Nachrichten der Leipziger Verkehrsbetriebe

Verkehrsbetriebe
05.03.2024

Modernisierung Landsberger Straße beginnt

Instandsetzung auf Dresdner Straße

Die Leipziger Gruppe und die Stadt Leipzig beginnen am 11. März 2024 gemeinsam die Landsberger Straße zwischen Coppiplatz und Endhaltestelle Landsberger Straße in zwei Bauabschnitten zu erneuern und dort für Fahrgäste, Anwohner, Anlieger und Gewerbetreibende für mehr Verkehrssicherheit, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität zu sorgen. Die Baumaßnahme ist in mehreren Bauphasen bis Ende dieses Jahres geplant. Im Bereich zwischen Coppiplatz und Hans-Oster-Straße werden Gleisanlagen, Fahrleitungen und Bahnstromanlagen grundhaft ausgebaut, die Haltestelle Viertelsweg barrierefrei modernisiert sowie das Gleisdreieck Viertelsweg erneuert. Eine grundhafte Fahrbahnerneuerung steht ebenso auf dem Plan wie eine neue Straßenbeleuchtung, Parkstellflächen, Gehwegnasen mit Blindenleitsystem sowie ein Lückenschluss der Radverkehrsanlagen und Baumpflanzungen. Die Wasserwerke sanieren Mischwasserkanäle und wechseln Trinkwasserleitungen. Weiterhin mit Straßenbahn und Bus ans Ziel Aufgrund der Modernisierung der Landsberger Straße kommt es für die Straßenbahnlinien 4 und 10 zu Änderungen. Ein Schienenersatzverkehr ist im Einsatz.  Die Straßenbahnlinie 4 verkehrt ab Georg-Schumann-Straße-/Lindenthaler Straße mit verändertem Linienweg zur Ersatzendstelle Wahren. Ein Schienenersatzverkehr 4 ist zwischen Gohlis, Landsberger Straße und Chausseehaus im Einsatz und verkehrt zwischen Georg-Schumann-/Lindenthaler Straße und Landsberger/Max-Liebermann-Straße über die Breitenfelder Straße und Hans-Oster-Straße. Die Ersatzhaltestellen Viertelsweg werden in der Hans-Oster-Straße/Viertelsweg und Coppiplatz in der Breitenfelder/Ludwig-Beck-Straße bedient. Die Straßenbahnlinie 10 verkehrt verkürzt bis Hauptbahnhof. Die Linien 11 und 12 verkehren unverändert. Auch die Buslinien 85 und 90 fahren eine angepasste Umleitung. Informationen dazu finden Sie unter www.L.de. Allgemeine Verkehrsführung für den Kfz-Verkehr Auf Grund der Vollsperrung des Coppiplatz und der Landsberger Straße wird der Autoverkehr großräumig über die Georg-Schumann-Straße und Slevogtstraße sowie Virchow- und Max-Liebermann-Straße umgeleitet.  Instandsetzung in der Dresdner Straße bis Juni Auch in der Dresdner Straße investieren die Leipziger Verkehrsbetriebe in ihre Gleise in Höhe Gerichtsweg bzw. Kohlgartenstraße. Die Straßenbahnlinie 4 fährt deswegen vom 11. März bis 25. Mai in drei Phasen mit Umleitung. Alle Infos hierzu finden Sie auf www.L.de.

Verkehrsbetriebe
05.03.2024

Gewerkschaft bestreikt Straßenbahn-Werkstätten der LVB

Einzelne Fahrtausfälle auf Grund technischer Ausfälle möglich

Die Gewerkschaft bestreikt bis Ende dieser Woche die LVB-Werkstätten, sodass während des Streiks keine Fahrzeuge repariert werden können. Für LVB-Kunden bedeutet dies einzelne Fahrtausfälle auf Grund beschädigter bzw. defekter Straßenbahnen. Die LVB informieren bei Fahrtausfällen über die App LeipzigMove und unter www.L.de/fahrplan. Kunden werden gebeten, sich unmittelbar vor dem Fahrtantritt aktuell zu informieren, ob eine Verbindung stattfinden kann. Zum Hintergrund: Derzeit kommt es zu zahlreichen Streikaufrufen durch die Gewerkschaft. So wurde ein Streik für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IFTEC GmbH & Co KG vom 4. März, 5 Uhr, bis Samstag, 9. März, 6 Uhr, ausgerufen. IFTEC ist Dienstleister für die Leipziger Verkehrsbetriebe als Instandhaltungs- und Wartungspartner aktiv und betreibt ein kleines Weichenwerk.

