Nachrichten der Leipziger Gruppe

Wasserwerke
01.12.2022

Wasserwerke arbeiten an Rohrschäden in der Russenstraße

Vollsperrung führt zu Einschränkung der Anfahrt zu Kliniken

Leipzig. Aufgrund von Reparaturarbeiten der Leipziger Wasserwerke an einer Trinkwasserleitung im Bereich der Russenstraße kommt es zwischen Strümpelstraße und Feldstraße derzeit zu einer Vollsperrung für den Individualverkehr. Besucher und Patienten von Herzzentrum und Parkklinikum erreichen die Kliniken wie gewohnt über die Strümpelstraße. Die Wasserwerke reparieren an der Russenstraße eine 100 Jahre alte Trinkwasserleitung. Die Sperrung besteht vorerst bis Mitte kommender Woche.  

Leipziger Gruppe
Sportbäder
Stadtwerke
Verkehrsbetriebe
Wasserwerke
01.12.2022

Leipziger Zukunftspreis 2022 für Joblinge-Projekt TechTeens

Drei Jahre lang, von der achten bis zur zehnten Klasse, hat die IT-Expertin Karl und seine Mitschüler mit weiteren Mentoren im Rahmen des ganzjährigen TechTeens-Projekts an der Oberschule Georg-Schwarz-Straße wöchentlich gecoacht.

Leipziger Gruppe
Wasserwerke
Verkehrsbetriebe
Stadtwerke
Sportbäder
30.11.2022

Zukunftspreis 2022 für Reparaturinitiative Café kaputt

Das Reparaturcafé bietet an drei Tagen in der Woche offene Reparatursprechstunden: dienstags und mittwochs von 16 bis 20 Uhr Technik, dienstags zusätzlich noch Heimwerken, und donnerstags von 16 bis 18 Uhr Textil.

Wasserwerke
Verkehrsbetriebe
Stadtwerke
Leipziger Gruppe
Sportbäder
29.11.2022

Zukunftspreis 2022 für Stromspar-Check der Caritas

Für sein Engagement in puncto Energiesparen, Energiekosten senken, Umwelt- und Klimaschutz ist das Stromspar-Check-Team der Caritas in diesem Jahr in der Kategorie „Zeichen setzen, Spuren hinterlassen“ mit dem Leipziger Zukunftspreis 2022 ausgezeichnet worden.

Verkehrsbetriebe
25.11.2022

Forschungsprojekt ABSOLUT erfolgreich abgeschlossen

Fachtagung zu Ergebnissen am 28. November 2022

Mit einer Fachkonferenz geht am Montag, 28. November 2022, das Forschungs- und Entwicklungsprojekt ABSOLUT zu Ende. In dem Vorhaben wurden die erforderlichen Technologien für das Gesamtsystem eines hochautomatisierten ÖPNV-Bedarfsverkehrs entwickelt und im Testbetrieb erprobt. Gestestet wurde u.a. ein für das hochautomatisierte Fahren im öffentlichen Straßenverkehr bis 50 km/h zugelassener Elektro-Kleinbus als Entwicklungs- und Validierungsplattform, welcher auch mit den auf der Strecke befindlichen aufgerüsteten Lichtsignalanlagen vernetzt und von einem Sicherheitsfahrer überwacht wird. "Das Projekt ist ein Meilenstein in der ÖPNV-Geschichte im Bereich des autonomen Fahrens. Es wurden viele Themen angepackt, viele Dinge entwickelt und insbesondere auch viel Input in die Branche gegeben, die wir als VDV weiterverarbeiten und weiter nutzen können", so Martin Schmitz, Geschäftsführer Technik des Verbandes deutscher Verkehrsunternehmen e.V. Die Anbindung der automatisierten Fahrzeuge an die bestehenden Linienverkehre wurde durch eine im Projekt geschaffene Leitstelle realisiert, welche im Zusammenspiel mit einem Einsatzplanungsmodul sowie einer Mobiltelefon-App einen kundenfreundlichen Buchungskanal bildete. In der finalen Erprobungsphase konnten nach fast hundert Testfahrten erstmals  die gesamte Wirkkette von Kundenbuchung anhand Fahrzeugverfügbarkeit über Einsatzplanung/Fahrzeugdisposition und Übermittlung des Fahrauftrags an den automatisierten Bus sowie die automatisierte Erbringung der Fahrgastbeförderung als gesamtheitliche On-Demand-Verkehrsdienstleistung demonstriert werden. "Mit dem Projekt ABSOLUT wurde ein wichtiger Beitrag zum zukunftsweisenden automatisierten On-Demand ÖPNV und damit zur Stärkung der nachhaltigen Mobilität in Leipzig geleistet. Gleichzeitig konnten im Verkehrsmanagement der Stadt praxiserprobte Erkenntnisse gewonnen sowie technische Grundlagen für den Betrieb der Verkehrstechnik für das automatisierte Fahren geschaffen werden. Damit ist Leipzig für zukünftige Entwicklungen in der Digitalisierung der Mobilität gut aufgestellt", so Thomas Dienberg, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig. Das Projekt zeigte, dass automatisierte, öffentliche Bedarfsverkehre für den sub-urbanen Raum technisch machbar sind und somit in verkehrsstrategischer Sicht das Potenzial haben, einen wertvollen Beitrag zur Reichweitenvergrößerung des ÖPNV in Stadtrandgebieten leisten zu können. Erwartungsgemäß konnte im Rahmen dieser ersten Technologieentwicklung noch kein Regelbetrieb möglich werden. Perspektivisch muss daher im nächsten Schritt nun eine Referenzlösung für einen echten fahrerlosen Betrieb erarbeitet werden: Durch den Fernzugriff einer sogenannten "Technischen Aufsicht" aus einer Leitstelle auf mehrere Fahrzeuge würde dann auch die avisierte wirtschaftliche Skalierbarkeit dieser Systeme darstellbar werden. "Mit dem Projekt konnten wir das Können und Wissen mitteldeutscher Unternehmen sowie Partner bündeln und zeigen, dass automatisierte, öffentliche Verkehre technisch umsetzbar sind und somit einen wesentlichen Beitrag für eine Verkehrswende leisten können", so Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb der Leipziger Verkehrsbetriebe. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. "Beim Technologieprogramm 'Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien für Elektromobilität (IKT)´ ist das Projekt ABSOLUT ein Vorreiter, der uns darin bestärkt hat, im neuen Förderprogramm noch stärker den Fokus auf den Themenblock "autonomes Fahren" zu setzen. ABSOLUT ist bei der Entwicklung alltagstauglicher, autonomer Mobilität ganz vorne mit dabei. Nirgendwo sonst fahren in Deutschland hochautomatisierte Shuttle im öffentlichen Verkehr mit ortsüblichen Geschwindigkeiten von 50 und in Kürze sogar bis 70 km/h. Damit ist ein Fahren auf der Landstraße möglich. Auch im Bereich Steuerung der Fahrzeuge aus der Leitstelle heraus (Teleoperiertes Fahren) ist ABSOLUT ein Vorreiter. Damit hat sich mein Herzensprojekt ABSOLUT als Leuchtturm für unsere Fördermaßnahme IKT für Elektromobilität qualifiziert", so Dr. Frank Otten, DLR-Projektträger (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.). Im ABSOLUT-Konsortium aus Industrie, Kommune und Forschung arbeiteten die Leipziger Partner EASY ApiOmat GmbH, BitCtrl Systems GmbH, glts cotech GmbH, Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH, Sedenius Engineering GmbH, Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig und die Virtence GmbH eng mit weiteren Partnern aus Sachsen, wie Technische Universität Dresden, IAV GmbH, FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH sowie INAVET GmbH zusammen. Die assoziierten Partner Leipziger Messe GmbH und BMW Group Werk Leipzig unterstützten das Vorhaben aus der Nutzerperspektive.  

