an, sondern treten plötzlich auf. Im Gegensatz zu Eisenbahnzügen existiert in solchen Fällen in Straßenbahnen und Bussen keine Möglichkeit, sich in anderen abschließbaren Fahrzeugteilen in Sicherheit zu bringen. E-Bikes, Elektro-Rollstühle und Elektromobile weiterhin erlaubt Akkus von Elektrorollstühlen, E-Bikes beziehungsweise Pedelecs und vierrädrigen Elektromobilen*, die ebenfalls als E-Scooter bezeichnet werden, unterliegen höheren Sicherheitsstandards. Daher gilt für diese Fahrzeuge die Verbotsregelung nicht und sie können weiterhin mitgenommen werden. Ebenso bleibt natürlich auch weiterhin die Mitnahme von rein muskelkraftbetriebenen Tretrollern in zusammengeklapptem (!) Zustand erlaubt. * Wie bereits seit längerem gültig, benötigen vierrädrige Elektromobile eine Genehmigung der LVB. Weiterführende Informationen. Angebote von LeipzigMOVE Alternativ zur Mitnahme des eigenen E-Tretrollers machen die LVB über die LeipzigMOVE-App verschiedene Mobilitätsangebote wie BikeSharing und E-Scooter. Vollständig registrierte Nutzerinnen und Nutzer erhalten sogar monatlich 10 Freifahrten à 15 Minuten für das kostenlose Ausleihen von nextbike-Fahrrädern. Mehr Informationen unter leipzig-move.de.

Verkehrsbetriebe
E-Mobilität
15.04.2024

Wie der E-Bus in Leipzig überzeugt

Immer mehr E-Busse sind in Deutschland im Einsatz – so auch seit ein paar Jahren in Leipzig. Mittlerweile prägen sie das Stadtbild, denn bereits 20 Prozent der Busflotte der Leipziger Verkehrsbetriebe sind schon elektrisch unterwegs. 

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