Verkehrsbetriebe
01.03.2024

LVB werden bis Sonntagfrüh bestreikt

Update 1. März, 15 Uhr: Stetige sich ändernde Einschränkungen im Bus- und Straßenbahnverkehr zu erwarten Die Gewerkschaft hat bei den LVB von Freitag, 1. März 2024, 3 Uhr bis Sonntag, 3. März 2024, 6 Uhr zum Streik aufgerufen. Im Laufe des heutigen Freitags ist mit zunehmenden Einschränkungen bis hin zur vollständigen Einstellung des Linienverkehrs zu rechnen. Flexa-Fahrten finden weiterhin statt. Soweit bekannt verkehren alle Regionalzüge und S-Bahnen. Wir informieren stetig aktuell in den Verkehrsmeldungen, welche Linien im Detail betroffen sind. Zudem empfehlen dringend, unmittelbar vor Fahrtbeginn unter www.L.de/fahrplan oder in unserer App LeipzigMOVE das aktuelle Verbindungsangebot zu prüfen. In welchem Umfang am Samstag, den 2. März, Fahrten angeboten werden können, kann erst am Samstagmorgen (ca. 9 Uhr) eingeschätzt werden. Wir werden ebenfalls entsprechend in den Verkehrsmeldungen informieren. Über unsere App LeipzigMOVE bieten wir im Rahmen der Möglichkeiten alternative Mobilitätsdienste wie BikeSharing und E-Scooter an. Dabei erhalten vollständig registrierte Nutzerinnen und Nutzer an den beiden Streiktagen je 30 Freiminuten zur kostenlosen Ausleihe von Nextbike-Rädern. Die einzelnen Fahrten werden minutengenau abgerechnet. Die LVB-Servicezentren Markgrafenstraße und Hauptbahnhof sind am Samstag geschlossen. Wir bedauern Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste sehr und informieren so schnell wie möglich zu neuen Entwicklungen. LVB on strike until Sunday early morning Update 1 March, 3 p.m.: Changing restrictions on bus and tram services expected The union has called a strike at LVB from 3 a.m. on Friday, 1 March 2024 to 6 a.m. on Sunday, 3 March 2024. In the course of this Friday, increasing restrictions up to the complete cancellation of regular tram and bus services are to be expected. Flexa journeys will still take place. As far as is known, all regional trains and suburban trains will run. We will provide up-to-date information on which lines are affected in detail in the traffic reports below. We also strongly recommend that you check the current connections immediately before travelling at www.L.de/fahrplan or in our LeipzigMOVE app. Which tram and bus services can be offered on Saturday, 2 March, can only be estimated on Saturday morning (approx. 9 am). We will also inform you accordingly in the traffic reports. As far as possible, we offer alternative mobility services such as bike sharing and e-scooters via our LeipzigMOVE app. Fully registered users will receive 30 minutes of free riding on Nextbike rental bikes on each strike day. Each ride will be charged by the minute. The LVB service centres Markgrafenstraße and Hauptbahnhof will be closed on Saturday. We are very sorry for any inconvenience to our passengers and will provide information on new developments as soon as possible.