Wasserwerke
Verkehrsbetriebe
Stadtwerke
Leipziger Gruppe
Chancengleichheit
25.11.2022

Vier Institutionen, ein Ziel: Leipziger gegen Gewalt

Weil Respekt, Wertschätzung und Chancengleichheit zentrale Werte der Leipziger Gruppe sind, engagiert sich der kommunale Unternehmensverbund für die Rechte von Frauen und setzt am 25. November – beim Orange Day – ein Zeichen gegen Gewalt 

Verkehrsbetriebe
24.11.2022

LVB nehmen neue Portalfräsmaschine in Betrieb

Ausbau des IFTEC-Produktionsstandortes Weichen und Gleiskonstruktionen

Für die Instandhaltung und den Ausbau der Straßenbahninfrastruktur der Leipziger Verkehrsbetriebe und für die Belieferung weiterer Verkehrsbetriebe in Deutschland und der Schweiz mit Weichen hat die IFTEC GmbH & Co. KG, eine Tochter der LVB und Siemens Mobility, im Bereich Weichen- und Gleiskonstruktionen eine neue Portalfräsmaschine in Betrieb genommen. Hierfür wurden in eine neue Fertigungshalle in der Haferkornstraße inklusive einer neuen 10 Meter langen Portalfräsmaschine ca. 2 Mio. EUR investiert.  Die Größe der Fertigungshalle ist so konzipiert, dass neben der Portalfräsmaschine auch die Radreifenfertigung sowie Logistikflächen Platz finden. Radreifen- und Fräsbereich sind dabei durch eine Zwischenwand getrennt. "Mit der neuen Fertigungshalle und Fräsmaschine bieten wir unseren Geschäftskunden neuste Technologie und Arbeitsergenisse in der Instandhaltung. Davon profitieren auch die Kundinnen und Kunden für einen sicheren und zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr", so Peter Tesch, Geschäftsführer der IFTEC GmbH & Co. KG. Die Bauarbeiten starteten nach der Investitionsfreigabe durch die Aufsichtsgremien mit der Baufeldvorbereitung im Juni 2020. Während die Bauphase der Maschinenhalle intensiv und nach einem straffen zeitlichen Bauprogramm ablief, kam es pandemiebedingt zu enormen Lieferschwierigkeiten bei der Anlieferung und dem Beginn des Maschinenaufbaus. Mit knapp einem Jahr Verspätung kann die Produktion mit neuester Technologie nun aufgenommen werden.  Mit der Erweiterung des Standortes wurden die Ausbaupläne der IFTEC erfolgreich vorangetrieben. Die Einweihung der neuen Halle und die offizielle Inbetriebnahme der Fräsmaschine hat am 9. November 2022 in Anwesenheit der Unternehmensleitungen der LVB und IFTEC sowie bauausführenden Firmen stattgefunden.

Leipziger Gruppe
24.11.2022

Straßenbahnlinie 1 fährt wieder bis Lausen

Veränderungen im LVB-Angebot ab 26. November 2022

Nachdem die Straßenbahnlinie 2 und 3 seit Mitte November wieder ihren gewohnten Linienweg befahren, fährt auch Linie 1 und die Nachtstraßenbahnlinie N17 ab 26. November wieder zur regulären Zielhaltestelle Lausen. Damit erreichen die Bauarbeiten in der Ratzelstraße den nächsten Meilenstein, bevor die Arbeiten noch vor Weihnachten, früher als geplant, beendet werden können. Bis dahin gelten weiterhin die Einschränkungen und Umleitungen für den Auto- und Busverkehr.  Die Stadt Leipzig und die Leipziger Verkehrsbetriebe sowie Wasserwerke bauen seit April 2022 die Ratzelstraße im Abschnitt zwischen Schönauer Straße und Diezmannstraße als gemeinsames komplexes Verkehrsbauvorhaben grundhaft aus. Dabei wurden die Fahrbahnen, Gehwege, Gleise, Bahnstromanlagen sowie Trink- und Abwasserleitungen erneuert. Zudem wurde die Haltestelle Herrmann-Meyer-Straße barrierefrei ausgebaut und beidseitig Radverkehrsanlagen eingeordnet. Zusätzlich erneuerten die LVB ihre Gleisanlagen ab Windsheimer Straße bis einschließlich Gleisschleife Lausen. Ausführliche Informationen zur Baumaßnahme finden Sie bei der Stadt Leipzig unter www.leipzig.de/ratzelstrasse oder unter www.L.de/baustellen.

Stadtwerke
Chancengleichheit
22.11.2022

Leipziger Crowd wächst: Einzigartiges Musik-Projekt für Ukraine startet

Die Idee hinter der Leipziger Crowd ist einfach: Viele Menschen (crowd) finanzieren (fund) gemeinsam ein soziales, karitatives oder kreatives Projekt. 

Verkehrsbetriebe
Flexa
22.11.2022

Jetzt neu: Flexa im Voraus buchen

Ab sofort kannst du dein Flexa bis zu einer Woche im Voraus zu buchen und deine anstehenden Fahrten für die nächste Woche bequem planen. Das passt dann zum Beispiel für eine ganze Schul- oder Arbeitswoche.  Die Vorbestellung ist bis zu sieben Tage im Voraus möglich. In den sieben Tagen kannst du bis zu 15 Buchungen gleichzeitig tätigen. Pro Stunde sind maximal zwei aktive Buchungen möglich. Selbstverständlich kannst du auch weiterhin kurzfristig per App oder telefonisch Flexa-Fahrten buchen. Eine Serienbuchung, das heißt, eine Buchung für mehrere Tage auf einmal, werden wir Anfang kommenden Jahres anbieten.  Die Kapazität der Fahrzeuge ist momentan auf fünf Personen beschränkt. Möchte eine Gruppe aus sechs Personen mitfahren, ist die Mitnahme der sechsten Person auch ohne Bestellung möglich, wenn sie einen gültigen Fahrschein hat.   Alle Infos zu Flexa findest du unter www.L.de/flexa​.​​​​​​

Wasserwerke
21.11.2022

Wasserwerke reparieren Kanalschaden in der Breitenfelder Straße

Leipzig. In Leipzig-Gohlis ist die Breitenfelder Straße nach einer Abwasserhavarie zwischen Möckernscher und Eisenacher Straße voll gesperrt. Weil der Kanal sehr tief liegt und aufwändige Erdarbeiten erforderlich sind, wird die Reparatur durch die Leipziger Wasserwerke voraussichtlich bis 5. Dezember 2022 andauern. Verkehrsteilnehmern empfehlen wir die weiträumige Umfahrung. Die Zufahrt zum Supermarkt ist jedoch möglich.

Stadtwerke
Verkehrsbetriebe
Wasserwerke
Chancengleichheit
17.11.2022

Workshop mit Weitsicht: was die Leipziger Gruppe für Chancengleichheit tut

Vielfalt leben, niemanden diskriminieren oder ausgrenzen – Chancengleichheit sollte auch im Job selbstverständlich sein. In der Theorie klar. Und in der Praxis? 

Leipziger Gruppe
11.11.2022

Bauarbeiten am Adler werden beendet

Modernisierung nach 2 Jahren abgeschlossen

Die Kreuzung am Adler wird nach über zwei Jahren Bauzeit am 14. November für den Verkehr komplett wieder freigegeben. Damit werden die Bauarbeiten beendet. Die Bahnen und Busse verkehren ab Montag wieder regulär über den Adler. Wegen der noch laufenden Bauarbeiten rund um die Ratzelstraße endet neben der Linie 2 auch die Linie 1 noch bis zum 25. November an der Gleisschleife Grünau-Süd.  In diesem Jahr wurden von Mai bis Mitte November durch die Leipziger Verkehrsbetriebe und Wasserwerke die Gleis- und Fahrleitungsanlagen, die Haltestellen sowie die Trink- und Abwasserleitungen in der westlichen Antonienstraße zwischen Zschocherscher Straße und Gerhardstraße sowie in der Zschocherschen Straße zwischen Siemensstraße und Antonienstraße grundhaft erneuert. Im Jahr 2021 wurden bereits die östliche Antonienstraße sowie der Kreuzungsbereich in Höhe Dieskaustraße umgebaut. Im Auftrag der Stadt der Stadt Leipzig wurden die Blindenleitsysteme und Ampelanlagen im Kreuzungsbereich erneuert.  Der barrierefreie Ausbau der stadteinwärtigen Haltestelle in der Dieskaustraße wird Bestandteil der kommenden Baumaßnahme Dieskaustraße sein. Die Stadt Leipzig und die Leipziger Gruppe informierten dazu am 7. November.

Stadtwerke
Energielösungen
Netz Leipzig
Verkehrsbetriebe
07.11.2022

Wie moderne Bahnstromunterwerke Energie sparen

„Hören Sie es brummen?“, fragt Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb der Leipziger Verkehrsbetriebe, und hebt den Zeigefinger.