Verkehrsbetriebe
29.02.2024

Arbeitsgericht lehnt einstweilige Verfügung ab

Gewerkschaft bestreikt LVB von Freitag bis Sonntag

Das Arbeitsgericht Leipzig hat am Donnerstag-Nachmittag die einstweilige Verfügung gegen den 51-stündigen Streik der Gewerkschaft abgelehnt. Für Kundinnen und Kunden bedeutet dies, wie angekündigt, erhebliche Einschränkungen. Die Gewerkschaft hat den Streik vom 1. März, 3 Uhr bis zum 3. März, 6 Uhr früh angekündigt. In der Gesamtprüfung des Arbeitsgerichtes im einstweiligen Verfügungsverfahren wurde der Streik nicht untersagt. Nach Auffassung des Gerichts ist der angekündigte Streik kein politischer Streik - obgleich eine Verbindung nicht ausgeschlossen werden konnte. Die Urteilsbegründung liegt noch nicht vor. Kunden werden gebeten, sich aktuell über die Auskunftssysteme zu informieren. Aktuelle Informationen erhalten Kunden über die App LeipzigMove oder in den Verkehrsmeldungen unter www.L.de. Folgende Buslinien, die von Mobilitätspartnern betrieben werden, sind weiterhin für die Leipzigerinnen und Leipziger unterwegs: 61, 62, 66, 67, 77, 83, 87, 88, 91, 143, 161, 162, 172, 173, 175, 176, Schulfahrten von Sommerfeld bis Taucha sowie Flexa Nord, Südwest, Leutzsch und Südost. Über die App LeipzigMOVE bieten die Leipziger Verkehrsbetriebe alternative Mobilitätsdienste wie BikeSharing und E-Scooter an. Dabei erhalten vollständig registrierte Nutzerinnen und Nutzer an Streiktagen je 30 Freiminuten zur kostenlosen Ausleihe von Nextbike-Rädern. Die einzelnen Fahrten werden minutengenau abgerechnet. Auch LVB-Servicezentren können vom Streik betroffen sein. Alternativ steht das Kundenportal auf www.L.de zu Verfügung.

Verkehrsbetriebe
29.02.2024

LVB reichen einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht ein

Ziel: Untersagung des Streiks

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat den Gesellschaften der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) für die Gesellschaften LVB, LeoBus, LAB und LSVB GmbH kurzfristig Warnstreiks vom 1. März 2024 von 3 Uhr früh bis 3. März 2024 bis 6 Uhr früh angekündigt.  Hintergrund der Warnstreiks ist die von ver.di unter der Kampagne "Wir fahren zusammen" mit der Klimabewegung "Fridays for Future" angestrebten Klimastreikaktionen und vordergründig die im Zuge der Tarifverhandlungen erhobenen erheblichen Forderungen. Die aus 17 verschiedenen Punkten bestehenden Tarifforderungen würden zu einer wirtschaftlichen Mehrbelastung der Leipziger Verkehrsbetriebe in Höhe von ca. 12 Mio. EUR im Jahr führen. Würde man diese Kostenmehrbelastung auf Tickets und Abos umlegen, würde dies Kunden zusätzlich belasten. Tatsächlich richtet sich der vorliegende Streik nicht gegen die Leipziger Verkehrsbetriebe, sondern die Verkehrspolitik. Dies wird bereits seit mehr als einer Woche in den Medien bundesweit angekündigt und berichtet. Darüber hinaus hat das politische Bündnis bereits seit mehreren Wochen für den 01.3.2024 einen sog. bundesweiten Klimastreiktag angekündigt.   Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) hat vor dem Hintergrund der offenkundig fehlenden tatsächlichen Verhandlungsbereitschaft der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Verhandlungen für den 28. Februar 2024 daher absagen müssen. Wir bedauern dies sehr und würden eine konstruktive Fortführung der Verhandlungen begrüßen. Die Tarifverhandlungen wurden aber nicht für gescheitert erklärt. Ein erneuter Verhandlungstermin ist für Mitte März angeboten. Nachdem die Gewerkschaft bereits seit den letzten Tagen und Wochen einen sog. Klimastreik im Rahmen einer politischen Veranstaltung am 01. März 2024 angekündigt hat, haben sich die Leipziger Verkehrsbetriebe entschlossen juristisch gegen die angekündigten Warnstreikaktionen vom 01. bis 03. März 2024 vorzugehen. Mit einer einstweiligen Verfügung am Arbeitsgericht Leipzig versucht das Unternehmen den Streik zu untersagen.  Die Leipziger Verkehrsbetriebe respektieren die grundgesetzlich geschützte hohe Tarifautonomie und das Recht auf Streik zur Durchsetzung tarifpolitischer Ziele. Die Durchführung politischer Streiks ist in Deutschland jedoch unzulässig. Das respektable Ziel einer Klima- und Verkehrswende ist ein politisches Ziel. Dies wird auch offen von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und Fridays for Future in verschiedenen Pressemitteilungen bestätigt. Adressat der Streiks ist die Politik. Leidtragende des Streiks sind primär die betroffenen Kunden. Beschäftigte, die nicht an ihren Arbeitsplatz gelangen können, Auszubildende und Schüler, welche nicht ihre Schule und ihre Ausbildungsplätze erreichen können sowie Benutzer des Deutschland-Tickets und der Abo-Angebote, die bereits bezahlte Karten nicht effektiv nutzen können. Hauptleidtragende sind aber die Natur und der Umweltschutz - aufgrund des Streiks werden unsere Fahrgäste gezwungen, auf die Nutzung von Pkw auszuweichen. Staus und eine höhere CO2-Belastung werden die Folge sein. Das wollen wir als LVB nicht.  Die Leipziger Verkehrsbetriebe sehen die vorliegenden Grenzen zu einem solchen politischen Streik überschritten und gehen nun im Interesse aller LVB-Kunden und im Sinne des Umweltschutzes gegen die angekündigten Streiks vor.