Verkehrsbetriebe
Wasserwerke
Stadtwerke
Leipziger Gruppe
07.11.2022

Für einen starken Umweltverbund: Abschnitt der Dieskaustraße wird ab 2023 umfassend ausgebaut

Die Stadt Leipzig und die Leipziger Gruppe informieren: Um den Umweltverbund zu stärken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, soll die Dieskaustraße ab Juli kommenden Jahres zwischen Brücken- und Antonienstraße grundhaft ausgebaut werden. Den entsprechenden Bau- und Finanzierungsbeschluss für die wichtige Nord-Süd-Verbindung hat die Stadtspitze jetzt auf Vorschlag von Baubürgermeister Thomas Dienberg auf den Weg gebracht, der Stadtrat entscheidet abschließend darüber. Die Baumaßnahme ist Teil des Rahmenplans zur Umsetzung der Mobilitätsstrategie 2030. Derzeit ist der Zustand der Fahrbahn und der Straßenbahngleise in der Dieskaustraße schlecht, die Gehwege sind nicht einheitlich befestigt, Kreuzungen und Haltestellen nicht barrierefrei, die Straßenbeleuchtung veraltet. Nicht zuletzt führen fehlende Radwege und ungeordnetes Parken immer wieder zu Konflikten und mangelnder Verkehrssicherheit auf dieser Magistrale zwischen Groß- und Kleinzschocher. Die koordinierte Baumaßnahme zwischen Stadt und Leipziger Gruppe will für den 2,4 Kilometer langen Abschnitt Abhilfe schaffen: Die Gehwege werden dabei einheitlich befestigt, die Fahrbahnen grundhaft erneuert; neben dem Fahrstreifen für Straßenbahn und Autoverkehr werden jeweils beidseitig Radfahrstreifen beziehungsweise Schutzstreifen angeordnet, um hier eine separate Radverkehrsführung zu ermöglichen. Künftig wird längs der Fahrbahn geparkt – die baulich in den Straßenraum eingeordneten Parkplätze werden dabei mit einem Sicherheitsstreifen von den Fahrradstreifen getrennt, um so genannte Dooring-Unfälle zu vermeiden. Nach den umfassenden Gleisbauarbeiten der Leipziger Verkehrsbetriebe am Adler schließen sich nun deren Arbeiten auf der Dieskaustraße folgerichtig als Investition in die Leistungsfähigkeit des Netzes an: Vom Adler bis zur Huttenstraße werden ab 2024 insgesamt 2.400 Meter neue Gleise verlegt, die Fahrleitungen, der Bahnstrom und die Niederspannung erneuert. Darüber hinaus entstehen sechs barrierefreie Haltestellen – der stadteinwärtige Haltepunkt Adler/Dieskaustraße, zudem die Schwartzestraße, Kötzschauer Straße, Arthur-Nagel-Straße, Kunzestraße sowie Huttenstraße. An der Radrennbahn in der Windorfer Straße wird ein neues Gleisdreieck gebaut, 2027 entsprechend die bestehende Gleisschleife Pörstener-/Luckaer-/Kötzschauer Straße zurückgebaut und der Straßenzug erneuert. Insgesamt sichern die Arbeiten langfristig den Straßenbahnbetrieb auf dieser wichtigen Verbindungsachse, zugleich werden die Anlagen für künftige Fahrzeuggenerationen ertüchtigt. 175 Radbügel und 15 Stellflächen für Lastenräder werden im Baubereich eingeordnet, zudem zwei neue Mobilitätsstationen. Die Straßenbeleuchtung wird komplett auf emissionsarme LED-Leuchten umgestellt. Die acht Kreuzungen, die sich im Bauabschnitt befinden, werden teilweise umfassend umgestaltet und barrierefrei, etwa durch Gehwegnasen und Bodenindikatoren. Die Dieskaustraße soll durch den Umbau auch attraktiver und grüner werden: 183 neue Bäume werden gepflanzt, allein 110 unmittelbar an der Dieskaustraße – darunter Säulentulpen, Hainbuchen, Platanen und Spitzahorn. Gestalterisch aufgewertet werden auch die Platzfläche an der Dieskau-/Arthur Nagel-Straße sowie der Vorplatz der Radrennbahn. Auch in den anliegenden Teilen der Kötzschauer Straße, Luckaer Straße und Pörstener Straße sind im Zuge der Arbeiten ein grundhafter Ausbau der Verkehrsanlagen vorgesehen. Die Gesamtkosten für Planung und Bau betragen etwa 21,8 Millionen Euro, bei einem städtischen Anteil von knapp 16 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen im Juli 2023 beginnen und – damit die Belastungen für Anwohnerinnen und Anlieger so gering wie möglich sind – in fünf Bauphasen bis Dezember 2027 erfolgen. Teilweise müssen Straßenabschnitte für den Straßenbahn- und Kfz-Verkehr vollgesperrt werden. Einen Überblick über alle Baustellen und Verkehrseinschränkungen im Leipziger Straßennetz bietet die Seite unter www.leipzig.de/baustellen.

Stadtwerke
07.11.2022

Dynamische Entwicklung an den Energiemärkten führt zu Preis-Anpassungen bei Strom, Gas und Fernwärme in Leipzig

Leipzig. Deutschland und Europa erleben seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine eine Energiekrise in bislang ungeahntem Ausmaß, die enorme Preissteigerungen in der Energiebeschaffung am Markt nach sich zieht. Diese dynamische Entwicklung an den Energiemärkten, gestiegene Netzentgelte sowie neue staatliche Regelungen wirken sich auch auf die Leipziger Energiepreise aus.  Stadtwerke geben Entlastungen weiter, sobald diese gesetzlich geregelt sind "Um die Versorgung auch weiterhin sicher und zuverlässig in Leipzig und Region gewährleisten zu können, müssen auch die Leipziger Stadtwerke die Preissteigerungen an ihre Kunden weitergeben und ihre Preise für Strom und Gas zum 1. Januar 2023 erhöhen", sagt Karsten Rogall, Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke. "Aber wichtig ist in diesem Zusammenhang: Wir Leipziger Stadtwerke werden die jetzt vom Bund beschlossenen Entlastungen vollständig und möglichst rasch an unsere Kunden weitergeben." Der Bund zielt aktuell auf eine Entlastung der Gas- und Stromverbraucher bei gleichzeitigem Erhalt von Einsparanreizen ab. Dafür hat er in der vergangenen Woche unter anderem eine Bremse für Gas- und Fernwärmepreise, die ab 1. März 2023 gelten soll, auf den Weg gebracht. Für private Haushalte und kleine sowie mittlere Unternehmen sollen die Verbraucher eine monatliche Entlastung im Rahmen einer Deckelung, die in Höhe von 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs wirksam werden soll, erhalten. Zudem ist eine Übernahme der Abschlagszahlungen für Gas und Fernwärme im Dezember 2022 beschlossen worden. "Sobald die beschlossenen Entlastungspakete detailliert geregelt, in Gesetzesform gebracht und somit umgesetzt werden können, werden wir diese für unsere Kunden zügig realisieren", betont Dr. Maik Piehler, Geschäftsführer der Stadtwerke. "Wir sind uns bewusst, dass die aktuelle Entwicklung für niemand einfach ist. Als verantwortungsvolles kommunales Unternehmen können wir die Belastungen durch vorausschauende Beschaffung für unsere Kunden teilweise abfedern und sind beratend für unsere Kunden da." Den Zählerstand zum Jahreswechsel können die Kunden der Leipziger Stadtwerke ganz bequem im Kundenportal hinterlegen. Neue Preise bei Strom, Gas und Fernwärme  Die europaweiten Preissteigerungen bei der Beschaffung auf dem Energiemarkt beeinflussen auch die Leipziger Stadtwerke. Die Strompreise in der Grund- und Ersatzversorgung und in den bestpreis-Sonderverträgen steigen ab Januar 2023 um durchschnittlich 83 %.  Die Gaspreise steigen in den bestpreis-Sonderverträgen um durchschnittlich 198 %, in der Grund- und Ersatzversorgung um durchschnittlich nur 5 % durch die schon zum 01.10.2022 notwendig gewordene Preisanpassung.  Die Fernwärmepreise steigen um durchschnittlich 65 %. Änderungen in der Grundversorgung Strom und im bestpreis-Sondervertrag Für Stromkunden im Tarif L-Strom.basis (Grundversorgung) wird eine Änderung des Preises notwendig. Anlass für die Preisanpassung zum 01.01.2023 sind vor allem gestiegene Beschaffungskosten und Netzentgelte sowie die gestiegene Offshore-Netzumlage. Die Umlage für abschaltbare Lasten wird nicht mehr erhoben. Dies und die gesunkene § 19 StromNEV-Umlage und KWKG-Umlage sowie sinkende Kosten für den Messstellenbetrieb wirken der Preiserhöhung leicht entgegen. Der Brutto-Arbeitspreis für die Kilowattstunde (kWh) steigt 2023 von 24,94 ct/kWh auf 52,12 ct/kWh; der jährliche Brutto-Grundpreis steigt von 154,94 Euro auf 167,65 Euro. Für einen typischen Leipziger Jahresverbrauch mit 1.800 kWh bedeutet dies eine Steigerung der Kosten um rund 83 % bzw. rund 42 Euro brutto im Monat. Bei einer kundenseitigen Energie-Einsparung von 15 % beträgt die Steigerung noch rund 30 Euro brutto im Monat. Ähnlich ist auch die Entwicklung für Kunden in den bestpreis-Sonderverträgen. Änderungen in der Grundversorgung Gas und im bestpreis-Sondervertrag Auch für Gaskunden im Tarif L-Gas.basis (Grundversorgung) wird erneut eine Änderung des Preises notwendig. Bereits zum 01.10.2022 sind die Preise aufgrund der Einführung der Gasspeicherumlage sowie einer Beschaffungskostensteigerung angepasst worden. Anlass der Preisänderung zum 01.01.2023 sind insbesondere weiter gestiegene Kosten für die Energiebeschaffung und gestiegene Kosten für die Entgelte des Netzbetreibers. Der zum 01.01.2023 gültige Wert für die Gasspeicherumlage steht derzeit aus und wird noch im Preis wirksam - in der Preisveröffentlichung und Kundenmitteilung wird der finale Wert für 2023 enthalten sein. Der Brutto-Arbeitspreis für die Kilowattstunde (kWh) -hier noch ohne Berücksichtigung einer Änderung der Gasspeicherumlage- steigt 2023 von 18,68 ct/kWh auf 19,62 ct/kWh, der jährliche Brutto-Grundpreis steigt von 121,85 Euro auf 125,96 Euro. Für einen durchschnittlichen Kunden mit einem Jahresverbrauch von 11.000 kWh bedeutet dies eine Steigerung der Kosten um rund 5 % bzw. 8,96 Euro brutto im Monat. Bei einer kundenseitigen Energie-Einsparung von 15 % ergibt sich eine Kostensenkung von rund 18 Euro brutto im Monat. In den Brutto-Angaben für Gas ist der geminderte Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7 % enthalten. Nach Auslaufen der Preisstabilität zum 31.12.2022 wird auch für Gaskunden im Tarif L-Gas.bestpreis eine Änderung des Preises notwendig. Anlass der Preisänderung zum 01.01.2023 sind vor allem die deutliche Erhöhung der Beschaffungskosten, der Netzentgelte sowie der Bilanzierungsumlage. Der zum 01.01.2023 gültige Wert für die Gasspeicherumlage wird im Preis als Prognose berücksichtigt - wenn dieser geringer ausfällt, wird der Preis entsprechend nach unten korrigiert. Der Brutto-Arbeitspreis für die Kilowattstunde (kWh) inkl. einer Prognose der Gasspeicherumlage steigt 2023 auf 19,02 ct/kWh, der jährliche Brutto-Grundpreis steigt auf 125,96 Euro. Für einen durchschnittlichen Kunden mit einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh, der 2019 oder 2020 einen L-Gas.bestpreis--Vertrag abgeschlossen hat, bedeutet dies eine Steigerung der Kosten um rund 198 % bzw. 165,00 Euro brutto im Monat. Bei einer kundenseitigen Energie-Einsparung von 15 % beträgt die Steigerung rund 129 Euro brutto im Monat. In den Brutto-Angaben für Gas ist der geminderte Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7 % enthalten. Änderung in der Versorgung mit Fernwärme Die gestiegenen Kosten am Energiemarkt beeinflussen auch die Fernwärme der Leipziger Stadtwerke. Weil die Primärenergiepreise Öl (+95 %), Gas (+292 %) und CO2-Preis (+91 %) gestiegen sind, steigt der Bruttomischpreis für das Fernwärme-Produkt Leipziger wärme.komfort um durchschnittlich 50,4 Prozent. Für einen Mieter in einem durchschnittlichen Mehrfamilienhaus mit einem Verbrauch von 7.000 kWh bedeutet die Veränderung beim Produkt Leipziger wärme.komfort eine Steigerung der Kosten um rund 37 Euro brutto im Monat. Bei einer kundenseitigen Energie-Einsparung von 15 %, wie von der EU gefordert, beträgt die Steigerung rund 25 Euro brutto im Monat. In den Brutto-Angaben für Wärme ist der geminderte Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7 % enthalten. Auch hier steht die Gasspeicherumlage zum 01.01.2023 noch aus und wird im Preis berücksichtigt. Über die konkrete Entwicklung ihrer Preise wurden und werden die Kunden der Leipziger Stadtwerke in diesen Tagen ausführlich per Brief informiert.  Hilfsangebote und Services der Leipziger Stadtwerke Als regionaler Versorger vor Ort stehen die Leipziger Stadtwerke ihren Kunden beratend zur Seite - mit unterschiedlichen Services. Auf der Website L.de www.l.de/stadtwerke/versorgungssicherheit gibt es einen Überblick über aktuelle Fragen und Antworten zur Preisanpassung, Energiespartipps und Hilfsangebote, wie z. B. dem Umwelt.plus-Bonusprogramm, das für Energiesparmaßnahmen der Kunden Zuschüsse und Förderungen bereithält. Ist Beratung durch den Kundenservice gewünscht, empfiehlt es sich, einen persönlichen Termin im Energie- und Umweltzentrum (EuZ) zu buchen, da die Hotlines und E-Mail-Services aktuell oft stark nachgefragt werden. Geöffnet ist das EuZ montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr. Die Terminbuchung erreicht man am besten über: www.l.de/euz. Weiterhin können zudem die Hilfen regionaler Anlaufstellen in Leipzig sowie der Bundesregierung in Anspruch genommen werden.   

Verkehrsbetriebe
04.11.2022

Deutschlandticket: bundesweites ABO für 49 Euro kommt.

Mit den aktuellen Beschlüssen stellen Bund und Länder erste zusätzliche Finanzmittel für Bus und Bahn in Aussicht. Das ist positiv und eine wichtige, aber noch nicht ausreichende Voraussetzung für die Finanzierung des bestehenden Fahrplanangebotes und eines Deutschlandtickets. Nun ist dringend die Entlastungswirkung einer Energiepreisbremse für Verkehrsunternehmen und der Beitrag der Länder zu konkretisieren. Die LVB setzen, wie die Branche insgesamt, in ihrer Wirtschaftsplanung ausreichende Mittel von Bund und Land voraus, nachdem von kommunaler Seite in Leipzig bereits rund 30 Millionen Euro zusätzlicher Mittel zugesagt und fest eingeplant sind. Nur wenn Bund und Land ihrer Verantwortung gerecht werden, sind Angebotskürzungen zu vermeiden. Weiter zu erarbeiten sind nun die Details des Deutschlandtickets, wie Abo-Regelungen und Geltungsbereich.  „Sobald Produktdetails und Einführungstermin stehen, werden wir das Deutschlandticket unseren Kunden selbstverständlich anbieten und umfangreich informieren, LVB-Kundinnen und Kunden müssen vorerst nichts tun. Für bestehende Abonnements werden wir auf Wunsch einen bequemen und einfachen Produktwechsel ermöglichen“, so LVB-Marketing-Chefin Sandy Brachmann. Alle aktuellen Infos rund um das Deutschlandticket haben wir auf einer Informationseite zusammengestellt. 