Verkehrsbetriebe
26.02.2024

Neue Buslinie 71 in Anger-Crottendorf

LVB verbessern schrittweise Angebot/Liniennetz der Zukunft

Mit dem Ende der Winterferien haben die Leipziger Verkehrsbetriebe ein neues Angebot für Anger-Crottendorf gestartet. In dem Wohngebiet bedient die Buslinie 71 drei neue Haltestellen und verbessert so den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr. Die Angebotsausweitung ist Bestandteil des Mobilitätsprojektes "Pendlermobilität in Leipzig und dem Umland stärken - Mobilität und Verkehrswende aktiv voranbringen" und wird ermöglicht durch Mittel des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr im Rahmen des Förderprogramms "Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV". "Mit dem Liniennetz der Zukunft gestalten wir entlang des Stadtrat-Auftrages zur Mobilitätsstrategie 2030 mit den Bürgerinnen und Bürger den öffentlichen Personennahverkehr und erweitern die Möglichkeiten für die Leipzigerinnen und Leipziger. So wollen wir weiter attraktive Alternativen zum eigenen Auto bieten und die Umwelt schützen. Das heißt vor allem: Kürzere und direktere Verbindungen, bessere Verknüpfungen und insgesamt ein attraktives Angebot. Dafür verbinden wir Nachbarschaften und bringen das Angebot näher an die Menschen", so Thomas Dienberg, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig. Die Buslinie 71 fährt Montag bis Freitag von 5:30 Uhr bis 19 Uhr alle 15 Minuten, bis 22 Uhr alle 30 Minuten. Der Quartiersbus verbindet das Wohnquartier Anger-Crottendorf über den Täubchenweg und Dresdner Straße mit den Straßenbahnlinien in Richtung Innenstadt und bietet zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zu den Linien 4, 7, 70, 72 und 73. "Gemeinsam mit den Menschen vor Ort haben wir intensiv über Angebotsverbesserungen in dem Wohnquartier gesprochen und Mobilitätslösungen gesucht, von denen alle profitieren. Der neue Quartiersbus und die Verbindung zur Straßenbahn und zum öffentlichen Personennahverkehr bietet eine attraktive Alternative und ist damit Teil der Lösung: für einen klimafreundlichen Stadtverkehr und lebenswerte Wohnquartiere", so Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe. Insbesondere auf Initiative des Bürgervereins Anger-Crottendorf fährt in dem Viertel der neue Quartiersbus 71 und bedient die drei neuen Haltestellen Theodor-Neubauer-Straße, Segerstraße und Mascovstraße. Entlang des weiteren Fahrtwegs bedient Buslinie 71 drei weitere neue Haltestellen: Reudnitzer Park, Augustenstraße und Täubchenweg/Gerichtsweg. "Der neue Quartiersbus verbessert die Lebensqualität in unserem Viertel enorm, sodass alle Anwohner in nur wenigen hundert Metern die nächste Haltestelle erreichen. Nun gilt es das Angebot zu nutzen und auszubauen", so Ulrike Gebhardt, Vorsitzende des Bürgervereins Anger-Crottendorf. Die Linienführung der Buslinie 71 ist eine Vorstufe zur geplanten Verlängerung der Buslinie 89 von der Innenstadt bis Anger-Crottendorf. Diese ist damit Teil der schrittweisen Angebotsverbesserung hin zum Liniennetz der Zukunft. Unter dem Strich handelt es sich dabei um die größte Fortschreibung und Anpassung des Liniennetzes seit der Einführung der durchgängigen neuen Netzstruktur im Jahr 2001. Insgesamt stützt sich das Liniennetz der Zukunft der LVB auf drei Säulen:• die räumliche und zeitliche Ausdehnung des 10-Minuten-Taktes auf allen Straßenbahnlinien und den Hauptbuslinien,• mehrere neue und intensive Nachbarschaftsverbindungen zwischen den Stadtteilen,• die bessere Erschließung neuer Wohnquartiere und Gewerbeansiedlungen. Erst zum Beginn des Jahres verbesserten die LVB ihr Angebot für Pendler im Leipziger Norden. Weitere Informationen finden Sie hier auf dieser Seite.Alle geplanten Änderungen finden Sie unter www.L.de und der digitalen Netzkarte.  