Verkehrsbetriebe
01.11.2022

Flexa startet in Leutzsch und Südwest

Pilottest und neue Bestellfunktionen in allen Flexapilotgebieten

Mit mehr als 100 neuen virtuellen Haltepunkten ist am 1. November 2022 der Flexa-Pilottest in Leutzsch und im Leipziger Südwesten gestartet. Damit erweitern die Leipziger Verkehrsbetriebe ihr Angebot um zwei weitere Flexa-Gebiete. Nachdem bereits seit 2019 im Leipziger Norden und seit 2021 in Südost erste Erfahrungen mit dem On-Demand-Angebot und über 300.000 Fahrgästen gesammelt wurden, wird der Pilottest nun deutlich erweitert. Die zwei neuen Gebiete im Leipziger Westen umfassen die Stadtteile Leutzsch sowie Knautkleeberg-Knauthain, Hartmannsdorf-Knautnaundorf sowie Rehbach. "Mit den Flexa-Gebieten verbessern wir das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs besonders in urbanen Randlagen wesentlich und bieten den Kunden flexible und individuelle Mobilität. Damit wollen wir weiter die Verkehrswende mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten und vor Ort lernen", so Sandy Brachmann, Prokuristin und Bereichsleiterin Marketing der Leipziger Verkehrsbetriebe. Flexa Leutzsch und Südwest ist täglich von 4:30 Uhr bis 1:00 Uhr für die Kunden unterwegs. Das Angebot ist per Flexa-App oder Telefon bestellbar und bietet eine fast Tür-zu-Tür-Bedienung. Eingestiegen werden kann an den virtuellen Haltepunkten und Haltestellen im Bediengebiet. Das On-Demand-Angebot fährt Kunden dann entsprechend ihrer Ziele zur nächsten Straßenbahn oder S-Bahn-Haltestelle für die Weiterfahrt. Das Angebot ist zum üblichen MDV-Angebot nutzbar. "In Leutzsch und Leipzig Südwest besteht mit den Buslinien 63 und 67 bereits ein gutes Fahrplan-Angebot, jedoch fehlt es an Flexibilität. Mit Flexa haben die Menschen vor Ort nun mehr Möglichkeiten, und wir wollen mit dem Pilottest und der Anpassung des Busangebotes weiter lernen und Flexa weiterentwickeln. Dafür bieten wir ab November auch neue Funktionen in der Flexa-App an", so Carsten Schuldt, Leiter Geschäftsentwicklung der Leipziger Verkehrsbetriebe. Ab 8. November bietet die Flexa-App eine Vorbestellfunktion für Fahrten am gleichen Tag. Ab 22. November ist dann die Vorbestellung auch eine Woche im Voraus möglich. Damit haben die LVB auf Kundenwünsche reagiert und führen diese Möglichkeit schrittweise ein. Mit dem Fahrplanwechsel am 26. November 2022 kommt es dann auch zu Angebotsanpassungen auf den Buslinien 63 und 67. Im Schülerverkehr fährt Buslinie 63 mit einem angepassten Fahrtweg im 20-Minuten-Takt. Flexa ist ganztägig unterwegs. Die neue Ringbuslinie 67 fährt lediglich während der Schulzeit von montags bis freitags zwischen 06:21 Uhr und 07:30 Uhr mit zwei Flexa-Fahrzeugen im Verbund direkt hintereinander. In allen anderen Zeiträumen ist Flexa wie gewohnt individuell buchbar.  "Mit der Angebotsveränderung bieten wir den Bürgern vor Ort nicht nur ein flexibleres Angebot, sondern erschließen auch ganz neue Gebiete, wie die Emil-Teich-Siedlung oder das Knautnaundorfer Gewerbegebiet. Im September konnten uns Bürger aus den neuen Flexa-Gebieten außerdem über L.de Hinweise zu den Haltestellenstandorten geben. Diese Ergebnisse fließen nun weiter ein, um das Angebot weiter zu verbessern", so Daniel Höfler, Flexa-Projektleiter. Auch in den neue Flexa-Gebieten sind die beliebten London-Caps unterwegs. Im Auftrag der LVB unterstützt Clevershuttle, u.a. mit seinen Hybridfahrzeugen das Angebot. Erstmals wird es in Leutzsch und Südwest möglich, auch mit Elektrorollstühlen das Angebot zu nutzen. Diese Fahrten müssen per Telefon vorbestellt werden.  Fahrgäste und Rollstuhlfahrer nutzen weiterhin wie gewohnt die Flexa-App. "Als Betreiber unterstützen wir die Leipziger Verkehrsbetriebe hier bei der Umsetzung, wie auch schon im Flexa-Gebiet Nord und Südost. Unser Fahrpersonal und unsere Fahrzeuge sorgen für einen flexiblen und emissionsarmen Nahverkehr, der für alle Menschen nutzbar ist", so Daniel Holländer, Bereichsleiter CleverShuttle. Der Betrieb der Flexa-Fahrzeuge ist aufgrund der geringeren Größe energiesparend und findet überwiegend elektrisch mit reinem Ökostrom statt. Die Hybridfahrzeuge verfügen zusätzlich über einen speziellen Verbrennungsmotor, der durch ein intelligentes Lade- und Pausenregime sehr selten zum Einsatz kommt. Durch geteilte Fahrten mit mehreren Fahrgästen wird innerhalb des Flexa-Systems der Energieverbrauch gegenüber anderen privaten Verkehrsmitteln reduziert. Gefördert wird das Pilotprojekt als Test durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Programms "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme". Die Weiterentwicklung von Flexa wird im Rahmen des Projekts "Dynaxibility4CE" durch die Europäische Union gefördert. Mehr Informationen zu den Flexa-Pilotgebieten und dem neuen Angebot der Leipziger Verkehrsbetriebe finden Sie unter www.L.de/flexa    

Leipziger Gruppe
01.11.2022

Führungswechsel im Stadtkonzern Leipziger Gruppe

Kerstin Schultheiß wird neue Geschäftsführerin der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV) und der Leipziger Wasserwerke

Mit Wirkung zum 1. Mai 2023 wird Kerstin Schultheiß neue Geschäftsführerin der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV) und der Leipziger Wasserwerke. Sie tritt damit in der Leipziger Gruppe die Nachfolge von Michael M. Theis an, der sich zum 30. April 2023 in den Ruhestand verabschiedet. Wie ihr Vorgänger vertritt die studierte Juristin innerhalb der vierköpfigen Geschäftsführung der LVV das Geschäftsfeld Wasser und übernimmt die kaufmännische Geschäftsführung bei den Wasserwerken. Die Entscheidung fiel heute in einer gemeinsamen Sitzung von Verwaltungsausschuss der Stadt Leipzig und den Aufsichtsräten von LVV und Wasserwerken. Der Aufsichtsrat der LVV entschied über die Bestellung als Geschäftsführerin der Holding. Im Anschluss wählte und die Gesellschafterversammlung der Wasserwerke Kerstin Schultheiß als Geschäftsführerin der Wasserwerke. Eine Findungskommission aus Vertretern der Gremien hatte den Auswahlprozess im Mai 2022 gestartet. In einem vielstufigen Verfahren entschied sich die Kommission nun für die 54-jährige, die, wie üblich, einen 5-Jahres-Vertrag erhält. Nach ihrem Jurastudium in Erlangen und Referendariat in Bayern begann sie ihren Berufsweg 1995 als Referentin im Hauptbereich Recht bei der Verbundnetz Gas AG (VNG). Über verschiedene Positionen wie Leiterin Energiehandelsrecht und Bereichsleiterin Kaufmännisches und Administration ist sie seit 2018 Geschäftsführerin der VNG Handel & Vertrieb. "Gerade in schwierigen Zeiten bin ich froh, eine ausgewiesene Fachfrau und Kennerin der Versorgungsbranche im Team der Geschäftsführung der LVV begrüßen zu können. Unsere Versorgungsunternehmen sind der Kern der kritischen Infrastruktur unserer Stadt. Hier brauchen wir Fachkenntnis und Visionen für die Energie- und Mobilitätswende", so Burkhard Jung, oberster Gesellschaftervertreter, Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der LVV. "Ich kenne die LVV seit ihrer Gründung 1997 und habe mit großer Anerkennung stets die Geschäftsentwicklung verfolgt. Deswegen freue ich mich nun besonders, nach vielen schönen und erfolgreichen Jahren bei der VNG, mit meinen Kompetenzen die LVV gemeinsam mit meinen neuen Kollegen aus der Energiekrise zu führen und weiter zukunftssicher entwickeln zu dürfen. Zudem helfen mir meine Kenntnisse und Netzwerke auch für die Herausforderungen der Leipziger Wasserwerke, die ich gewinnbringend nutzen möchte", so Kerstin Schultheiß. "Zunächst wünsche ich Frau Schultheiß alles Gute für die spannende und hoch interessante neue Aufgabe. Es ist eine herausfordernde Zeit für alle. Ich weiß aber, dass wir als Leipziger Gruppe mit unseren tollen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und der hervorragenden Unterstützung durch unsere Gesellschafterin, die Stadt Leipzig, gut aufgestellt und für alles gerüstet sind. Meine Unterstützung bis zu meinem Ausscheiden ist sichergestellt", so Michael M. Theis, Sprecher der Geschäftsführung LVV und Geschäftsführer Wasserwerke. Die Funktionsverteilung innerhalb der Geschäftsführung der Leipziger Gruppe, insbesondere die Position des Sprechers der Geschäftsführung und des Arbeitsdirektors, wird im neuen Jahr erfolgen. Bis zu seinem Ausscheiden behält Michael M. Theis beide Funktionen.  

Verkehrsbetriebe
27.10.2022

Freistaat unterstützt Modernisierung der LVB-Bahnstromanlagen weiter

Übergabe von vier Fördermittelbescheiden

Der Freistaat Sachsen unterstützt die Modernisierung eines Bahnstromunterwerkes für die Stromversorgung des Bahnbetriebes mit 1,7 Millionen Euro. Insgesamt kostet die Modernisierung des Gleichrichterunterwerkes, inklusive Bahnstromkabel im Umfeld, circa 2,4 Millionen Euro. Zusätzlich übergab Ines Fröhlich, Staatssekretärin für Digitalisierung und Mobilität im SMWA, weitere Fördermittelbescheide, in Summe fast 17 Millionen Euro für Investitionen in die Leistungsfähigkeit des Gleisnetzes - insbesondere für Baumaßnahmen am Wilhelm-Liebknecht-Platz, in der Ratzelstraße und Dietzmannstraße. Mit 75 Prozent fördern Freistaat und Bund hier unter anderem mit Hilfe von Bundesmitteln aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. "Die Klimawende kann nur mit einer Verkehrswende gelingen. Nur mit einem leistungsfähigen und zugleich umweltfreundlichen ÖPNV werden wir die Verkehrswende erreichen. Und nur mit solchen Investitionsvorhaben, die Elektromobilität mit modernster Technik und Innovation verbinden, werden wir den Energiebedarf verringern. Dieses und drei weitere öffentlich geförderte Vorhaben sind ein weiterer wichtiger Baustein für das Großprojekt der LVB "Straßenbahn der Zukunft"! Diese vier Vorhaben helfen dabei gleichzeitig einem wichtigen gemeinsamen übergeordneten Ziel: Qualität und Attraktivität für Nutzerinnen und Nutzer. Das heißt für die LVB: die Straßenbahninfrastruktur des straßengebundenen ÖPNV in Leipzig zu gewährleisten. Das heißt für uns: Die Sicherung eines leistungsfähigen und zuverlässigen ÖPNV ", so Ines Fröhlich.  Das LVB-Programm umfasst die Modernisierung von insgesamt 46 stationären Gleichrichterunterwerken im gesamten Stadtgebiet, inklusive der Leitungen im Untergrund. Fast 70 Prozent der Anlagen sind bereits modernisiert, sechs Gleichrichterunterwerke sind derzeit im Bau und neun werden in der Zukunft modernisiert. Nach dem Umbau soll die elektrische Nennspannung von 600 Volt auf 750 Volt umgestellt werden. Die Umstellung der Netzspannung wird in den 2030er Jahren erfolgen, nachdem alle Gleichrichterunterwerke modernisiert sind. "Mit der Umstellung wollen wir die Leistungsfähigkeit im Netz erhöhen und gleichzeitig bis zu fünf Prozent Energie sparen. Damit setzen die LVB ihre Bemühungen der vergangenen Jahre in der Energieeinsparung konsequent fort und reduzieren zudem Leitungsverluste und Verschleiß an den Leitungen", so Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb der Leipziger Verkehrsbetriebe. So konnten die LVB mit einem eigens gebildeten Energieteam bereits einige Energieeinsparungen in den vergangenen Jahren erreichen. Durch die Umstellung der Beleuchtungsanlagen der Liegenschaften auf LED-Beleuchtung konnten zum Beispiel bis zu 90 Prozent Einsparungen in der Beleuchtung gespart werden. Insbesondere in der aktuellen Energiekrise arbeitet das LVB-Energieteam zusammen mit Kollegen der Dresdner und Chemnitzer Verkehrsbetriebe intensiv an der Umsetzung von Sofortmaßnahmen zur weiteren Energieeinsparung. Diese Maßnahmen werden mitfinanziert durch Steuermittel des Freistaates Sachsen auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.  

Verkehrsbetriebe
27.10.2022

Jetzt zur Lesung und Führung im Technischen Zentrum Heiterblick anmelden

Alle Straßenbahninteressierten sollten sich den 6. November vormerken. Denn an diesem Sonntag bekommst du im Technischen Zentrum Heiterblick Einblicke in 150 Jahre Straßenbahngeschichte. Und du kannst hinter die Kulissen der LVB schauen.  Die Autoren Helge-Heinz Heinker und Rolf-Roland Scholze lesen aus der Festschrift „150 Jahre Straßenbahn für Leipzig“. Außerdem kannst du das Buch handsigniert vor Ort erwerben. Und anschließend gibt es eine Führung über den Betriebshof.  Also melde dich an und erlebe 150 Jahre Straßenbahngeschichte. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.  Jetzt hier anmelden!     Drei Lesungen mit anschließender Führung: 10:00 Uhr, 11:30 Uhr und 13:00 Uhr Dauer pro Lesung: ca. 30 bis 60 Minuten (je nach Dauer der Fragerunde) Dauer pro Führung: ca. 30 Minuten Teilnehmerzahl: max. 35 Personen pro Lesung/Führung

Flexa
Verkehrsbetriebe
20.10.2022

Flexa kommt nach Leutzsch und in den Südwesten Leipzigs

Ab 1. November steht dir in einem Teilgebiet von Leutzsch und im südwestlichen Stadtgebiet (in Knautkleeberg, Knauthain-Knautnaundorf, Rehbach und Hartmannsdorf) unser individuelles Mobilitätsangebot Flexa zur Verfügung. Flexa ist unser intelligentes Mobilitätsangebot in verschiedenen Leipziger Stadtgebieten, mit dem du ganz flexibel unterwegs bist. Dafür hält das Flexa-Fahrzeug fast vor deiner Haustür und bringt dich zur nächsten Umstiegshaltestelle, zur Eisdiele, zum Arzt, zum nächsten Bäcker oder wohin du auch möchtest – und das zum Tarif des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) und fast rund um die Uhr.  Dein Nahverkehrsangebot im Leipziger Südwesten Mit unserem Angebot erhalten große Gebiete im Südwesten Leipzigs erstmals einen Zugang zum ÖPNV und die Bürger eine klimaschonende Alternative zum eigenen PKW. Hier sind Flexa, die Straßenbahnlinie 3 sowie die Buslinien 63 und 120 aufeinander abgestimmt bringen dich klimaschonend durch Leipzig.  Deine Flexa-Haltepunkte im Leutzscher Stadtteilgebiet Das Besondere in deinem Flexa-Pilotgebiet ist, dass die Busringlinie 67 in der Schulzeit von montags bis freitags zwischen 06:21 und 07:30 Uhr mit zwei Flexa-Fahrzeugen im Verbund direkt hintereinanderfährt. Der Flexa-Linienverkehr (Busringlinie 67) am Morgen fährt nach vorgegebenem Fahrplan die Ringlinie im 15-Minuten-Takt ab. Den genauen Fahrplan der Busringlinie 67 und der Straßenbahnlinie 7 findest du unter www.L.de/fahrplan. Hierbei sind Flexa, die Straßenbahnlinie 7 und deine Busringlinie 67 aufeinander abgestimmt.  Informier dich hier über unser neues flexibles Angebot in Leutzsch und Südwest: www.L.de/flexa. Neu für dich: Im Laufe des Novembers wird es möglich sein, Flexa bis zu einer Woche im Voraus zu buchen und deine anstehenden Fahrten für die nächste Woche bequem im Voraus zu planen. Das passt dann zum Beispiel für eine ganze Schulwoche. Selbstverständlich können auch weiterhin kurzfristige Buchungen per App oder telefonisch vorgenommen werden. 

Wasserwerke
Leipziger Gruppe
Chancengleichheit
18.10.2022

Typisch Mann, typisch Frau – wie eine Bauingenieurin Vorurteilen trotzt

Frauen können nicht schwer heben; Bauarbeiter wird man, wenn man schulisch nichts draufhat: Vorurteile wie diese begegnen Franziska Löbelt immer wieder. 

Verkehrsbetriebe
14.10.2022

Automatisiertes Fahrzeug ABSOLUT geht in Fahrgast-Test

Wie können hochautomatisierte Fahrzeuge im On-Demand-Angebot das klassische ÖPNV-Angebot eines Verkehrsunternehmens ergänzen, attraktiver gestalten und so die Fahrgastzahlen nachhaltig steigern?

Stadtwerke
13.10.2022

Da geht die Sonne auf: PV-Anlagen für Schulen und Kitas

Das Thema PV-Anlagen bringen die Leipziger Stadtwerke nicht nur im eigenen Bestand (zum Beispiel am Standort Südost) voran, sondern vor allem für andere.