Verkehrsbetriebe
23.02.2024

LVB erweitern 10-Minuten-Takt für Straßenbahnen

Angebotsverbesserungen ab 26. Februar

Mit dem Ende der Winterferien erweitern die Leipziger Verkehrsbetriebe ihr Angebot weiter. So wird der 10-Minuten-Takt im Früh- und Abendverkehr ausgedehnt, womit sich für Fahrgäste Reisezeiten verkürzen. Bereits ab 6 Uhr und am Abend neu bis 20 Uhr fahren die folgenden Straßenbahnlinien im 10-Minuten-Takt: 1, 3, 4, 7, 9, 11, 12, 15 und 16. Auch die Buslinien 72/73 fahren alle 10 Minuten. Die Angebotsausweitung ist Bestandteil des Mobilitätsprojektes "Pendlermobilität in Leipzig und dem Umland stärken - Mobilität und Verkehrswende aktiv voranbringen" und wird ermöglicht durch Mittel des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr im Rahmen des Förderprogramms "Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV". Alle Informationen dazu finden Sie unter www.L.de/takt.  Die Erweiterung ist Teil der schrittweisen Angebotsverbesserung hin zum Liniennetz der Zukunft. Erst mit Beginn des neuen Jahres hatten die LVB ihr Buskonzept im Leipziger Norden neu gestaltet. Informationen finden Sie dazu hier. Ab 26. Februar verkehrt außerdem die neue Buslinie 71. Informationen hierzu folgen in einer gesonderten Presseeinladung. 

Leipziger Gruppe
Verkehrsbetriebe
21.02.2024

Umbau der Gorkistraße startet am Montag

Am 26. Februar startet die Modernisierung der Gorkistraße zwischen Kohlweg und Ossietzkystraße. Voraussichtlich bis Dezember 2024 wird der gesamte Bereich ausgebaut und neugestaltet – für mehr Sicherheit und höheren Nutzungskomfort. Durch die verbesserten Alternativangebote für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie die Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV entstehen zudem weniger CO2-Emissionen. Die Arbeiten beginnen im Abschnitt Kohlweg bis Volksgartenstraße. Straßenbahn- und Kfz-Verkehr sind während der Bauzeit von Umleitungen betroffen. Bis voraussichtlich Anfang August ist der Bauabschnitt Kohlweg bis Löbauer Straße/Volksgartenstraße voll gesperrt. Der Verkehr wird stadtauswärts über die Schönefelder Allee und Ossietzkystraße umgeleitet und stadteinwärts über die Volksgartenstraße und Adenauerallee geführt. Der Radverkehr wird über die Clara-Wieck-Straße und Zittauer Straße umgeleitet. Ab August wird dann auch der Bereich von der Volksgartenstraße bis zur Haltestelle Ossieitzky-/Gorkistraße umgebaut. Die Straßenbahnlinie 1 verkehrt bis Ende November 2024 verkürzt zur Ersatzendstelle Stannebeinplatz. Schienenersatzverkehr ist zwischen Stöckelstraße und Thekla über Stannebeinplatz und Mockau, Post im Einsatz. Die Buslinien 70 und 90 verkehren ab dem 26. Februar bis August zwischen Stannebeinplatz und Löbauer/Volksgartenstraße mit Umleitung über die Schönefelder Allee und Ossietzkystraße. Die Buslinie 77 fährt zwischen Zittauer Straße und Löbauer/Volksgartenstraße mit Umleitung über die Zeumerstraße und Ossietzkystraße. Der Nachtbus N6 verkehrt zwischen Stannebeinplatz und Schönefeld, Volbedingstraße mit Umleitung über die Schönefelder Allee. Informationen zu den Einschränkungen ab August 2024 werden rechtzeitig unter www.L.de/baustellen veröffentlicht. Die Baumaßnahme der Stadt Leipzig und der Leipziger Gruppe ist Bestandteil der Mobilitätsstrategie 2030 der Stadt Leipzig zur Stärkung von umweltfreundlichen Verkehrsarten. Neue Fahrbahnen, Gehwege, Parkflächen und Radfahrstreifen auf beiden Straßenseiten sollen die Sicherheit und Aufenthaltsqualität in der Gorkistraße verbessern. Blindenleitsysteme und eine neue Straßenbeleuchtung sorgen ebenfalls für mehr Sicherheit. Neue Gleise und Fahrleitungen ermöglichen den Einsatz breiterer Straßenbahnen. Darüber hinaus werden im Baubereich knapp ein Kilometer Trinkwasserleitungen erneuert und die Anlagen der Abwasserversorgung in geschlossener Bauweise saniert. Die Haltestelle Löbauer Straße wird als Inselhaltestelle gestaltet und künftig ausreichend lang sein, damit Straßenbahn und Bus gleichzeitig halten können. Für die Gäste des ÖPNV bedeutet das kurze, sichere Wege und schnellere Verbindungen durch kürzere Anschlusszeiten. Alle Informationen zur Baumaßnahme sowie ausführliche Umleitungspläne sind unter www.leipzig.de/gorkistrasse abrufbar.

Verkehrsbetriebe
31.01.2024

Deutschland-Semesterticket: Studierende zahlen ab Sommer 29 Euro

Vertragsverhandlungen abgeschlossen, Umsetzungsvorbereitungen laufen

Zum Beginn des Sommersemesters 2024 wird das bestehende MDV-Semesterticket für Leipziger Studierende durch das "Deutschland-Semesterticket" abgelöst. Das Deutschland-Semesterticket kostet für das Sommersemester nur 1,40 Euro mehr als das bestehende MDV-Semesterticket, gilt aber in ganz Deutschland und nicht nur im MDV-Gebiet. Die Studierenden der sieben Leipziger Hochschulen im Zuständigkeitsbereich des Studentenwerkes Leipzig können damit im Sommersemester 2024 zum Preis von 176,40 Euro (29,40 Euro pro Monat) deutschlandweit im Geltungsbereich des Deutschlandtickets fahren. Möglich wird dies, nachdem Bund und Länder am 27.11.2023 das Angebot eines rabattierten Deutschlandtickets für Studierende im Solidarmodell beschlossen hatten: Den Studierendenschaften an deutschen Hochschulen wird ab dem Sommersemester 2024 das Deutschland-Semesterticket zu einem um 40% reduzierten Preis angeboten - allerdings nicht als individuelles Kaufticket mit monatlicher Kündbarkeit, sondern als vollsolidarisches Semesterticket für ein ganzes Semester mit semesterweiser Kündbarkeit für die jeweilige Studierendenschaft. Das heißt alle Studierenden einer Hochschule müssen den Deutschland-Semesterticketbeitrag zahlen, damit alle die Möglichkeit haben, das vergünstigte Deutschlandticket zu nutzen. Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr:  "Der Bund hat nach sehr zähem Ringen Ende November 2023 dem Ländervorschlag, der auf Initiative des Freistaates Sachsen eingebracht wurde, zugestimmt. Damit ist der Weg zur Einführung eines bundesweit einheitlichen Deutschland-Semestertickets im Vollsolidarmodell frei. Ich danke den sieben Leipziger Hochschulen, den Leipziger Verkehrsbetrieben und dem Studentenwerk Leipzig für die schnelle Umsetzung des Deutschland-Semestertickets für die Leipziger Studierenden. Innerhalb weniger Wochen haben die zahlreichen Akteure hier einen beeindruckenden Kraftakt geleistet und die Umstellung vom MDV-Semesterticket auf das Deutschland-Semesterticket zum Sommersemester auf den Weg gebracht. Das mag nicht nur beispielgebend für andere sein, sondern gibt den Studierenden Planbarkeit und ermöglicht eine bezahlbare flexible Mobilität für monatlich 29,40 Euro. Und das Gesamtsystem ÖPNV behält eine wichtige Zielgruppe und kann diese hoffentlich auch langfristig binden." Dr. Andrea Diekhof, Geschäftsführerin des Studentenwerkes Leipzig: "Wir sind stolz darauf, dass wir in Leipzig als einer von nur wenigen Hochschulstandorten in Deutschland das Deutschland-Semesterticket für Studierende bereits zum kommenden Sommersemester auf den Weg gebracht haben. Hierfür mussten innerhalb kürzester Zeit die notwendigen Prozesse für ein digitales personifiziertes Semesterticket geschaffen werden. Dazu mussten Schnittstellen zwischen den Leipziger Hochschul- und den LVB-Systemen entwickelt werden. Dies war nur möglich, weil alle Beteiligten von LVB, den Hochschulen und dem Studentenwerk gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Wie