Stadtwerke
12.10.2022

Schornstein-Sprengung wird ins kommende Jahr verschoben

Die für dieses Jahr geplante Sprengung des 170 Meter hohen Schornsteins auf dem Stadtwerke-Gelände Leipzig Südost an der Arno-Nitzsche-Straße wird erneut verschoben. Nach weiteren intensiven Gesprächen mit Eigentümern und Mietern außerhalb des Sperrkreises, für die die Leipziger Stadtwerke den ursprünglichen Termin im September verschoben hatten, entschied das Unternehmen nun, die Sprengung auf das nächste Jahr zu verlegen. Auch wenn alle beteiligten Sachverständigen fest davon ausgehen, dass alles getan wurde, um eine sichere Sprengung zu gewährleisten, bestehen noch Bedenken bei diesen Nachbarn in der weiteren Umgebung des Stadtwerkegeländes. Die Stadtwerke räumen ihnen nun noch mehr Zeit ein, offene Punkte zu klären. Sobald sich ein möglicher Zeitkorridor erschließt, wird das Unternehmen mit seinen Projektpartnern einen neuen Termin abstimmen. 

Verkehrsbetriebe
12.10.2022

Innovationsprojekt ABSOLUT geht in Fahrgast-Test

Exklusive Mitfahrgelegenheit im fahrenden Labor

Das sächsische Innovationsprojekt ABSOLUT geht in die Testphase mit Fahrgästen. Nach den Ausbauarbeiten am Versuchsfahrzeug, Erteilung der Erprobungsgenehmigung und Entwicklung der Fahrautomatisierung startet Mitte Oktober der exklusive Pilottest mit Mitarbeitenden der ABSOLUT-Partnerunternehmen im Leipziger Norden, wie BMW Group Werk Leipzig und der Leipziger Messe. "Mit unseren Projektpartnern, der Stadt Leipzig und der mitteldeutschen Wirtschaft gehen wir nun mit dem Fahrgast-Test in die abschließende Entwicklungsphase. Damit wollen wir weitere Innovationsimpulse für den Wirtschaftsstandort setzen, Erkenntnisse für Forschung und Entwicklung generieren und so die Mobilitätszukunft mitgestalten", so Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe. In dem vierwöchigen Test werden rund 50 Mitarbeitende der Unternehmen das Fahrzeug, das automatisierte Fahren sowie die Bestellung per App testen, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. Für den Test wurde eine Kunden-App erstellt, um das Fahrzeug zu bestellen und zahlreichen Mehrwerten, wie Kartenansichten und eine CO2-Ersparnis anzuzeigen. Die Erfahrungen sollen in ein weiteres Forschungs- und Entwicklungsprojekt einfließen: So unter anderem Erkenntnisse für den Aufbau einer Leitstelle zur Überwachung der automatisierten Fahrzeuge sowie zur Kommunikation zwischen den verschiedensten Systemen, inklusive der zwölf Lichtsignalanlagen entlang der Teststrecke. Das Pilotfahrzeug ist nach offizieller DEKRA-Freigabe mit maximal 50 km/h im Leipziger Norden unterwegs, höhere Geschwindigkeiten sind erst in einem weiteren Entwicklungsschritt möglich. Dienstags bis Donnerstag ist der Elektrobus von 13 Uhr bis 17 Uhr im Leipziger Norden zwischen Leipziger Messe und BMW Werk unterwegs. "Als BMW Group Werk Leipzig verfolgen wir das Ziel, zusammen mit den Beteiligten des Projektkonsortiums, die nachhaltige Entwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Leipziger Norden zu stärken. Wir möchten für unsere Mitarbeitenden, Besucher und Kunden eine verbesserte Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz erreichen und die Entwicklung innovativer Mobilitätskonzepte unterstützen. Ein Projekt wie das autonom fahrende Busshuttle ABSOLUT leistet dazu einen wertvollen Beitrag", so Petra Peterhänsel, Werkleiterin BMW Group Werk Leipzig. Das Ziel des Projekts: Die Kombination aus Fahrzeugentwicklung, Leitstellenentwicklung, Zulassung für den Betrieb im öffentlichen Verkehrsraum (mit Höchstgeschwindigkeiten bis 70 km/h) und die Integration in den öffentlichen Personennahverkehr. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Im ABSOLUT-Konsortium aus Industrie, Kommune und Forschung arbeiten die Leipziger Partner EASY ApiOmat GmbH, BitCtrl Systems GmbH, glts-cotech GmbH, Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH, Sedenius Engineering GmbH, Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig und die Virtence GmbH eng mit weiteren Partnern aus Sachsen, wie Technische Universität Dresden, IAV GmbH, FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH sowie INAVET GmbH zusammen. Die assoziierten Partner Leipziger Messe GmbH und BMW Group Werk Leipzig unterstützen das Vorhaben aus der Nutzerperspektive. "Mit unseren Partnern bieten wir Fahrgästen nicht nur eine bequeme Bestellung per App, sondern auch eine sichere Fahrt zu ihren Zielen. Dafür sorgt auch weiterhin ein anwesender Sicherheitsfahrer sowie die Fernüberwachung via Leitstelle. Durch den Praxistest erhoffen wir uns zahlreiche Erfahrungen, um das Angebot weiter zu verbessern und die Automatisierung im öffentlichen Personennahverkehr voranzubringen", so Mario Nowack, ABSOLUT-Projektleiter bei den Leipziger Verkehrsbetrieben. Mehr Informationen unter www.absolut-projekt.de  

Verkehrsbetriebe
Leipziger Gruppe
Chancengleichheit
11.10.2022

Leipziger Karrierewege – vom Straßenbahnfahrer zum Doktor

Keine Steine im Weg, keine Barrieren im Kopf, keine Neider an der Seite: Was es bedeutet, ungehindert Ausbildung, Studium und Promotion machen und seine Potenziale ausschöpfen zu können, zeigt die Karriere von Christopher Szymula bei der Leipziger Gruppe.

Verkehrsbetriebe
10.10.2022

Freie Fahrt am Wilhelm-Liebknecht-Platz, Baustart auf der Waldstraße

LVB-Angebot wird zu den Herbstferien angepasst

Mit dem Beginn der Herbstferien am 15. Oktober wird die Baumaßnahme der Leipziger Verkehrsbetriebe und Wasserwerke am Wilhelm-Liebknecht-Platz beendet, die Arbeiten in der Waldstraße beginnen und die LVB fahren nach Ferienfahrplan. Es kommt deshalb zu Änderungen im LVB-Linienangebot sowie für den Autoverkehr. Als gemeinsames Projekt der Leipziger Gruppe und der Stadt Leipzig startet damit der angekündigte grundhafte Ausbau der Gleisanlagen und Haltestellen in der Waldstraße, zwischen Waldplatz und Primavesistraße, sowie die Erneuerung und Sanierung der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. Die Baumaßnahme Waldstraße umfasst außerdem den Ersatzneubau der Waldstraßenbrücke sowie den grundhaften Ausbau der Gleisanlagen, Fahrbahnen und die Sanierung der Gehwegbereiche in der Gleisschleife Feuerbachstraße. Die Haltestellen Sportforum Ost, Feuerbachstraße und Am Mückenschlösschen werden dabei barrierefrei umgebaut. Das LVB-Angebot ab 15.10. im Detail Die Straßenbahnlinie 4 verkehrt zwischen Goerdelerring und Menckestraße mit Umleitung über Zoo, Nordplatz und Fritz-Seger-Straße. Ein Schienenersatzverkehr 4 verkehrt ab Waldplatz als Quartierbus im Ringlinienverkehr und bedient die Ersatzhaltestellen Am Mückenschlösschen und Feuerbachstraße in der Max-Planck-Straße sowie Sportforum Ost in der Friedrich-Ebert-Straße. Auf der Ratzelstraße gehen die Arbeiten in die nächste Phase - die Linienführungen sind dann wieder wie in den Sommerferien: Die Straßenbahnlinien 1 und 2 fahren ab Adler nach Knautkleeberg bzw. Großzschocher, die Linie 3 nach Grünau-Nord und Linie 8 wird bis Miltitz verlängert.  Wieder ihren gewohnten Linienweg fahren die Straßenbahnlinien 10, 11 und 16 über den Wilhelm-Liebknecht-Platz und Chausseehaus. Dort werden die Bauarbeiten planmäßig abgeschlossen und die neue verlängerte Haltestelle geht in Betrieb.  Weitere Änderungen für Buslinien finden Sie unter www.L.de/v. Umleitungen für Autoverkehr rund um das Waldstraßenviertel Bereits seit Ende August arbeiten die Leipziger Wasserwerke in der LVB-Gleisschleife Feuerbachstraße. Hier kommt es weiter zu Einschränkungen in den Nebenstraßen. Ab 17. Oktober wird zudem die Waldstraße bis zur Leutzscher Allee für den Autoverkehr komplett gesperrt. Für den Fuß- und Radverkehr wird eine Behelfsbrücke über den Elstermühlgraben eingerichtet. Der Autoverkehr wird über den Zöllnerweg, Leutzscher Allee, Am Sportforum zur Jahnallee umgeleitet.  Ausführliche Informationen zur gesamten Baumaßnahme und zu allen Umleitungsplänen erhalten Sie unter www.L.de/waldstrasse