es ab dem Wintersemester 2024/25 weitergeht, ist derzeit noch in Klärung. Für diesen Zeitraum standen ohnehin neue Semesterticketverhandlungen an. Aktuell führen wir dafür eine Befragung unter den Leipziger Studierenden durch. Auf Basis dieser Ergebnisse werden dann die Entscheidungen für die Folgesemester getroffen." Julian Röntgen, Referent für Ökologie und Verkehr im StudierendenRat der HTWK Leipzig und Vorsitzender des Semesterticketausschusses beim Studentenwerk Leipzig: "Das Deutschland-Semesterticket für nur 1,40 Euro mehr im Semester als das bisherige MDV-Ticket ist eine klare Erleichterung für Studis. Und es ist gut, dass der Preis bis Ende des Jahres stabil bleibt. Aber auch über das Jahr hinaus braucht es schnell Klarheit. Die Studierenden sind finanziell an der Belastungsgrenze. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Politik auch in Zukunft für ein erschwingliches Deutschland-Semesterticket für Studierende einsetzt."  Adina Varga, Referentin für Nachhaltige Mobilität beim Student_innenRat der Universität Leipzig: "Bezahlbare Mobilität ist für Studierende nicht einfach eine nette Ergänzung: Der Weg zum Referendariat, zum Praktikum, zur Partner-Uni in Halle oder Jena - Mobil zu sein ist Voraussetzung für ein gelingendes Studium. Wer zu wenig Geld hat, um sich teure Mieten in zentraler Lage zu leisten ist umso mehr auf den ÖPNV angewiesen."  Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe: "Gemeinsam mit Partnern können die Studierenden ab Sommer deutschlandweit unterwegs sein. Damit stärken wir zudem weiter den öffentlichen Personennahverkehr und die Nutzerinnen und Nutzer leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Ein Dank geht an Alle, die bei dieser Lösung an einem Strang gezogen haben und dies für die Nutzer möglich machen." Anders, als beim bisherigen MDV-Semesterticket gilt beim Deutschland-Semesterticket nicht mehr der Studienausweis als Fahrberechtigung, weder im MDV-Gebiet noch im übrigen Deutschland. Um der deutschlandweiten Mobilität Rechnung zu tragen, ist das Deutschland-Semesterticket als Handy-Ticket über die App LeipzigMove abrufbar. So entfällt das Mitführen des Studienausweises als Fahrberechtigung. Die Studierenden können bei der LVB ihr digitales personifiziertes Deutschland-Semesterticket aktiv abrufen - per Smartphone über LeipzigMOVE. Alternativ wird die Ausgabe per Chipkarte in den Servicestellen der LVB angeboten. Die LVB und das Studentenwerk Leipzig informieren rechtzeitig vor Beginn des Sommersemesters 2024 über die nötigen Details zum Abruf des Deutschland-Semestertickets. Informationen finden Studierende ab 15. Februar unter www.studentenwerk-leipzig.de Zum Solidarmodell: Alle Studierenden zahlen mit der Immatrikulation bzw. Rückmeldung an ihrer Hochschule verpflichtend einen vergleichsweise günstigen Preis - den Semesterticketbeitrag. Davon profitiert die gesamte Solidargemeinschaft, besonders aber diejenigen Studierenden, die auf einen bezahlbaren ÖPNV angewiesen sind. Mit diesem Solidarmodell leisten die Studierendenschaften selbst einen wesentlichen Beitrag zur Vergünstigung des Ticketpreises.  

Verkehrsbetriebe
30.01.2024

Gewerkschaft bestreikt LVB am 2. Februar/Fahrtausfälle möglich

Verkehrsinfos über LeipzigMove und L.de

Die Gewerkschaft hat bundesweite Streikaktionen während der laufenden Tarifrunde angekündigt, sodass in den nächsten Wochen der öffentlichen Personennahverkehr auch in Leipzig bestreikt wird. Deswegen kann es zu Fahrtausfällen für Kunden kommen. Die Leipziger Verkehrsbetriebe sind bemüht Kunden so schnell, wie durch Gewerkschaft verkündet, im Vorfeld über das Angebot zu informieren. Aktuelle Informationen erhalten Kunden über die App LeipzigMove oder in den Verkehrsmeldungen unter www.L.de Bereits in dieser Woche können erste Fahrten ausfallen. Die Gewerkschaft hat für Freitag, 2. Februar 2024, zu ersten Streikaktionen von 3 Uhr, bis Samstag, 3. Februar, 5 Uhr aufgerufen.  Zum Hintergrund: Am 24. Januar fand die Auftaktrunde zwischen den Verhandlungsführern, dem KAV Sachsen und der Gewerkschaft, zum Tarifvertrag Nahverkehr statt. Dieser wurde am 31. Dezember einseitig gekündigt. Deswegen unterbreitete die Arbeitgeberseite ein erstes Angebot. Weitere Verhandlungen sind für den 28. Februar vereinbart. Für weitere Presseinformationen wenden Sie sich bitte an den Kommunalen Arbeitgeberverband Sachsen. 

Leipziger Gruppe
Verkehrsbetriebe
19.01.2024

Liniennetz der Zukunft: Ausstellung im Hauptbahnhof

In drei Stufen führen die LVB bis 2026 ein neues Liniennetz ein.

Verkehrsbetriebe
02.01.2024

Bauarbeiten in Kieler Straße fertig

Verbesserungen im Spätverkehr und im Leipziger Norden

Straßenbahnlinie 9 fährt ab 3. Januar wieder bis zur Endstelle Thekla und durch die Kieler Straße. Damit sind die Instandhaltungsarbeiten in der Kieler Straße beendet. Gleichzeitig verbessern die Leipziger Verkehrsbetriebe ihr Angebot im Spät- und Abendverkehr sowie für Pendler auf zahlreichen Buslinien im Leipziger Norden: Die Buslinie 74 fährt montags bis samstags im Abschnitt Lindenau bis Stötteritz verlängert, bis 22:30 Uhr, im 15-Minuten-Takt, sowie im gesamten Linienverlauf bis 0:30 Uhr im 30-Minuten-Takt (statt 60-Minuten-Takt). Die Buslinie 79 fährt montags bis samstags länger, bis 23 Uhr, und auch Buslinie 80 fährt montags bis samstags länger bis 0:30 Uhr. Neue Buslinie 84 Um Pendlern im Leipziger Norden den Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr zu erleichtern und letzteren attraktiver zu gestalten, führen die Leipziger Verkehrsbetriebe die Buslinie 84 ein. Diese verbindet das BMW-Werk auf kürzestem Wege mit wichtigen Verknüpfungspunkten. Damit wird das Angebot im Industriepark Nord zu den Schichtwechselzeiten des BMW-Werks verdichtet, insbesondere in den späten Abendstunden und verbessern die Anbindung des Industrieparks Nord von Mockau aus erheblich. Somit verkürzen sich für Pendler im Leipziger Norden, Nordosten und Osten die Arbeitswege, da nicht mehr der gesamte Berufsverkehr über den S-Bahnhof Leipzig-Messe abgewickelt werden muss. Die Buslinie 86 verkehrt deswegen nur noch zwischen S-Bahnhof Messe und Gottscheina. Die neue Buslinie 84 verkehrt vom S-Bahnhof Messe über Messe-Allee - BMW-Werk - Plaußig, Gewerbegebiet nach Mockau, Post. Sie fährt rund um das BMW-Werk, bedient alle Zugänge zum Werk und vom Tor 1 aus auf kürzestem Wege über das Gewerbegebiet Plaußig, die Dingolfinger und Stralsunder Straße zur südlichen Endhaltestelle Mockau, Post. In der Stralsunder Straße wird mit zwei neuen Haltestellen die Erschließung der Großwohnsiedlung Mockau-Nord erheblich verbessert. Die Linie 84 verkehrt montags bis freitags von ca. 5 - 8 Uhr, 13 - 18 Uhr und 21 - 24 Uhr im 30-Minuten-Takt mit zeitweiser Verdichtung auf einen 10-/20-Minuten-Takt zwischen S-Bf. Messe und BMW Tor 1. Alle Informationen zur neuen Buslinie 84 und den Anpassungen auf den umliegenden Linien sind unter www.L.de/buskonzept-nord abrufbar. Das veränderte und verbesserte Angebot wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr im Rahmen des Förderprogramms Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV.

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