Sportbäder
05.10.2022

Neue Schwimmhalle an der Eisenbahnstraße soll „Sportbad am Rabet“ heißen

Leipzig. Die neue Schwimmhalle an der Eisenbahnstraße hat einen Namen: In einer Online-Abstimmung stimmte die Mehrheit der Teilnehmer für den Namen "Sportbad am Rabet". Insgesamt gingen für die fünf Namensvorschläge gut 4.800 Stimmen ein; 41,8 Prozent stimmten für den Siegernamen. "Wir freuen uns über die große Resonanz und sehen mit diesem Namen eine gute Verankerung des neuen Sportbads im Stadtviertel", sagt der Geschäftsführer der Leipziger Sportbäder, Martin Gräfe. Anfang 2022 fiel an der Eisenbahnstraße der Startschuss für den Schwimmhallen-Neubau in unmittelbarer Nähe zum Stadtteilpark Rabet. Das Rabet weist seiner vermutlich lateinischen Bedeutung rubetum - Brombeergebüsch nach seit Langem Grünflächen, Spiel- und Freizeitflächen sowie eine Sporthalle auf. "Mit dem Sportbad tragen wir einen großen Teil zur Erweiterung dieses Angebots bei - umso schöner, dass es dies künftig auch im Namen trägt", sagt Gräfe. Alle Informationen zum Neubau des "Sportbad am Rabet" finden sich im Internet unter www.L.de/meer-an-moeglichkeiten.

Stadtwerke
Netz Leipzig
Energielösungen
E-Mobilität
05.10.2022

Energiesicherheit: SIG wird mithilfe der Stadtwerke zum Selbstversorger

In der Lutherstadt Wittenberg macht sie ihrem Namen alle Ehre: die Energiewende. 5.900 Photovoltaik-Module hat einer der größten Verpackungsspezialisten weltweit – die Schweizerische Industrie Gesellschaft (SIG) – mithilfe der Leipziger Stadtwerke auf dem Dach der SIG Combibloc GmbH Wittenberg installiert.

Verkehrsbetriebe
05.10.2022

Achtung: Angepasste Öffnungszeiten. Nutzt unsere Online-Dienste

Bitte beachtet, dass unser Mobilitätszentrum am Hauptbahnhof vom 5. bis zum 7. Oktober nur eingeschränkt geöffnet ist: in der Zeit von 8 bis 15 Uhr sind wir für euch da. Für den Abschluss eines ABOs nutzt gern unsere Online-Serviceangebote unter www.L.de/meinABO – ganz ohne Wartezeiten. Übrigens ist auch der Abschluss von ABOs rückwirkend zum 1. Oktober noch möglich. Die Bestellbestätigung gilt in diesem Fall als Fahrtberechtigung. Unter der Servicenummer 0341 19449 sind wir täglich 24 Stunden für euch erreichbar.

Wasserwerke
Verkehrsbetriebe
Stadtwerke
Leipziger Gruppe
Chancengleichheit
04.10.2022

Inklusion am Arbeitsplatz – bei der Leipziger Gruppe mehr als Glück

Lese-Rechtschreib-Schwäche, Diabetes, Rheuma, Depression, Burnout, Morbus Crohn – es gibt zahlreiche Entwicklungsstörungen und Krankheiten, die Menschen schwächen, beeinträchtigen, sogar behindern.

Wasserwerke
Stadtwerke
04.10.2022

Auf einen Blick: neue Seite für Häusle-Bauer

Die Leipziger Gruppe bietet Überblick und Unterstützung für Bauherren. Auf der neuen Seite „Hausanschluss für Leipziger“ finden Sie ab sofort alle Informationen und Anträge für die Herstellung eines Anschlusses für Trink- und Abwasser, Strom und Gas. Ganz praktisch werden Sie Schritt für Schritt zum neuen Hausanschluss begleitet – von der Ermittlung der Zuständigkeiten, über die Leitungsauskunft und den Schachtschein über Antragsformulare bis hin zur Bauausführung. 

Leipziger Gruppe
03.10.2022

Internationale Ukraine-Hilfe: Leipziger Bündnis macht Spenden-Transfer in Höhe von insgesamt 110.000 Euro nach Polen möglich

Spendengelder aus der Leipziger Crowd gehen nach Danzig und Krakau / Oberbürgermeister Burkhard Jung besucht am Tag der Deutschen Einheit Hilfsorganisation in Danzig

Das Städtenetzwerk Leipzig-Krakau-Danzig funktioniert: Insgesamt 110.000 Euro aus der Leipziger Crowd zugunsten der Ukraine-Hilfe sind in den vergangenen Wochen an gemeinnützige Organisationen in Krakau und Danzig überwiesen worden - 60.000 Euro nach Krakau und 50.000 Euro nach Danzig. Möglich gemacht haben dies die Stadt Leipzig, die Leipziger Gruppe, der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Leipzig/Nordsachsen sowie 3065 Leipziger Bürger, Unternehmen, Vereine und Kultureinrichtungen, die gemeinsam zwischen März und Juni dieses Jahres insgesamt 609.969 Euro für schutzsuchende Menschen aus dem Kriegsgebiet gesammelt haben.  Die Hilfsorganisationen "Fundacja Gdanska" in Danzig, "Siemacha" in Krakau und das "Krakauer Zentrum für Sozialhilfe" nutzten das Geld unter anderem für 2.000 Erstausstattungs-Pakete mit Verpflegung und Hygieneartikeln, die Finanzierung von Bildungs- und Integrationsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche, die Ausstattung von Unterkünften sowie medizinische und psychologische Hilfs-Angebote. "Mehr als 13 Millionen Menschen sind seit Beginn des Krieges in der Ukraine nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR geflohen. Polen hat mehr als eine Million Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen, so viele wie kein anderes europäisches Land", sagt Frank Viereckl, Sprecher der Leipziger Gruppe. "Bis heute sind allein in Danzig insgesamt 107.000 Erstausstattungs-Pakete ausgegeben worden. Das zeigt, wie groß der Bedarf in der Stadt ist und wie wichtig unsere Unterstützung und Solidarität sind." Die Danziger Stiftung "Fundacja Gdanska" arbeitet mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen zusammen und hat das Programm "Danzig hilft der Ukraine" gestartet, das unter anderem die mehrsprachige Website www.ukraina.gdanskpomaga.pl sowie eine zweisprachige Telefon-Hotline unterhält. Beide Formate bündeln Hilfsangebote und dienen der Selbsthilfe sowie sozialen Integration von geflüchteten Ukrainern. Von der Arbeit der Stiftung hat sich Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung heute in Danzig selbst ein Bild gemacht. "Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um dem polnischen Volk, unseren polnischen Freunden und Freundinnen meinen tiefsten Dank auszudrücken. Polen hat sich in der aktuellen Situation sofort und unbürokratisch durch die breite Aufnahme von ukrainischen Geflüchteten verdient gemacht, wurde Zufluchtsort für so viele Menschen aus dem Nachbarland, die vor diesem Krieg außerhalb ihrer Heimat Schutz suchen mussten."  Was es bedeutet, von jetzt auf gleich helfen zu müssen, können die Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe gut nachvollziehen: "Wenn es um die Versorgung und Unterbringung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine geht, sind wir Johanniter mit unseren Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften seit März Helfer der ersten Stunde", sagt Skadi Köhler, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Leipzig/Nordsachsen. "Umso mehr freuen wir uns, mit dem Spendentransfer nun auch über die Landesgrenzen hinweg helfen zu können. Herzlichen Dank an alle Leipziger, die für die Spenden-Aktion der Leipziger Gruppe gespendet haben und vor allem an die Leipziger Gruppe für die gute Zusammenarbeit!" In Leipzig wurden verschiedene Tranchen aus dem Spendentopf der Leipziger Crowd unter anderem an den Verein Humanitäre Hilfe Leipzig e.V., das Sachspendensammelzentrum am Olympiastützpunkt, den Verein Leipzig helps Ukraine e.V., den Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirk, Die Villa, die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und den Montessori-Schulverein Leipzig e.V. ausgezahlt. Mehr dazu auf: l-blog.de

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